Eine aktuelle Analyse von sechs Milliarden gestohlener Passwörter zeigt gravierende Sicherheitslücken auf. Besonders auf mobilen Geräten nutzen viele Anwender weiterhin simple und leicht zu erratende Kombinationen.
Der kürzlich veröffentlichte „Breached Password Report“ des Sicherheitsunternehmens Specops Software zeichnet ein alarmierendes Bild. Die am häufigsten kompromittierten Passwörter des vergangenen Jahres waren simple Zahlenreihen wie „123456“ und Standardbegriffe wie „password“. Solche Zugangsdaten können von Angreifern in Sekunden geknackt werden.
Die Anatomie des digitalen Einbruchs
Die Studie liefert präzise Einblicke in die Vorgehensweise von Cyberkriminellen. Passwörter mit einer Länge von acht Zeichen wurden am häufigsten gestohlen – sie machten über eine Milliarde der untersuchten Fälle aus. Viele Nutzer erfüllen zwar die Mindestanforderung, greifen aber auf unsichere Kombinationen zurück.
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Infostealer-Malware hat sich als Hauptwerkzeug etabliert. Diese Schadsoftware sammelt unbemerkt Anmeldeinformationen und Browserdaten. Mobile Endgeräte sind besonders gefährdet, da Nutzer Apps oft unbedacht Berechtigungen erteilen und Sicherheitsupdates vernachlässigen.
KI als zweischneidiges Schwert
Die Bedrohungslage verschärft sich durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz. KI-gestützte Tools ermöglichen Cyberkriminellen hochgradig personalisierte Phishing-Angriffe in großem Stil. Aktuelle Berichte zeigen, dass diese E-Mails signifikant höhere Erfolgsquoten erzielen.
Gleichzeitig warnen Experten vor neuen Risiken durch Deepfakes, die biometrische Sicherheitsmerkmale überwinden könnten. Die Bedrohung durch diese Technologien steigt stetig an.
Die Zukunft: Passkeys und Zwei-Faktor-Authentifizierung
Angesichts der Schwäche traditioneller Passwörter rücken alternative Methoden in den Fokus. Eine vielversprechende Entwicklung sind Passkeys, die auf der FIDO2-Technologie basieren. Zum Einloggen genügt eine biometrische Bestätigung oder die Geräte-PIN.
Dieser Ansatz ist von Natur aus resistent gegen Phishing. Große Technologieunternehmen wie Apple, Google und Microsoft treiben die Einführung voran. Bis zur flächendeckenden Verbreitung bleibt die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) eine der effektivsten Schutzmaßnahmen.
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