Speicher-Preisschock: DRAM und SSD um 130% teurer bis Ende 2026

Gebrauchte Business-Hardware wird zur Alternative, da Gartner bis 2026 drastische Preiserhöhungen für Speicher vorhersagt.

Die Preise für neue Computerkomponenten steigen rasant – und treiben immer mehr Käufer auf den Markt für generalüberholte Business-Hardware. Ein aktuelles Angebot zeigt, wie günstig der Einstieg in die Windows-11-Welt sein kann.

Windows 11 zum Schnäppchenpreis

Der Händler MJTronics bietet das Fujitsu Q958 Mini-PC bis zum Abend des 11. Juli 2026 zu einem Einstiegspreis von 99 Euro an. Die Basisversion kommt mit einem Intel Core i3-8100T, 8 Gigabyte RAM und einer 128-Gigabyte-SSD – und das mit vorinstalliertem Windows 11 Pro.

Das Besondere: Die Q958-Serie erfüllt mit TPM 2.0 die Sicherheitsanforderungen von Microsofts aktuellem Betriebssystem. Damit sind die gebrauchten Mini-Rechner für den professionellen Einsatz bestens geeignet. Wer mehr Leistung braucht, bekommt die Variante mit Core i3-9100T für 109 Euro oder das Spitzenmodell mit Core i5-9500T, 16 GB RAM und 512-GB-SSD für 199 Euro.

Die Geräte lassen sich zudem aufrüsten: Zwei 2,5-Zoll-Einbauschächte und ein M.2-NVMe-Steckplatz warten auf zusätzliche Speichermedien. Bis zu 64 Gigabyte RAM sind möglich. Ein internes Netzteil macht die Fujitsu-Minis zudem flexibler als viele Konkurrenzmodelle mit externen Stromadaptern.

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Rabattschlacht auf dem Mini-PC-Markt

Das Fujitsu-Angebot ist kein Einzelfall. Vom 10. bis 13. Juli 2026 überbieten sich die Hersteller mit Preisnachlässen. MINISFORUM hat seine aktuellen Modelle reduziert, darunter den M1 Lite mit Core Ultra 5 und den KI-gestützten AI X1 Pro-370 mit Ryzen AI 9. ACEMAGIC lockt Geschäftskunden mit bis zu 25 Prozent Rabatt auf kompakte Systeme für Datenanalyse und Medienserver.

Auch GEEKOM und Kamrui haben die Preise gesenkt. Der Kamrui AK1 Plus kostet auf großen Handelsplattformen inzwischen 27 Prozent weniger. Im High-End-Segment legte der HP Z2 Mini G1a mit AMD Ryzen AI MAX PRO und Radeon 8050S-Grafik um sieben Prozent zu – auf rund 2.155 Euro.

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Dramatischer Preisschock bei Speicherbauteilen erwartet

Der Run auf gebrauchte Hardware hat einen handfesten Grund. Die Marktforscher von Gartner prognostizieren einen Preisanstieg von 130 Prozent für DRAM- und SSD-Komponenten bis Ende 2026. Die Folge: Neue PCs dürften insgesamt rund 17 Prozent teurer werden.

Zwar räumen Händler wie MediaMarkt und Saturn im Juli 2026 mit Rabatten von bis zu 60 Prozent ihre Lager. Doch der langfristige Trend zeigt klar nach oben. Für kleine Unternehmen und preisbewusste Privatnutzer werden generalüberholte Business-Geräte wie der Fujitsu Q958 damit zur entscheidenden Alternative – bevor die erwarteten Preissteigerungen in den kommenden Monaten voll durchschlagen.