Strava stattet seine Apple-Watch-App mit lang erwarteter Offline-Routenführung aus. Die neue Funktion befreit Sportler vom Smartphone und macht die Uhr zum eigenständigen Trainingsgerät.
Die Fitness-App Strava hat eine der größten Wunschlisten ihrer Community erfüllt. Seit dieser Woche erhalten Nutzer schrittweise Zugriff auf Offline-Navigation für gespeicherte Routen. Läufer, Radfahrer und Wanderer können so geplante Strecken direkt vom Handgelenk verfolgen – ohne ihr iPhone mitführen zu müssen.
Routenführung direkt am Handgelenk
Der Kern der Aktualisierung ist simpel, aber wirkungsvoll. Wer ein Training startet, kann nun eine gespeicherte Strava-Route auswählen. Die Apple Watch zeigt dann eine Karte mit der eingezeichneten Strecke an. Das ermöglicht eine klare Orientierung auf einen Blick.
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Besonders wertvoll ist das für Sportler in unbekanntem Gelände oder bei der Vorbereitung auf Rennen. Das ständige Kontrollieren des Handys entfällt. Erste Nutzerberichte beschreiben die Kartenoberfläche als übersichtlich und gut in den Trainingsbildschirm integriert.
Aktuell scheint die Funktion keine kostenpflichtige Strava-Mitgliedschaft vorauszusetzen. Damit steht sie einem breiten Publikum offen. Noch fehlen allerdings fortgeschrittene Tools wie automatische Neuberechnung bei Abweichungen oder eine „Brotkrumen“-Rückverfolgung.
Strategische Aufwertung der Watch-Erfahrung
Die Navigation ist der jüngste Schritt in Stravas konsequentem Ausbau der Apple-Watch-Plattform. Im September 2025 hatte das Unternehmen bereits ein umfassendes Redesign mit einer schlankeren, leistungsorientierten Oberfläche vorgestellt. Damals kam erstmals auch das beliebte Live-Segments-Feature auf die Uhr.
Hinter der Investition steht handfeste Nutzerdaten. 2024 verzeichnete Strava einen Anstieg von fast 20 Prozent bei Sportlern, die ihre Aktivitäten per Apple Watch hochladen. Für einen wachsenden Teil der Community ist die Apple Watch zum primären Trainingsgerät geworden.
Die App unterstützt nun watchOS 10.0 oder höher und benötigt iOS 17.0 auf dem gekoppelten iPhone.
Verschiebung im Wettbewerbsfeld
Die Offline-Navigation verändert die Kräfteverhältnisse unter Fitness-Apps und Wearables spürbar. Bislang hatten spezialisierte GPS-Uhren von Herstellern wie Garmin einen klaren Vorteil für ambitionierte Sportler – vor allem wegen ihrer überlegenen Navigationsfähigkeiten.
Strava schließt mit dem Update diese Lücke und macht die Apple Watch zu einer ernsthaften All-in-One-Lösung für Training und Wettkampf. Zugleich festigt das Feature Stravas Position gegenüber Apples hauseigener Workout-App.
Der Trend zu eigenständigeren Watch-Apps ist branchenweit zu beobachten. Konkurrenten wie Komoot haben ähnliche Offline-Navigation bereits eingeführt.
Was kommt als Nächstes?
Der stille Rollout deutet darauf hin, dass Strava zunächst Nutzerfeedback sammelt, bevor eine breitere Einführung folgt. Naheliegende nächste Schritte wären die Nachrüstung der oft gewünschten Neuberechnung und Rückverfolgungsfunktionen.
Die Navigation passt zu Stravas jüngster Strategie, die Plattform-Fähigkeiten auszubauen. Dazu gehörte auch die Einführung von „Instant Workouts“ für personalisierte Trainingsempfehlungen.
Während die Grenzen zwischen Smartwatch und Sportuhr weiter verschwimmen, wird Stravas Engagement für leistungsstarke On-Device-Features entscheidend sein. Nur so bleibt die Plattform die erste Wahl für Sportler weltweit.
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