Smartsheet auf der ENGAGE 2026: Neue KI-Agenten automatisieren Workflows

Neue Automatisierungen, Integrationen und Sicherheitsfunktionen ergänzen Smartsheets Angebot für vernetzte Unternehmensabläufe.

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Auf der hauseigenen Konferenz ENGAGE 2026 hat der Softwareanbieter Smartsheet neue KI-Agenten, agentische Arbeitsabläufe sowie erweiterte Integrationen und Sicherheitskontrollen vorgestellt. Im Zentrum der Ankündigungen stehen automatisierte Werkzeuge zur Bewältigung komplexer Workflows und die neue Plattform vsActual, die Unternehmensstrategie und operatives Geschäft zusammenführen soll.

Neue Agenten und vernetzte Workflows ab sofort verfügbar

Zu den ab sofort bereitgestellten Funktionen gehören sogenannte Agentic Workflows, mit denen sich Sprachanfragen direkt in wiederkehrende Aufgaben überführen lassen. Ergänzt wird dies durch den Creation Agent, der auf Basis einer Zielbeschreibung innerhalb von Minuten vollständige Projekte aufsetzt, sowie den Data Quality Agent, der Datenblätter nach Schweregraden auf Unstimmigkeiten überprüft.

Auf Seiten der Konnektivität schaltete der Anbieter sofort nutzbare, native Integrationen für ServiceNow, Microsoft Dynamics 365, HubSpot und Workday frei. Ein weiterer Agent für Integrationsaufgaben steht im Rahmen eines Early-Access-Programms bereit und deckt zunächst GitHub, Zendesk, Airtable sowie Monday.com ab. Monatlich verknüpft die Plattform nach Unternehmensangaben rund 277 Milliarden Zeilen an Arbeitsdaten.

Strategische Steuerung über die Plattform vsActual

Als zusätzlichen Baustein präsentierte Smartsheet vsActual, eine KI-native Plattform für strategische Planung und operative Ausführung. Das System basiert auf dem sogenannten Execution Graph, der Workflow-Intelligenz aus zwanzig Jahren, Millionen von Projekten sowie 9 Petabyte Daten bündelt. Die Anwendung kann Informationen aus Drittsystemen wie Oracle, SAP, Workday, Salesforce, Jira und ServiceNow auslesen.

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Funktionell zielt vsActual darauf ab, strategische Vorgaben in dynamische Pläne zu überführen. Nutzer können Szenarien mit aktuellen Budget- und Kapazitätsdaten abgleichen, Engpässe bei Budgets, Zeitplänen oder Ressourcen frühzeitig erkennen und automatisierte Zusammenfassungen für Führungskräfte erstellen lassen. Dabei sind die Zugriffsrechte so geregelt, dass Agenten bestehende Pläne nicht eigenmächtig verändern dürfen. CEO Rajeev Singh beschrieb die Plattform als Drehscheibe für die Ausführung, an der strategische Pläne und konkrete Umsetzung aufeinandertreffen.

Datensicherheit und Governance im Fokus von Unternehmen

Um den Anforderungen von Großkunden gerecht zu werden, ergänzte Smartsheet das System um die Zertifizierung nach ISO/IEC 42001 sowie ein IRAP-Assessment. Zudem stehen Funktionen wie Sicherheits-Event-Streaming und Datenklassifizierung ab sofort zur Verfügung.

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Hintergrund für die erweiterten Sicherheitsvorkehrungen sind wachsende Risiken beim Einsatz von Künstlicher Intelligenz: Smartsheet verwies auf den IBM-Bericht „2026 Cost of a Data Breach“, wonach 68 Prozent der von Sicherheitsvorfällen betroffenen Organisationen keine ausreichende KI-Governance aufwiesen.

Zudem führten laut Erhebungen von VentureBeat Intelligence 64 Prozent der Befragten unzureichende Antworten von KI-Modellen auf einen Mangel an geschäftlichem Kontext zurück. Mit den neuen Steuerungs- und Analysemöglichkeiten will Smartsheet diese Lücken im Unternehmensumfeld schließen.