Telegram: Android-App erhält radikales iOS-Design

Telegram hat seine Android-App mit einem neuen Liquid-Glass-Design und einer grundlegend veränderten Navigation umfassend überarbeitet. Die Reaktionen der Nutzer auf den radikalen Wandel fallen gemischt aus.

Telegram hat seine Android-App einem umfassenden Redesign unterzogen – und orientiert sich dabei stark an Apple. Das Update auf Version 12.4.0, das seit dem Wochenende ausgerollt wird, führt ein neues „Liquid Glass“-Design ein und schafft das klassische Hamburger-Menü ab. Es ist eine der größten visuellen Überarbeitungen in der Geschichte der App.

Ziel ist die Vereinheitlichung des Nutzererlebnisses über alle Plattformen hinweg. Nachdem ein ähnliches Design bereits im Januar für iOS eingeführt wurde, holt Telegram nun mit der Android-Version nach. Die Reaktionen der Nutzer auf den radikalen Wandel fallen bisher gemischt aus.

Das Hamburger-Menü ist Geschichte

Die markanteste Änderung: Das traditionelle Hamburger-Menü in der linken oberen Ecke wurde komplett entfernt. Stattdessen navigieren Nutzer nun über eine feste Leiste am unteren Bildschirmrand mit den vier Registerkarten „Chats“, „Kontakte“, „Einstellungen“ und „Profil“. Diese bleibt auch beim Scrollen sichtbar.

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Funktionen wie das Erstellen einer neuen Gruppe sind nun in ein Überlaufmenü gewandert, das über drei Punkte in der rechten oberen Ecke erreichbar ist. Diese Umstrukturierung bricht bewusst mit etablierten Android-Konventionen und nähert sich klar dem iOS-Look an.

„Liquid Glass“: Transparenz und Tiefe

Der neue Look setzt stark auf Transparenz- und Unschärfeeffekte, die der Oberfläche eine moderne Optik und Tiefe verleihen sollen. Diese glasähnlichen Elemente sind besonders im hellen Modus sichtbar. Laut Telegram wurde der UI-Code komplett neu geschrieben, um die Leistung zu steigern.

Nutzer, die sich um die Akkulaufzeit sorgen, können die Intensität der visuellen Effekte in den Energiespareinstellungen reduzieren.

Vereinheitlichung versus Gewohnheit

Mit dem Schritt treibt Telegram die plattformübergreifende Einheitlichkeit voran. Aus Entwicklersicht vereinfacht das die Wartung und stärkt die Markenidentität. Für langjährige Android-Nutzer bedeutet es jedoch eine erhebliche Umstellung.

Die Debatte in der Community ist entbrannt: Während einige den modernen, aufgeräumten Look begrüßen, kritisieren andere den Bruch mit Android-Prinzipien und den Verlust des vertrauten Navigationselements. Die Umgewöhnung könnte für manche zunächst frustrierend sein.

Neue Funktionen für alle

Neben dem optischen Großprojekt bringt das Update auch neue Features. Die bisher Premium-Abonnenten vorbehaltene Stories-Funktion wurde für alle Nutzer freigeschaltet.

Zudem wurde die Gruppenverwaltung optimiert: Verlässt ein Gruppeneigentümer den Chat, geht der Besitz nach einer Woche automatisch an einen Administrator über, um verwaiste Gruppen zu vermeiden. Ein neues „Crafting“-System für sammelbare Geschenke rundet das Paket ab. Damit ist dieses Update eines der bedeutendsten der jüngeren Zeit für die Messenger-App.

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