StarTech USB4-Dockingstation 208N: Endlich zwei 4K-Monitore am MacBook

StarTech präsentiert eine USB4-Dockingstation für MacBooks, die zwei 4K-Monitore ohne Treiberinstallation unterstützt. Zudem: Samsung liefert OLED-Panels für künftige MacBook Pros.

Neue Dockingstation löst ein zentrales Problem für MacBook-Profis – ganz ohne Treiber.

Der Zubehörhersteller StarTech hat am heutigen Samstag die USB4-Dockingstation 208N vorgestellt. Das Besondere: Sie treibt zwei 4K-Bildschirme gleichzeitig an – und das ohne zusätzliche Software. Ein lang ersehnter Fortschritt für alle, die mit mehreren Monitoren arbeiten.

Die Station richtet sich gezielt an Besitzer von MacBooks mit M3-Chip oder neuer. Sie bietet zwei DisplayPort-Ausgänge, zwei USB-C-Ports, drei USB-A-Anschlüsse und einen 2,5-Gigabit-Ethernet-Port. Die integrierte 100-Watt-Power-Delivery lädt das angeschlossene Notebook gleich mit. Der Preis liegt bei umgerechnet rund 130 Euro.

Anzeige

Wer die Effizienz seines MacBook-Setups maximieren möchte, sollte auch die Bedienung des Betriebssystems optimieren. Ein Apple-Experte mit 20 Jahren Erfahrung hat die 19 nützlichsten Shortcuts zusammengestellt, mit denen Sie sofort flüssiger und entspannter arbeiten. Kostenlosen PDF-Ratgeber jetzt gratis herunterladen

Samsung liefert OLED-Panels für kommende MacBook-Pro-Modelle

Während StarTech die Gegenwart verbessert, bereitet Apple die Zukunft vor. Bereits gestern wurde bekannt: Samsung Display hat bei seiner 8.6G-IT-OLED-Produktionslinie die magische „Golden Yield“-Marke von über 90 Prozent erreicht. Das ist der Durchbruch für die nächste MacBook-Pro-Generation.

Die Massenproduktion für die 14 und 16 Zoll großen M6-MacBook-Pro-Displays soll im Juni 2026 anlaufen. Die Kapazität liegt zunächst bei 7.500 Scheiben pro Monat – das entspricht rund zwei Millionen Panels bis Jahresende. Die OLED-Technik ermöglicht dünnere Gehäuse, möglicherweise Touchscreens und eine Punch-Hole-Kamera statt der bisherigen Notch. Branchenkenner rechnen mit einer Vorstellung der neuen Modelle für Ende 2026 oder Anfang 2027.

Bildung: 30.000 Geräte ausgetauscht – MacBook Neo im Höhenflug

Der Bildungssektor setzt zunehmend auf Apple. Am Donnerstag gab der Schulbezirk Kansas City Public Schools bekannt, 30.000 Windows-PCs und Chromebooks durch Apple-Geräte zu ersetzen. Allein 4.500 MacBook Neo gehen an Schüler ab der achten Klasse.

Anzeige

Der Umstieg von anderen Systemen auf einen Apple-Computer ist für viele Nutzer ein großer Schritt, der sich mit der richtigen Anleitung deutlich vereinfachen lässt. Dieses gratis PDF-Starterpaket verrät die cleveren Tricks, mit denen Sie Ihr neues Gerät von Tag 1 an optimal nutzen. So werden Sie in kürzester Zeit zum Mac-Profi – völlig kostenlos

Apples Finanzvorstand Kevan Parekh hatte den Deal bereits in einer Telefonkonferenz hervorgehoben. Der MacBook Neo – ausgestattet mit dem A18-Pro-Chip und zu 60 Prozent aus recycelten Materialien gefertigt – ist seit seinem Start im März 2026 ein Verkaufsschlager. Die Produktionsziele wurden auf zehn Millionen Einheiten verdoppelt. Im Handel war das Gerät gestern zeitweise für 577 Euro zu haben, der ursprüngliche Preis lag bei 699 Euro.

Sicherheit: Apple veröffentlicht Kryptografie-Code auf GitHub

Apple hat gestern den corecrypto-Quellcode für iPhone und Mac auf GitHub veröffentlicht. Enthalten sind Implementierungen für Post-Quanten-Kryptografie (PQC) – konkret die Algorithmen ML-KEM und ML-DSA. Diese entsprechen den Standards FIPS 203 und 204. Bei der formalen Verifikation des Codes entdeckten Apple-Forscher eigenen Angaben zufolge einen Fehler in einer frühen ML-DSA-Implementierung und korrigierten ihn.

Ebenfalls gestern erschien Safari Technology Preview 244 für macOS Sequoia und macOS Tahoe. Das Update bringt Verbesserungen für WebGPU, CSS und die allgemeine Sicherheit. Nutzer von macOS Tahoe – das 2025 erschien – loben trotz gemischter Reaktionen auf das Liquid-Glass-Design vor allem die neue achtstündige Zwischenablage und die Spotlight-Quick-Actions.

Marktanalyse: Apples Mac-Sparte im Umbruch

Die aktuellen Entwicklungen fallen in eine Phase des Übergangs. Im vierten Quartal 2025 sanken die Mac-Umsätze um sieben Prozent auf 8,39 Milliarden Dollar. Apple reagiert mit verstärktem Marketing in Schwellenländern. Gestern startete Apple India die Kampagne „Great Ideas Start Here“, die studentische Gründer in den Mittelpunkt stellt.

Auch die Apple Vision Pro wandelt sich vom Luxusgerät zum professionellen Werkzeug. Nach anfänglicher Kritik an Komfort und Sichtfeld wird das Headset nun in klinischen Studien der University of Pittsburgh für chirurgische Anwendungen genutzt. Für das kommende iOS 27 plant Apple zudem eine augengesteuerte Rollstuhlnavigation.

Ausblick: M5-Chips und Preiskämpfe

In der zweiten Jahreshälfte 2026 zeichnet sich eine weitere Konsolidierung ab. Das MacBook Air war gestern zeitweise für 949 Euro erhältlich – ein Zeichen, dass Händler Lagerbestände für die kommende M5-Chip-Generation räumen. Die neuen Profi-Modelle sollen M5-Pro- und M5-Max-Chips mit bis zu 18 Kernen, verbesserten KI-Beschleunigern und Wi-Fi 7 bieten.

Ein Schatten fällt auf die Zukunft: Google hat gestern Berufung gegen ein Kartellurteil von 2024 eingelegt. Es geht um die milliardenschweren Zahlungen, die Google an Apple leistet, um Standardsuchmaschine in Safari zu bleiben. Mündliche Verhandlungen werden nicht vor Ende 2026 erwartet. Das Verfahren bleibt ein entscheidender Faktor für Apples Marktposition.