Mit einem Event im Berliner UCI Luxe hat das Unternehmen swipecor am 15. September 2026 seine neue, KI-integrierte Plattform für geschäftliches Networking vorgestellt. Vor rund 100 geladenen Gästen präsentierten die Gründer das System, das weit über herkömmliche Kontaktnetzwerke hinausgehen und sich als digitales Betriebssystem für geschäftliche Interaktionen etablieren soll.
Im Zentrum der Plattform steht ein KI-Businessagent namens swAIper, der das Matchmaking zwischen Mitgliedern sowie das gezielte Management geschäftlicher Kontakte und Leads automatisiert unterstützt.
Funktionsweise und Struktur der Plattform
Die neue Anwendung verbindet Networking-Funktionen mit Modulen zur Lead-Generierung und Kooperationsanbahnung. Die Benutzeroberfläche gliedert sich in verschiedene Bereiche, darunter sogenannte Spaces, Stages und Malls. Der Zugang zum Basisbereich ist kostenlos gehalten. Für den Transfer und die Freischaltung qualifizierter Leads setzt die Betreibergesellschaft auf eine interne Verrechnungseinheit namens swipecoins.
Der integrierte Agent swAIper übernimmt das Onboarding neuer Nutzer und steuert den automatisierten Abgleich von Profilen und Geschäftsinteressen. Dadurch sollen Anwender präziser als in rein listenbasierten Netzwerken zueinander finden. Ziel des Konzeptes sei nach Unternehmensangaben, administrative Hürden bei der Kundengewinnung zu senken und die Vernetzung branchenübergreifend effizienter zu gestalten.
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Entwicklungspartnerschaft und personelle Aufstellung
Hinter der swipecor GmbH mit Sitz in Röttenbach steht ein vierköpfiges Gründer- und Führungsteam. Die Geschäftsführung liegt bei Bernhard Schindler als Chief Executive Officer. Die technologische Leitung verantwortet Dr. Alexander Chaloupka als Chief Technology Officer, während Josef Köppl als Chief Marketing Officer und Jannis Brendel als Chief Financial Officer fungieren.
Die technische Umsetzung der Software erfolgte in Zusammenarbeit mit dem Dienstleister intive aus Regensburg unter der Leitung von Matthias Brunner. Insgesamt flossen nach Angaben des Managements 8.000 Entwicklungsstunden in das Projekt. Über einen Zeitraum von 12 bis 14 Monaten waren zeitweise rund 200 Entwickler und Beteiligte im Dauereinsatz mit der Programmierung und Implementierung betraut.
Zur strategischen Begleitung hat das Unternehmen ein Beiratsteam berufen. Diesem Gremium gehören unter anderem Wolfgang Bosbach, Britta Hübner, Prof. Dr. Björn Cochlovius, Gerhard Massenbauer, Roland Winkler sowie Dr. Eva Glawischnig an. Im Rahmen der Veranstaltung in Berlin fand zudem eine Podiumsdiskussion statt, an der sich neben Bosbach und Hübner auch Julien Backhaus sowie Wolfgang Kubicki beteiligten.
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Zentraleuropäischer Start im Oktober
Nach der Vorstellung in Berlin bereitet swipecor nun die schrittweise Einführung vor. Während das Onboarding über den KI-Assistenten bereits anläuft und erste Aktivitäten im DACH-Raum stattfinden, ist der reguläre Start für Zentraleuropa sowie der breitere europaweite Rollout für den 1. Oktober 2026 terminiert. Mit der regionalen Ausweitung will die Plattform das Zusammenspiel von künstlicher Intelligenz und B2B-Vertrieb auf europäischer Ebene skalieren.

