StarTech-SSD: Bis zu acht Fingerabdrücke schützen gemeinsame Daten

Der Markt bietet Fingerabdruck-SSDs und physische Schlüssel; die passende Wahl richtet sich nach Anschlüssen, Diensten und Nutzerzahl.

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Externe Speichergeräte und Zugangslösungen mit biometrischer Absicherung gewinnen zunehmend an Bedeutung für Nutzer, die sensible Daten unterwegs schützen wollen. Ein aktueller Überblick zeigt die Bandbreite an Lösungen, die derzeit auf dem Markt verfügbar sind – von externen SSDs mit Fingerabdrucksensor bis zu Hardware-Sicherheitsschlüsseln für die Anmeldung an Diensten.

Externe SSDs mit Fingerabdruckschutz

Bei externen Solid-State-Laufwerken mit biometrischer Absicherung setzt sich zunehmend eine Kombination aus Fingerabdruckerkennung und klassischer Verschlüsselung durch.

Ein NEWQ-Modell mit 1 TB Speicherkapazität bietet neben der Fingerabdruckerkennung auch einen Passwortschutz und erreicht Übertragungsraten von bis zu 400 MB/s. Ein Gehäuse von StarTech setzt auf 256-Bit-AES-Verschlüsselung und erlaubt die Hinterlegung von bis zu acht verschiedenen Fingerabdrücken, wodurch mehrere Nutzer eigenständig auf dasselbe Laufwerk zugreifen können.

Der Samsung T9 gehört mit einer Datenrate von bis zu 2.000 MB/s zu den schnelleren Vertretern der externen SSDs und nutzt eine hardwarebasierte AES-256-Verschlüsselung.

Auch wenn nicht alle im Rahmen des Vergleichs genannten Modelle unabhängig bestätigt werden konnten, zeigt die Entwicklung insgesamt, dass Hersteller verstärkt auf biometrische Zugriffskontrollen bei mobilen Speichermedien setzen – ein Trend, der sich mit steigenden Anforderungen an Datenschutz bei Remote-Arbeit und mobilem Datenaustausch erklären lässt.

Hardware-Sicherheitsschlüssel als Ergänzung

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Neben biometrisch gesicherten Speichermedien haben sich physische Sicherheitsschlüssel als Standard für die Absicherung von Online-Konten etabliert. Der Yubico YubiKey 5C NFC gilt als vielseitige Wahl, da er USB-C und NFC kombiniert und Protokolle wie FIDO2/WebAuthn, U2F, OTP, PIV und OpenPGP unterstützt. Die Variante YubiKey 5C ohne NFC bietet dieselben Protokolltypen, verzichtet jedoch auf die kontaktlose Übertragung.

Für Nutzer, die einen Ersatzschlüssel wünschen, bietet sich das Thetis-FIDO2-Zweierpack an, das über USB-A verfügt und FIDO2 Level 1 unterstützt. Die Pro-Version von Thetis kombiniert USB-A und USB-C mit NFC für den mobilen Einsatz. Der YubiKey 5Ci verbindet als Besonderheit Lightning- und USB-C-Anschluss, während der YubiKey 5 NFC auf USB-A und NFC setzt.

Eine biometrische Alternative unter den Sicherheitsschlüsseln stellt der Kensington VeriMark NFC+ dar, der als einzige Option in diesem Vergleich einen Fingerabdrucksensor integriert.

Modelle wie der YubiKey 5C NFC sowie der Yubico Security Key NFC/C NFC unterstützen jeweils bis zu 100 Passkey-Slots. Dabei ist zu beachten, dass reine Security-Key-Modelle im Gegensatz zu den YubiKey-5-Varianten kein OTP unterstützen. Wie gut sich die einzelnen Schlüssel letztlich nutzen lassen, hängt maßgeblich von der Kompatibilität mit dem jeweiligen Dienst und Endgerät ab.

Einordnung für Nutzer

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Die aktuelle Marktlage zeigt zwei parallele Entwicklungslinien: Zum einen etablieren sich Fingerabdrucksensoren zunehmend direkt in externen Speichermedien, um Datenzugriff ohne separate Software-Verschlüsselung abzusichern. Zum anderen bleiben physische Sicherheitsschlüssel wie die YubiKey-Reihe der Standard für die Absicherung von Online-Konten gegen Phishing und unautorisierten Zugriff.

Für Anwender, die beide Schutzebenen kombinieren möchten – gesicherte lokale Datenspeicherung und geschützte Kontenanmeldung – bietet der Markt inzwischen eine breite Auswahl an Geräten mit unterschiedlichen Anschlussarten, Verschlüsselungsstandards und unterstützten Protokollen.

Welches Modell sich eignet, hängt letztlich von den genutzten Geräten, den erforderlichen Anschlusstypen sowie der Frage ab, ob mehrere Personen gleichzeitig biometrischen Zugriff benötigen.