Surface Laptop Ultra: Microsoft bietet bis zu 1.000 Dollar für MacBook-Tausch

Beim Kauf des Surface Laptop Ultra können MacBook-Eintauscher in den USA und Kanada eine zusätzliche, zustandsabhängige Prämie erhalten.

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Microsoft verstärkt die Offensive gegen Apple im Segment der High-End-Notebooks. Kunden in den USA und Kanada, die im Microsoft Online Store ein neues Surface Laptop Ultra erwerben und gleichzeitig ein gebrauchtes MacBook Pro in Zahlung geben, können eine zusätzliche Prämie von bis zu 1.000 US-Dollar über dem regulären Eintauschwert erhalten. Der Konzern wirbt im Rahmen der Kampagne dafür, sich vom bisherigen MacBook zu trennen.

Ablauf der Eintauschaktion über den Partner Teladvance

Die Abwicklung des Programms erfolgt über den Dienstleister Teladvance. Käufer erhalten an der virtuellen Kasse des Microsoft Online Store keinen direkten Sofortrabatt. Stattdessen müssen Interessenten das Neugerät regulär erwerben und anschließend den Kaufbeleg auf dem Portal von Teladvance einreichen.

Erst nach einer Prüfung und Freigabe wird das Altgerät eingesendet. Fällt die Begutachtung vor Ort positiv aus, erfolgt die Auszahlung per PayPal oder Banküberweisung in der Regel innerhalb von 14 Tagen.

Laut den Angaben auf der Aktionsseite läuft das Angebot vom 7. Oktober 2026 bis zum 23. November 2026, während die Geschäftsbedingungen des Microsoft Store abweichend den 26. Oktober 2026 als Enddatum ausweisen. Die Aktion ist pro Kunde auf ein einzelnes Gerät begrenzt. Die Einsendung muss innerhalb von 15 Tagen nach Beginn des Online-Verfahrens abgeschlossen sein.

Strenge Bedingungen und gestaffelte Auszahlungsbeträge

Der Maximalbetrag von 1.000 US-Dollar Cashback ist an Bedingungen geknüpft und hängt von Hardware, Modell und Zustand des abgegebenen Notebooks ab. Zugelassen sind Intel-basierte MacBook Pros ab dem Baujahr 2016 sowie Geräte mit Apple-Chips von M1 bis M5 in Displaygrößen von 13 bis 16 Zoll. Unter bestimmten Bedingungen werden auch ausgewählte neuere Modelle des MacBook Air berücksichtigt.

Die eingereichten Computer müssen voll funktionsfähig sein, problemlos starten und den Akku aufladen. Bei Flüssigkeitsschäden, Displaybrüchen, fehlenden Bauteilen, unautorisierten Modifikationen oder bestehendem Passwortschutz wird das Gerät von der Prämie ausgeschlossen. Zudem müssen das Original-Ladegerät und sämtliches Zubehör beigelegt werden.

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Wie stark die Vergütung schwankt, zeigen offizielle Richtwerte: Für ein voll ausgestattetes M5 Max MacBook Pro mit 128GB Arbeitsspeicher und 4TB SSD beziffert der Rechner den Gesamterlös auf 2.115 US-Dollar bei einem Neupreis von 6.149 US-Dollar. Für ein einfaches 12-Zoll-MacBook werden hingegen lediglich 32,37 US-Dollar veranschlagt.

Technische Spezifikationen des Surface Laptop Ultra

Das Surface Laptop Ultra kann ab einem Einstiegspreis von 2.599,99 US-Dollar vorbestellt werden, während die Maximalausstattung mit 5.899 US-Dollar zu Buche schlägt. Erste Auslieferungen sind für den 16. Oktober 2026 vorgesehen. Damit liegt der Einstiegspreis um 400 US-Dollar unter dem günstigsten 16-Zoll MacBook Pro, das für 2.999,00 US-Dollar gelistet ist.

Das Gerät basiert auf der Nvidia RTX Spark Plattform mit einem N1X-Prozessor. Die Konfigurationen bieten bis zu 20 CPU-Kerne, bis zu 6.144 Blackwell-GPU-Kerne sowie bis zu 128GB gemeinsamen LPDDR5x-Speicher.

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Microsoft nennt eine theoretische Rechenleistung von bis zu 1 Petaflop FP4 für KI-Berechnungen unter Nutzung von Sparsity, womit lokale Modelle mit über 120 Milliarden Parametern betrieben werden können.

Herstellerangaben zufolge soll die KI-Videogenerierung bis zu 6,2-mal schneller erfolgen als bei einem 16-Zoll MacBook Pro mit M5 Pro und 64GB Arbeitsspeicher. Allerdings liefert Microsoft hierfür keine detaillierten Belege und sieht sich zudem Kritik ausgesetzt, da offizielle Angaben zum Stromverbrauch und zur Akkulaufzeit des Geräts fehlen.

Zur weiteren Ausstattung gehören ein 15-Zoll PixelSense Ultra Touchscreen mit 3270×2180 Pixeln bei 120 Hertz und 2.000 Nits Spitzenhelligkeit im HDR-Betrieb, ein 92-Wh-Akku, Wi-Fi 7, Bluetooth 5.4 sowie Anschlüsse für USB-C, HDMI, USB-A und SD-Karten.

Zeitgleich bietet das Unternehmen die Surface RTX Spark Dev Box für Entwickler zur Vorbestellung an, die 5.999 US-Dollar kostet und im November in den USA ausgeliefert wird.

Mehr zum Thema bei Windows Central: „Microsoft wants you to break up with your MacBook for a Surface Laptop Ultra, and it’s paying big bucks to …“