Swiftly macht Werbeprospekte mit KI shoppbar

Das US-Unternehmen Swiftly digitalisiert mit KI klassische Wochenprospekte. Die Discountkette Save A Lot setzt die Technologie bereits ein, um personalisierte Angebote zu schaffen und Kundenverhalten zu analysieren.

Die klassischen Wochenprospekte im Supermarkt werden digital und interaktiv. Das US-Technologieunternehmen Swiftly hat eine KI-Lösung vorgestellt, die statische PDFs in klickbare Einkaufshelfer verwandelt.

Vom Papier zum interaktiven Erlebnis

Wochenprospekte sind seit Jahrzehnten das Rückgrat der Supermarktwerbung. Doch ihre digitale Version blieb oft ein unbewegliches PDF. Das soll sich nun ändern. Swiftly’s SmartCircular nutzt künstliche Intelligenzen, um gedruckte Prospekte automatisch in dynamische Formate umzuwandeln. Kunden können auf Angebote tippen, Produktdetails einsehen und Artikel direkt auf ihre Einkaufsliste setzen.

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„Unser Ziel ist es, aus dem passiven Prospekt einen leistungsstarken Marketingkanal zu machen“, erklärt Swiftly-Mitgründer Henry Kim. Die Technologie ist Teil der größeren Audience Optimizer-Plattform. Sie verbindet die digitale Werbung mit dem Mediennetzwerk des Händlers und schließt so die Lücke zwischen Angebotsanzeige und tatsächlichem Kauf.

Pionierarbeit bei Save A Lot

Den Anfang macht die US-Discountkette Save A Lot. Mit etwa 800 Filialen setzt der Händler auf die neue Technologie, um seine digitale Präsenz zu modernisieren. „Der automatisierte Prozess gibt uns Zeit für die Umsetzung, statt für manuelle Updates“, sagt Matt Jamison, Director of Field Support & Media bei Save A Lot.

Der große Vorteil: Schnelle Anpassungen. Preise korrigieren oder Produkte austauschen – das ist nun ohne den langen Vorlauf von Druck oder statischen Dateien möglich. Noch wichtiger ist die neue Datentiefe. Save A Lot kann jetzt genau verfolgen, welche Angebote am meisten angeklickt oder auf Listen gesetzt werden. So erhält der Händler Einblicke in die Kundenabsicht, noch bevor der Einkaufswagen gefüllt wird.

Der Druck der Kundenerwartungen wächst

Die Umstellung kommt zur rechten Zeit. Laut Swiftly erwarten 70 Prozent der Lebensmittelkäufer heute personalisierte und relevante digitale Angebote. Die Branche hinkt dieser Erwartung jedoch oft hinterher. Viele Händler setzen noch auf Standard-PDFs, die von Drittanbietern mühsam digitalisiert werden.

Diese manuelle Arbeit bremst die Händler aus. Sie können kaum auf Marktveränderungen wie Preiskämpfe der Konkurrenz reagieren. Die KI-Automatisierung soll nun Abhilfe schaffen. „Retailer gewinnen Echtzeit-Kontrolle über ihre Werbeinhalte und sparen Stunden bei der wöchentlichen Prospekterstellung“, so das Unternehmen.

Vom Streu- zum Präzisionsinstrument

SmartCircular steht für einen größeren Trend: den Wunsch nach messbarer Werbewirkung. Händler wollen Technologien, die nicht nur Anzeigen schalten, sondern auch ihren Erfolg beweisen. Ein technisches Detail ist hier entscheidend. Die Plattform arbeitet mit verifizierten UPC-Daten auf Produktebene.

Das bedeutet: Klickt ein Kunde auf ein Joghurt-Angebot, landet er nicht auf einer generischen Kategorieseite, sondern sieht genau die beworbene Sorte und Größe. Diese Präzision soll Frust vermeiden und die Verkaufsrate steigern. Kombiniert mit Zielgruppen-Tools können Händler nun Kunden gezielt ansprechen – etwa jene, die ein Angebot angesehen, aber nicht gekauft haben.

Was bedeutet das für die Branche?

In Zeiten hoher Inflation ist die digitale Suche nach Schnäppchen für viele Verbraucher entscheidend. Dass nun ausgerechnet eine preisorientierte Kette wie Save A Lot auf fortschrittliche Retail-Media-Technologie setzt, ist ein Signal. Sie wird vom Nice-to-have zum Standard für alle Händler.

Branchenbeobachter rechnen damit, dass immer mehr Supermärkte die statischen PDFs zugunsten KI-gesteuerter dynamischer Inhalte aufgeben werden. Die Effizienzgewinne und wertvollen Kundendaten sind überzeugende Argumente im harten Wettbewerb um die Marketing-Euros. Die Einführung von SmartCircular könnte so das langsame Ende des gedruckten Wochenprospekts einläuten.

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