Zum Schulstart veröffentlichen zahlreiche deutsche und internationale Medien Ratgeber und Testberichte zu Tablets und Notebooks für den akademischen Gebrauch. Von günstigen Android-Tablets über Windows-Notebooks bis hin zu Bundle-Angeboten für Studierende reicht das Spektrum der aktuellen Empfehlungen.
Android-Tablets und Windows-Notebooks im Test
Die Computerzeitschrift c’t rät in ihrer Ausgabe 18/26 zu Android-Tablets bereits ab 130 Euro, sofern diese über 4 GB RAM und 128 GB Speicher verfügen. Bei Notebooks empfiehlt das Magazin ein Gewicht von maximal 1,5 Kilogramm sowie eine Akkulaufzeit von mindestens acht Stunden.
Interessant fällt der Vergleich zwischen Windows- und Apple-Geräten aus: Ein Windows-Notebook für 700 Euro sei laut c’t besser ausgestattet als das MacBook Neo für 800 Euro mit 8 GB RAM, das zudem keine Apple-Intelligence-Funktionen biete. Von einem Chromebook-Kauf rät die Redaktion aktuell ab, da Google an einem Nachfolgesystem namens „Aluminium OS“ arbeite.
Dell XPS 13 mit Studentenrabatt
Besonders häufig genannt wird das Dell XPS 13 (2026), das Dell für Studierende zu einem reduzierten Preis von 599 US-Dollar anbietet, während der Standardpreis bei 699 US-Dollar liegt. Ausgestattet ist das Gerät mit einem 13,4-Zoll-Touchscreen mit 120 Hz und 2,5K-Auflösung, einem Intel Core 5 320, 8 oder 16 GB RAM sowie 512 GB SSD-Speicher bei einem Gewicht von 2,2 Pfund.
Reviewed.com maß eine Akkulaufzeit von 19,5 Stunden Video bei 40 Prozent Helligkeit sowie Geekbench-Werte von 2078 Punkten im Single-Core- und 7213 Punkten im Multi-Core-Test. Kritisiert werden lediglich zwei USB-C-Anschlüsse ohne Kopfhöreranschluss sowie ein unter Last hörbarer Lüfter.
Windows-Central-Redakteur Zac Bowden lobte das Gerät als deutlich besser als das MacBook Neo. Mango Developer weist zudem auf ein Bundle mit Pro-7-Tastatur und -Maus (89,99 US-Dollar) sowie einem EcoLoop-Rucksack (49,99 US-Dollar) hin, das zusammen mit dem Studentenrabatt unter 740 US-Dollar bleibt.
WIRED-Autor Luke Larsen verglich das XPS 13 ebenfalls mit dem MacBook Neo und hob hervor, dass das Dell-Gerät einen Touchscreen sowie eine hintergrundbeleuchtete Tastatur biete, die dem Apple-Modell fehlten.
Wer sich beim Kauf eines neuen Laptops für ein Windows-System entscheidet, sollte auch den sicheren Umstieg planen. Dieser kostenlose Report zeigt Ihnen, wie Sie Ihre Daten und Programme ohne Risiko auf das neue Betriebssystem übertragen. Stressfreien Wechsel zu Windows 11 jetzt vorbereiten
Framework Laptop 12 und weitere Alternativen
Framework bringt die zweite Generation seines Laptop 12 mit Intel Core Series 3, wahlweise mit Linux (Fedora 44 KDE) oder Windows 11, das 100 US-Dollar Aufpreis kostet.
Das Basis-Prebuilt-Modell startet bei 699 US-Dollar (Core 3 304, 8 GB RAM, 512 GB SSD), die DIY-Variante bereits bei 549 US-Dollar. Das 12,2-Zoll-Display löst mit 1920×1200 Pixeln auf, unterstützt Touch-Eingabe und verfügt über ein 360-Grad-Scharnier sowie Stift-Unterstützung.
Laut Digital Trends bietet das Core-5-320-Modell rund 70 Prozent mehr 4K-Streaming-Zeit als der Vorgänger. Ausstattungsmerkmale wie Fingerabdrucksensor und beleuchtete Tastatur sind den Core-5- und Core-7-Varianten vorbehalten. Vorbestellungen laufen bereits, der Versand ist für Oktober vorgesehen.
Für Amazon-Schnäppchenjäger bietet Lenovo das Idea Tab aktuell für 200 US-Dollar statt 274 US-Dollar an – mit 11-Zoll-2,5K-IPS-Display mit 90 Hz, MediaTek-Dimensity-6300-Chip, 8 GB RAM, 256 GB Speicher sowie beiliegendem Tab Pen und Folio Case. Der Deal wird als zeitlich begrenzt beworben.
Im deutschen Handel senkt HP die Preise seiner OmniBook-Serie: Das OmniBook 5 14-he0775ng kostet nun 799 statt 999 Euro und bietet ein 14-Zoll-OLED-Display, 32 GB RAM, 1 TB SSD sowie einen Snapdragon-X-Plus-Chip mit bis zu 34 Stunden Akkulaufzeit. Das leistungsstärkere OmniBook X 14-ka0771ngx mit Intel Core Ultra 7 356H, 16 GB RAM und Thunderbolt 4 ist für 1.399 Euro erhältlich.
Neben Windows-Systemen gewinnen freie Alternativen wie Ubuntu für viele Nutzer an Attraktivität. Das kostenlose Startpaket zeigt Schritt für Schritt, wie Sie das System parallel zu Windows installieren und risikofrei testen können. Gratis-Linux-Startpaket für mehr Geschwindigkeit anfordern
Weitere Zubehör-Empfehlungen für Studierende
The Gadgeteer stellt eine Liste mit zehn Technikempfehlungen für Studierende vor, darunter das MacBook Air M5 ab 1.297 US-Dollar, das iPad Air M4 für 649 US-Dollar sowie die Bose-QuietComfort-Kopfhörer der zweiten Generation für 359 US-Dollar, deren Vorbestellung ab dem 8. August startete und deren Versand am 13. August begann.
Ergänzend werden praktische Accessoires wie eine Anker-Nano-Powerbank (49,99 US-Dollar), eine Samsung-T9-SSD mit 1 TB (239,99 US-Dollar) sowie die Logitech-Tastatur Keys-To-Go 2 (69,99 US-Dollar) genannt.
Am Markt für Convertible-Tablets zeigt sich zudem Honor mit dem Pad 20 Pro Paperlike Edition, das ein 12,1-Zoll-Display mit Paperlike-Beschichtung und 165 Hz bietet – der Preis steht laut Tablet-News noch nicht fest.
Ausblick auf Googles Notebook-Vorstoß
Für Aufmerksamkeit sorgt zudem ein für den 15. September 2026 angesetztes Presse-Event von Google in New York, bei dem laut heise.de erste Android-basierte Notebooks unter dem Arbeitstitel „Googlebook“ vorgestellt werden sollen.
Die offizielle Ankündigung wird zwischen dem 21. und 25. September erwartet, als Hardwarepartner gelten Acer, Asus, Dell, HP und Lenovo. Das zugehörige Betriebssystem trägt den Namen „Aluminium OS“ – jenes System, auf das c’t bereits in ihrer aktuellen Chromebook-Einschätzung verwiesen hatte.

