Eine technische Dokumentation befasst sich detailliert mit Werkzeugen zur Desktop-Produktivität, systemweiten Eingabemethoden und Mechanismen zur Textverarbeitung auf Betriebssystemebene. Der Schwerpunkt der Ausführungen liegt auf der erweiterten Nutzung des Suchdienstes Spotlight unter OS X, flexiblen Eingabemöglichkeiten für Sonderzeichen auf unterschiedlichen Plattformen sowie Steuerungsnachrichten und Werkzeugen für die Textformatierung.
Metadatensuche und Befehlszeilenwerkzeuge in Spotlight
Spotlight ist seit der Veröffentlichung von Mac OS X Tiger fester Bestandteil von OS X und indiziert dort sämtliche Dateien mitsamt ihren Metadaten. Zu den erfassten Basisdaten gehören grundlegende Dateiattribute wie Dateiname, Dateigröße und das Erstellungsdatum. Darüber hinaus wertet das Suchsystem weiterführende Dateiinformationen aus, darunter EXIF-Daten von Digitalkameras.
Dazu zählen unter anderem der Kameraname, das Aufnahmedatum, die eingestellte Filmempfindlichkeit sowie die verwendete Brennweite. Für den gezielten Zugriff über Skripte oder das Terminal stehen die beiden Spotlight-Befehle mdls und mdfind zur Verfügung, mit denen sich Metadaten abfragen und gezielte Suchen ausführen lassen.
Eingabewege für Sonderzeichen jenseits herkömmlicher Tastaturen
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Während der Unicode-Standard inzwischen über 140.000 Zeichen definiert, können Standardtastaturen lediglich Dutzende Symbole direkt über einzelne Tastendrücke erzeugen. Die Dokumentation veranschaulicht deshalb verschiedene Verfahren zur Eingabe von Sonderzeichen auf unterschiedlichen Plattformen.
Auf dem Mac lässt sich die systemweite Zeichenübersicht über die Tastenkombination Ctrl+Cmd+Leertaste aufrufen. Unter Windows erfolgt der Zugriff wahlweise über die Zeichentabelle (charmap) oder über standardisierte Unicode-Codepunkte wie U+00A9 für das Copyright-Symbol ©.
Unter Linux übernimmt die sogenannte Compose-Taste diese Funktion; dort erzeugt beispielsweise die Tastensequenz Compose gefolgt von o und c das Copyright-Zeichen ©.
Zusätzlich bestehen anwendungsspezifische Mechanismen: In Office-Programmen generiert die Eingabe des Codes gefolgt von Alt+X das gewünschte Symbol (etwa 00A9 Alt+X für ©), während in Excel die Formel CHAR(169) das Zeichen ausgibt.
Automatisierungswerkzeuge erweitern diese Optionen weiter: Unter Windows nutzt AutoHotkey Tastaturbelegungen wie !c:: Send, ©, während Hilfsprogramme wie TextExpander und Espanso die Eingabe über frei definierbare Textkürzel ermöglichen.
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Formatierungswerkzeuge und Steuerung von Textkomponenten
Im Bereich der Textaufbereitung beleuchtet die Dokumentation sowohl klassische Unix-Werkzeuge als auch Programmierschnittstellen moderner Benutzeroberflächen. Bei dem Formatierungsprogramm nroff bindet die Option -cname – die ausschließlich in älteren nroff-Versionen zur Verfügung steht – die Datei /usr/lib/macros/cmp.n.[dt].name ein.
Weitere nroff-Optionen umfassen -e für eine gleichmäßige Wortverteilung, -h für das Setzen von Tabulatoren in großen Leerzeichen sowie -i zum Einlesen nach Dateien über die Standardeingabe stdin. Behandelt werden zudem die ms- und mm-Makropakete sowie die Präprozessoren tbl, eqn und pic.
Auf Ebene von Fenstersystemen und Eingabemethoden wird dokumentiert, dass KeyPress-Ereignisse mit dem KeyCode 0 anzeigen, dass eine Eingabemethode kombiniert wurde; solche Zeichenfolgen können anschließend über Funktionen wie XmbLookupString oder XwcLookupString zurückgegeben werden. Zeichenfolgen-Konstanten wie XNVaNestedList sind dabei als Makros beziehungsweise globale Symbole definiert.
Für grafische Anwendungen unter Windows beschreibt die Dokumentation die Steuerung des RichEdit-Steuerelements. Zur Volltextsuche stehen die Nachrichten EM_FINDTEXT und EM_FINDTEXTEX bereit. Unterstützt werden dabei Steuerflags wie FR_MATCHCASE für die Beachtung von Groß- und Kleinschreibung, FR_WHOLEWORD für ganze Wörter sowie FR_DOWN, das ab RichEdit 2.0 auch eine Rückwärtssuche ermöglicht.
Die zugrundeliegende FINDTEXT-Struktur arbeitet mit CHARRANGE (cpMin/cpMax), während EM_FINDTEXTEX im Feld chrgText die exakte Trefferposition zurückliefert. Für das Setzen von Text unterstützt EM_SETTEXTEX die Flags ST_DEFAULT, ST_KEEPUNDO und ST_SELECTION sowie die Codepage CP_ACP, während EM_EXSETSEL Textbereiche per CHARRANGE markiert.
Über die Nachricht EM_SETEVENTMASK und Ereignis-Flags wie ENM_CHANGE, ENM_CORRECTTEXT, ENM_KEYEVENTS, ENM_LINK, ENM_MOUSEEVENTS, ENM_OBJECTPOSITIONS, ENM_PROTECTED, ENM_REQUESTRESIZE, ENM_SCROLLEVENTS, ENM_SELCHANGE und ENM_UPDATE lässt sich die Ereignisüberwachung der Komponente konfigurieren.

