Stahlwerk-Effizienz: KI verkürzt Qualitätsprüfung von 5 auf 1 Minute

Feishu und Doubao Work fördern generative KI in Jiangsu mit Testzugängen, Unternehmenspaketen und Praxisprojekten für effizientere Abläufe.

Die Plattformen Feishu und Doubao Work haben gemeinsam mit der Handelskammer der ostchinesischen Provinz Jiangsu eine Initiative zur vertieften Verankerung generativer Künstlicher Intelligenz in zentralen Betriebs- und Managementabläufen ins Leben gerufen.

Das Vorhaben mit dem Titel „Effizienz-Beschleunigungsplan 2.0 für Unternehmen in Jiangsu“ wurde im Rahmen der KI-Produktivitätskonferenz in Nanjing vorgestellt, wie das Nachrichtenportal ifeng.com am 22. September 2026 berichtete.

Förderpakete und Testzugänge für regionale Betriebe

Im Rahmen der Kooperation zwischen Feishu und der Handelskammer von Jiangsu erhalten qualifizierte Unternehmen aus der Provinz bis zum 23. Oktober die Möglichkeit, eine 30-tägige kostenlose Testversion von Doubao Work zu beantragen. Verbunden ist dieses Angebot mit einem Rechtepaket für Unternehmens-KI im Wert von wahlweise 9.900 Yuan oder 99.000 Yuan.

Feishu-Chef Xie Xin betonte auf der Veranstaltung die veränderte Funktionsweise der Technologie: Künstliche Intelligenz wandle sich gegenwärtig von einem System zur reinen Beantwortung von Fragen hin zu einer Technologie, die eigenständig Arbeitsschritte erledige.

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Um die Einführung der Anwendungen vor Ort voranzutreiben, kündigten Feishu und die Handelskammer an, im Anschluss an den Auftakt dreizehn bezirksfreie Städte in Jiangsu sowie deren jeweilige Referenzbetriebe zu besuchen.

Praxisbeispiel aus der Schwerindustrie

Wie der Einsatz integrierter Arbeitsplattformen in der Industrie aussehen kann, illustrierte der Digitalisierungsverantwortliche von Zhongtian Iron & Steel, Xia Zhuqing. Nach seinen Angaben wurden bei dem Stahlhersteller über 200 Geschäftssysteme an eine einheitliche Arbeitsplattform angebunden.

Zudem erprobe das Unternehmen die Kooperation multipler KI-Agenten rund um mehr als 3.000 Prozessparameter. Durch den Einsatz dieser Technologien habe sich die Bearbeitungsdauer einer einzelnen Aufgabe in der Qualitätsprüfung von zuvor vier bis fünf Minuten auf unter eine Minute verkürzt.

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Breiter Rahmen für Digitalisierung in der Provinz

Die Initiative ordnet sich in umfangreiche Bemühungen der Provinz Jiangsu ein, KI-gestützte Arbeitsweisen zu etablieren. Die Entwicklungs- und Reformkommission der Provinz gab zusammen mit dem Datenbüro einen Aktionsplan zur Förderung der Token-Wirtschaft für das Jahr 2026 heraus. Dieser umfasst 26 Maßnahmen, darunter den Aufbau von 2.000 hochwertigen Datensätzen, das Ziel von mindestens 50 neu registrierten Großmodellen im laufenden Jahr sowie die Etablierung von 100 branchenspezifischen intelligenten Agenten.

Flankiert wird dieser Ausbau durch Investitionen in die IT-Infrastruktur. So baute Jiangsu Mobile laut einem Bericht vom 22. September 2026 ein Rechenzentrumslayout auf, das 39 Rechenzentren und 150.000 Racks umfasst. Vier provinzielle Rechenzentren in Nanjing, Suzhou, Wuxi und Yangzhou sind mit einer Gesamtrechenleistung von 25.000P bereits in Betrieb und bedienen mehr als 400 Kunden aus Verwaltung und Wirtschaft in der gesamten Region.