Der Technologiekonzern Microsoft hat ein Schutzrecht für eine magnetische Anschlusslösung namens Magnetic Connect angemeldet, die beim Surface Laptop Ultra zum Einsatz kommt.
Wie das US-Portal The Verge in einem Bericht vom 7. Oktober 2026 schilderte, löst die Neuentwicklung den bisherigen Surface-Connect-Port ab. Der neuartige Stecker dockt magnetisch an die Buchse an, lässt aber zugleich herkömmliche Standard-USB-C-Kabel weiter uneingeschränkt nutzbar.
Rund 300 Entwicklungsrunden für unverändertes Portdesign
Die Neuerung basiert laut Microsoft auf rund 300 Engineering-Iterationen. Eine zentrale Vorgabe während der Entwicklung war es, dass die zugrunde liegende USB-C-Buchse baulich nicht modifiziert werden durfte. Beim Surface Laptop Ultra befindet sich der Magnetic Connect am rechten USB-C-Port.
Trotz des aufgesetzten Magnetmechanismus fungiert die Schnittstelle als voll funktionsfähiger USB-C- und USB4-Anschluss für Stromversorgung, Datenaustausch und Bildausgabe. Über das System lassen sich Geräte mit bis zu 140 Watt laden. Der Datendurchsatz erreicht bis zu 40 Gbps. Zudem wird der Standard DisplayPort 2.1 unterstützt, womit sich bis zu drei 4K-Bildschirme mit einer Bildwiederholfrequenz von 60 Hz betreiben lassen.
Abreißschutz und Hardwareausstattung
Das magnetische Gegenstück klinkt sich an der Gehäuseseite ein und löst sich bei abruptem Zug am Kabel von der Buchse. Dieser Abreißmechanismus verhindert, dass das Arbeitsgerät bei einem versehentlichen Hängenbleiben vom Schreibtisch gerissen wird. Laut Berichten von Branchenmedien handelt es sich um den weltweit ersten Laptop mit einem solchen Breakaway-USB-C-Port.
Das System ist proprietär und zum Patent angemeldet. Die magnetische Verbindung greift ausschließlich mit dem beiliegenden Kabel. Microsoft liefert den Rechner zusammen mit dem sogenannten Surface USB-C Magnetic Connect Cable sowie einem 140W USB-C Power Adapter aus.
Der Surface Laptop Ultra tauscht den bisherigen Surface-Connect-Port gegen einen magnetischen USB-C-Anschluss — Standard-USB-C-Kabel und -Zubehör funktionieren weiter, der Magnetmechanismus greift nur mit dem mitgelieferten Kabel. Wer vor der Kaufentscheidung steht, findet in diesem kostenlosen Guide die wichtigsten Prüfschritte. Kostenlosen Umstiegs-Guide anfordern
Da am Gehäuse nur ein einzelner Magnetic-Connect-Port verbaut ist, belegt die Ladelösung diesen Eingang im laufenden Betrieb. Neben diesem Port umfasst die weitere Anschlussleiste des Geräts zwei zusätzliche USB-C/USB4-Ports, einen HDMI-2.1b-Ausgang, einen USB-A-Port, einen SD-Kartenleser sowie eine 3,5-mm-Klinkenbuchse.
Bislang hat Microsoft nicht bestätigt, ob Magnetic Connect künftig auch in anderen Modellreihen Einzug hält. Geräte wie der reguläre Surface Laptop und das Surface Pro nutzen weiterhin das vorherige Ladeformat. Auch zur Frage, ob Dritthersteller die Technologie lizenzieren dürfen, äußerte sich das Unternehmen nicht.
Premiere für Nvidias Arm-Prozessor
Der Surface Laptop Ultra dient zugleich als Premierenplattform für den NVIDIA RTX Spark, der den Einstieg des Chipherstellers in Arm-basierte PC-Prozessoren markiert. Laut Microsoft ist der Chip in der Lage, komprimierte KI-Modelle mit 280 Milliarden Parametern lokal auf dem Rechner auszuführen.
Die Auslieferung des Notebooks beginnt am 16. Oktober 2026. Der Vorverkauf startet bei 2.599,99 US-Dollar beziehungsweise einem Einstiegspreis ab 2.599 US-Dollar.
Dieses Basismodell verfügt über einen RTX-Spark-Chip mit 18 Kernen und 5.120 GPU-Kernen, 24 GB Arbeitsspeicher, 512 GB SSD-Speicher, ein 15-Zoll-Mini-LED-Display sowie ein haptisches Trackpad.
Zwischen 2.599 und 5.899 US-Dollar liegen beim Surface Laptop Ultra Welten — 24 GB oder 128 GB RAM, 512 GB oder 1 TB SSD, 18 oder 20 CPU-Kerne. Wer den Einstiegspreis drücken will, kann beim MacBook-Pro-Eintausch bis zu 1.000 US-Dollar Cashback nutzen. Dieser kostenlose Guide vergleicht die drei Konfigurationen und zeigt, welche für Ihren Einsatz passt. Konfigurations-Vergleich jetzt sichern
In der Spitzenkonfiguration kostet das Gerät 5.899,99 US-Dollar und bietet eine 20-Kern-CPU, eine GPU mit 6.144 Kernen, 128 GB RAM sowie eine SSD mit 1 TB Speicherkapazität.
Eine Variante mit 2 TB SSD und 64 GB RAM ist für 4.699,99 US-Dollar gelistet. Im Zeitraum vom 7. Oktober bis zum 23. November 2026 offeriert Microsoft zudem ein Trade-in-Programm mit bis zu 1.000 US-Dollar Cashback beim Eintausch eines MacBook Pro.
Mehr zum Thema bei The Verge: „Microsoft’s Surface Laptop Ultra has built-in magnetic USB-C charging“

