SuperDuper! 4.0: Backup-Tool mit KI-gestützter Konfiguration ab August

Apple behebt über 100 Schwachstellen in macOS und iOS. Parallel launcht SuperDuper! 4.0 mit neuartiger KI-Konfiguration für Apple-Silicon-Macs.

Apple hat in der ersten Augustwoche umfangreiche Sicherheitsupdates für mehrere macOS-Versionen veröffentlicht. Parallel dazu bringt der Entwickler Shirt Pocket mit SuperDuper! 4.0 die erste große kostenpflichtige Neuauflage seines Backup-Tools seit fast zwei Jahrzehnten auf den Markt. Für deutsche Nutzer sind vor allem die Sicherheitslücken relevant – über 100 Schwachstellen wurden geschlossen.

SuperDuper! 4.0: Komplett überarbeitetes Backup-Tool

Seit dem 1. August ist SuperDuper! 4.0 verfügbar – eine grundlegende Neuentwicklung, die speziell für Apple-Silicon-Chips und die aktuellen Betriebssystem-Architekturen konzipiert wurde. Die veraltete Optik früherer Jahre ist einem modernisierten Interface gewichen. Besonders bemerkenswert: Das neue „Plain-English-Konfigurationssystem“ erlaubt es Nutzern, Backup-Aufträge in natürlicher Sprache einzurichten, statt sich durch komplexe Menüs zu kämpfen.

Technisch bietet die neue Version parallele Kopierprozesse und einen „Smart Update Turbo“-Modus, der inkrementelle Backups beschleunigen soll. Die Software unterstützt nun mehr Dateisysteme und Speichertypen, darunter exFAT, FAT32 und Netzwerkspeicher (NAS). Auch das Klonen einzelner Ordner statt kompletter Volumes ist jetzt möglich.

Die kostenlose Version deckt weiterhin grundlegende Voll-Backups ab. Die komplette Funktionspalette kostet rund 46 Euro. Wer die Vorgängerversion innerhalb der letzten sechs Jahre erworben hat, erhält 30 Prozent Rabatt. Voraussetzung ist macOS 14 oder neuer.

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Wer die Effizienz an seinem Apple-Computer weiter steigern möchte, kann neben Backup-Tools auch auf praktische Tastenkombinationen setzen. Ein kostenloser PDF-Ratgeber stellt die nützlichsten Shortcuts vor, mit denen Sie im Arbeitsalltag spürbar Zeit sparen. Mac-Experte verrät: Mit diesen 19 Shortcuts sparen Sie jeden Tag messbar Zeit

Apple schließt über 100 Sicherheitslücken

Parallel zu den Drittanbieter-Neuheiten hat Apple Sicherheitsupdates für drei Betriebssystem-Generationen veröffentlicht: macOS 14.8.8, 15.7.8 und Tahoe 26.6. Zusammen beheben sie mehr als 100 bekannte Schwachstellen. Tahoe 26.6 enthält zudem spezielle Optimierungen für den Spotlight-Index, um den Übergang zu macOS 27 vorzubereiten, das in den kommenden Monaten erscheinen soll.

Weitere Details zu macOS 28, das für Herbst 2026 erwartet wird, wurden am 2. August bekannt. Demnach sollen Nutzer künftig verschlüsselte HFS+-Laufwerke direkt in das APFS-Format konvertieren können – ohne die Daten vorher entschlüsseln zu müssen. Das vereinfacht die Migration älterer Macs mit FileVault erheblich und reduziert sowohl die benötigte Zeit als auch das Risiko von Datenverlust.

Neue Malware zielt auf Entwickler

Die Sicherheitsupdates kommen nicht zu früh: Sicherheitsforscher haben eine neue Version der XCSSET-Malware (v40) identifiziert, die seit April 2026 aktiv ist. Sie infiziert Xcode-Projekte, kapert Chrome-Browser und kompromittiert Telegram-Konten. Die Schadsoftware arbeitet im Arbeitsspeicher und nutzt polymorphe Techniken, um der Erkennung zu entgehen – gleichzeitig deaktiviert sie System-Sicherheitsupdates.

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Angesichts der komplexen Bedrohungslage durch neue Schadsoftware ist der Schutz der eigenen Systeme wichtiger denn je. Dieser gratis Report klärt darüber auf, welche rechtlichen Pflichten und Sicherheitsrisiken Unternehmer heute kennen müssen, um ihre IT-Infrastruktur langfristig abzusichern. Neue KI-Gesetze, neue Cyberrisiken: Was kommt wirklich auf Ihr Unternehmen zu?

In einem separaten Fall demonstrierten Forscher kürzlich eine Privilegienausweitung auf macOS mithilfe von Anthropics KI Claude Mythos. Der Vorfall verdeutlicht das Dilemma der künstlichen Intelligenz in der Cybersicherheit: Dieselben Technologien, die Schutz bieten, können auch für Angriffe genutzt werden. Unternehmen wie Anthropic und OpenAI haben daraufhin Initiativen gestartet, um die Waffenisierung ihrer KI-Werkzeuge zu verhindern. Apple arbeitet derweil weiter mit Forschern zusammen, um die Schwachstellen zu schließen.

iOS 26.6 und die Vorbereitung auf iOS 27

Auch das mobile Ökosystem wird weiterentwickelt: iOS 26.6 ist mit Sicherheitsfixes und ähnlichen Spotlight-Optimierungen wie das macOS-Tahoe-Update erschienen. Es dient als Brücke zu iOS 27, das sich derzeit in der Beta-Phase befindet und Anfang September 2026 offiziell erscheinen soll.

Beta-Nutzer berichten von einer Änderung der Siri-KI-Aktivierungsgeste: Ein Wisch von der oberen Bildschirmmitte löst nun Siri aus, während das Benachrichtigungscenter über die obere linke Ecke erreichbar ist. Daneben hat das Entwickler-Tool „mise“ mit Version 2026.8.0 ein Update erhalten, das 15 Prozent schnellere Shims und eine verbesserte Multi-Sprach-Erkennung in Arbeitsbereichen bieten soll.