Mit dem Surface Laptop Ultra haben Microsoft und Nvidia am 16. Oktober 2026 den weltweiten Verkauf ihres gemeinsamen Spitzen-Notebooks gestartet. Das Gerät zielt als direkter Konkurrent auf das MacBook Pro und war nach der offiziellen Vorstellung durch Microsoft-Chef Satya Nadella und Nvidia-Chef Jensen Huang am 7. Oktober 2026 in San Francisco vorbestellbar. Die Preisspanne für das neue Flaggschiff reicht in den USA von 2.599,99 US-Dollar in der Basisversion bis zu 5.899,99 US-Dollar im Vollausbau.
Konfigurationen und europäische Preise
Auf dem US-Markt bietet Microsoft elf Ausstattungsvarianten an. Das Einstiegsmodell mit 24 GB Arbeitsspeicher, einer 512 GB großen SSD und Windows 11 Home kostet 2.599,99 US-Dollar, während für Modelle mit 32 GB RAM und Windows 11 Pro 3.299,99 US-Dollar fällig werden.
Eine Konfiguration mit 32 GB RAM und 1 TB SSD liegt bei 3.699,99 US-Dollar, Testgeräte mit 64 GB und 1 TB Speicher kosten 4.299 US-Dollar. Speziell für Entwickler wird zudem eine Surface RTX Spark Dev Box mit Software-Tools ab 5.999 US-Dollar angeboten.
In Deutschland beginnen die Preise inklusive Mehrwertsteuer bei 2.899 Euro für die Variante mit 18 Prozessorkernen, 24 GB RAM und 512 GB SSD. Ein Modell mit 18 Kernen, 24 GB RAM und 1 TB SSD kostet 3.399 Euro, die Konfiguration mit 18 Kernen, 32 GB RAM und 1 TB SSD liegt bei 3.759 Euro.
Für stärkere Modelle mit 20 Kernen verlangt Microsoft 4.239 Euro (32 GB RAM, 1 TB SSD), 4.959 Euro (64 GB RAM, 1 TB SSD) sowie 5.439 Euro (64 GB RAM, 2 TB SSD). Die Maximalausstattung mit 20 Kernen, 128 GB RAM und 1 TB SSD schlägt mit 6.879 Euro zu Buche. In Frankreich gelten dieselben Einstiegs- und Höchstpreise, während der Basispreis in Großbritannien bei 2.599 Pfund liegt.
Um den Umstieg zu erleichtern, bietet Microsoft in den USA und Kanada bis zum 23. November 2026 eine Eintauschaktion für MacBook-Pro-Geräte mit bis zu 1.000 US-Dollar Gutschrift nach vorheriger technischer Prüfung an.
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RTX-Spark-Plattform und Hardwareausstattung
Das Herzstück des Notebooks bildet der Nvidia RTX Spark Superchip. Er kombiniert eine Grace-CPU mit 18 oder 20 Kernen mit einer Blackwell-GPU, die über 5.120 oder 6.144 Kerne verfügt. Die Architektur setzt auf bis zu 128 GB gemeinsamen LPDDR5X-Arbeitsspeicher mit einer Bandbreite von 300 GB/s, die intern über NVLink-C2C auf 600 GB/s ansteigt.
Nvidia beziffert die theoretische FP4-Leistung auf bis zu 1 Petaflop, während in der Praxis rund 500 TFLOPS erreicht werden. Microsoft zufolge erlaubt das System die lokale Ausführung von Sprachmodellen mit über 120 Milliarden Parametern. Neben Microsoft setzen unter anderem Asus, Dell, HP, Lenovo und MSI auf die neue Spark-Plattform.
Das Notebook besitzt einen 15 Zoll großen PixelSense-Ultra-Touchscreen im 3:2-Format mit Mini-LED-Technik, einer Auflösung von 3.270×2.180 Bildpunkten, 120 Hz Bildwiederholrate und bis zu 2.000 Nits Helligkeit bei HDR-Inhalten.
Das Gehäuse ist unter 18 mm dünn, wiegt rund 2 kg (4,41 Pfund) und integriert einen 92-Wh-Akku, Wi-Fi 7 sowie Anschlüsse für drei USB-C- beziehungsweise USB4-Ports, HDMI 2.1b, USB-A und einen SD-Kartenleser. Das beiliegende Netzteil liefert 140 W.
Testergebnisse und Software-Status
Erste Testberichte zeichnen ein gemischtes Bild: Einerseits arbeitet das System bei agentischen KI-Aufgaben und Code-Kompilierungen schneller als Konkurrenzlösungen, andererseits monieren Tester eine hohe Hitzeentwicklung, laute Lüfter und Schwächen bei der Spieleleistung.
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Bei extremer Volllast kam es vereinzelt zu Stromausfällen. Während Microsoft die Akkulaufzeit mit bis zu 15 Stunden Videowiedergabe angibt, hielt das Gerät unter Last im Test rund 2 Stunden durch.
Auf Softwareseite liefert Microsoft Windows 11 mit Containern zur Isolierung von KI-Agenten aus. Die Copilot-Plus-Funktionen einschließlich Recall sind zum Marktstart jedoch noch nicht aktiv und sollen zunächst Windows-Insidern bereitgestellt werden. Für Firmware und Treiber sichert Microsoft Unterstützung bis zum 16. Oktober 2032 zu.
Mehr zum Thema bei Windows Central: „Microsoft confirms the exact day Surface Laptop Ultra will stop receiving driver and firmware updates“

