Ab 1.049 Euro startet die Steam Machine – ein kräftiger Aufschlag gegenüber ursprünglichen Plänen.
Preise und Verfügbarkeit
Valve hat die finalen Preise für seine lang erwartete Steam Machine bekannt gegeben. Das Basismodell mit 512 Gigabyte Speicher kostet 1.049 Euro, die 2-Terabyte-Version schlägt mit 1.428 Euro zu Buche. In Großbritannien liegen die Preise bei 879 Pfund beziehungsweise 1.208 Pfund.
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Der Verkauf startet am 29. Juni 2026 – allerdings nicht für jeden. Interessenten müssen sich bis zum 25. Juni registrieren. Voraussetzung: Der Steam-Account muss bereits vor dem 27. April 2026 bestanden haben. Pro Haushalt gibt es nur ein Gerät. Valve setzt auf ein randomisiertes Reservierungssystem, um Scalper fernzuhalten.
Wer den passenden Controller gleich mitbestellen möchte, zahlt für das 512-GB-Bundle 1.128 Euro, für die 2-TB-Version 1.428 Euro.
Warum die Konsole so teuer ist
Valve verfolgt einen ungewöhnlichen Ansatz: Anders als Sony oder Microsoft subventioniert das Unternehmen seine Hardware nicht. „Wir bauen kein geschlossenes Ökosystem, bei dem Verluste durch Softwareverkäufe ausgeglichen werden“, so ein Sprecher. Die Steam Machine wird daher zum Selbstkostenpreis verkauft.
Die ursprünglich anvisierte Preismarke von rund 750 Euro war nicht zu halten. Grund sind explodierende Komponentenpreise. Insbesondere RAM und SSDs sind massiv teurer geworden – eine Folge des KI-Booms, der die Nachfrage nach Speicherchips in die Höhe getrieben hat.
Bereits zuvor hatte Valve den Preis des Steam Deck OLED um umgerechnet rund 200 Euro angehoben. Der Trend zu teurerer Hardware scheint sich zu verfestigen.
Technische Daten im Detail
Die Steam Machine setzt auf eine offene Architektur mit einem maßgeschneiderten AMD-APU:
- CPU: 6-Kern AMD Zen 4 mit bis zu 4,86 Gigahertz
- GPU: RDNA3-Architektur mit 28 Compute Units und 8 Gigabyte GDDR6-VRAM
- Arbeitsspeicher: 16 Gigabyte DDR5-RAM
- Speicher: Austauschbare M.2-NVMe-SSDs
Die Konsole ist für 1080p und 1440p optimiert und unterstützt AMDs FSR 4. Benchmarks zufolge ist sie etwa sechsmal leistungsstärker als das originale Steam Deck. Für 4K-Gaming bleibt jedoch die PlayStation 5 die bessere Wahl.
Wettbewerb unter Druck
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Mit 1.049 Euro liegt die Steam Machine deutlich über der Konkurrenz. Die PlayStation 5 Pro kostet 899,99 Euro, die 2-Terabyte-Xbox Series X schlägt mit 729,99 Euro zu Buche. Der Markt für High-End-Hardware zeigt sich derzeit schwierig: Die PS5-Verkäufe brachen im Mai 2026 nach einer Preiserhöhung auf 649,99 Euro um 46 Prozent ein.
Xbox-CEO Sharma kommentierte kürzlich, dass Next-Gen-Hardware für den Massenmarkt zunehmend schwer zu bepreisen sei.
Ein Lichtblick für Valve: Ein direkter Vergleich mit selbst zusammengestellten PCs ähnlicher Leistungsklasse zeigt, dass die Steam Machine mit rund 1.072 Euro sogar knapp günstiger abschneidet. Parallel arbeitet das Unternehmen bereits am Steam Deck 2 – ein konkreter Termin steht jedoch noch aus.

