Schlagwort Neurowissenschaft

Alzheimer-Therapie: Gedächtnisverluste könnten teilweise reversibel sein
In der Alzheimer-Forschung dominierte lange Zeit die Annahme, dass kognitive Beeinträchtigungen fast ausschließlich auf das unumkehrbare Absterben von Nervenzellen zurückzuführen sind. Eine Untersuchung der Medizinischen Fakultät am Universitätsklinikum Magdeburg eröffnet nun eine differenziertere Perspektive auf die Mechanismen der neurodegenerativen Erkrankung.…

Diabetes und Demenz: Ungünstige Lebensbedingungen verdoppeln das Risiko
Die Erforschung neurodegenerativer Erkrankungen nimmt zunehmend systemische Wechselwirkungen in den Blick. Eine Untersuchung der University of Wisconsin-Madison (UW-Madison), veröffentlicht im Fachjournal Nature Communications, liefert neue Einblicke in die sogenannte Darm-Hirn-Achse. Forschende stellten fest, dass der von Darmbakterien gebildete Metabolit ImP…

Reaktionszeit: Ausatmen macht Antworten im Versuch um 41 Millisekunden schneller
Der Atemrhythmus beeinflusst offenbar die kognitive Leistungsfähigkeit und die Reaktionsschnelligkeit des Menschen direkter als bislang angenommen. Eine im September 2026 im Fachjournal iScience veröffentlichte Untersuchung der Northwestern University zeigt, dass Menschen beim Ausatmen signifikant schneller auf Reize reagieren als beim…

Tau-Ablagerungen bleiben: Weniger Immunzellen schützen die Kognition
Aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen der Washington University liefern neue Erkenntnisse über den Zusammenhang zwischen dem peripheren Immunsystem und neurodegenerativen Prozessen. Im Zentrum einer im September 2026 in der Fachzeitschrift Nature Neuroscience veröffentlichten Studie steht die Beobachtung, dass bestimmte Immunzellen aus den…

Mausgehirn: EPFL erstellt 3D-Atlas mit 172 Lipiden und 539 Lipidzonen
Die neuroanatomische Forschung hat durch neue computergestützte und chemische Analyseverfahren bedeutende Fortschritte bei der Kartierung des Gehirns erzielt. Wie aus wissenschaftlichen Berichten vom September 2026 hervorgeht, ist es Forschenden der EPFL gelungen, den weltweit ersten detaillierten 3D-Atlas der Lipide im…

Wohnort und Gehirn: Soziale Benachteiligung hinterlässt messbare Spuren
Sozioökonomische Faktoren und Lebensbedingungen haben einen direkten Einfluss auf die strukturelle Beschaffenheit und das biologische Alter des menschlichen Gehirns. Dies verdeutlichen Ergebnisse einer retrospektiven Untersuchung der University of Wisconsin, die in der Fachzeitschrift Radiology unter der DOI 10.1148 erschien. Demnach…
