Tesla pumpt zwei Milliarden Euro in Elon Musks KI-Unternehmen xAI, um sein humanoider Roboter Optimus entscheidend voranzutreiben. Die Investition markiert eine strategische Neuausrichtung des Elektroauto-Pioniers hin zu künstlicher Intelligenz und Robotik.
Die Kapitalspritze, die Ende Januar offiziell bestätigt wurde, soll die Entwicklung fortschrittlicher KI beschleunigen. Ein besonderer Fokus liegt auf dem Optimus-Programm. Damit vertieft Tesla die Zusammenarbeit zwischen seiner Hardware-Expertise und xAIs digitaler Intelligenz. Das Ziel ist eine führende Rolle im aufstrebenden Feld der KI-gesteuerten Robotik.
Strategische Allianz für physische KI
Die Investition zementiert die symbiotische Beziehung der beiden Musk-Unternehmen. Während Tesla die physische Hardware wie Fahrzeuge und Roboter baut, entwickelt xAI leistungsstarke KI-Modelle wie den Chatbot Grok. Ein Rahmenabkommen erkundet nun weitere Kooperationen, um die Lücke zwischen digitaler KI und der realen Welt zu schließen.
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Die Integration läuft bereits: Tesla liefert Megapack-Batterien für xAI-Rechenzentren und Grok findet sich in einigen Fahrzeug-Infotainmentsystemen. Entscheidend für die Robotik: xAI plant laut Investorenschreiben, speziell KI-Systeme für humanoide Roboter zu entwickeln. Analysten sehen darin ein geschlossenes Ökosystem, in dem Roboter physische Daten liefern, um die sie steuernden KI-Modelle stetig zu verbessern.
Produktionswende: Vom Auto zum Roboter
Die strategische Neuausrichtung geht tief. Tesla hat die Produktion seiner Flaggschiff-Modelle Model S und Model X im Werk Fremont, Kalifornien, eingestellt. Die freiwerdenden Kapazitäten werden für die Fertigung des Optimus-Roboters umgewidmet. Das Unternehmen tauscht etablierte E-Auto-Umsätze gegen eine Hochrisikowette auf die nächste Wachstumstechnologie.
Die Investition ist Teil eines aggressiven Ausgabenplans für 2026. Finanzchef Vaibhav Taneja bestätigte, dass die Investitionen 20 Milliarden Euro übersteigen werden. Das Budget finanziert mindestens sechs neue Fabriken, unter anderem für den Cybercab, den Semi-Laster und Optimus, sowie massive Investitionen in KI-Recheninfrastruktur.
Widerstand der Aktionäre und Marktdruck
Die Investition erfolgte trotz einer nicht-bindenden Aktionärsinitiative aus dem Jahr 2025, die eine Beteiligung an xAI autorisieren sollte. Der Vorschlag scheiterte knapp, weil Enthaltungen in Teslas Statuten als Gegenstimmen zählen. Das Board begründete den Schritt im Quartalsbrief vom vierten Quartal 2025 mit der langfristigen strategischen Ausrichtung.
Der am 16. Januar 2026 finalisierte Deal beinhaltet den Erwerb von Series E-Vorzugsaktien an xAI. Tesla betont, zu denselben Marktbedingungen wie andere strategische Investoren – darunter Valor Equity Partners, Fidelity und Nvidia – eingestiegen zu sein. Der Schritt kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da Tesla im E-Auto-Markt unter Druck gerät und vom chinesischen Hersteller BYD im globalen Absatz überholt wurde.
Langsamer Start für eine KI-Zukunft
Der Weg zur Serienproduktion eines leistungsfähigen humanoiden Roboters bleibt herausfordernd. Elon Musk rechnet damit, dass der Produktionshochlauf für Optimus und den Cybercab zunächst „quälend langsam“ verlaufen wird, bevor er Fahrt aufnimmt. Die langfristige Vision ist dennoch ambitioniert: In der Giga Texas-Fabrik soll eine Linie entstehen, die jährlich Millionen Optimus-Einheiten fertigen kann.
Optimus ist zentral für Teslas Zukunft jenseits des Automobils. Der Roboter soll als Allzweckmaschine Aufgaben durch Beobachtung, Video-Anleitung oder Sprachbefehl lernen. Erste Tests in eigenen Fabriken sollen den Weg ebnen für den Einsatz in Fertigung, Gewerbe und sogar privaten Haushalten. Die zwei Milliarden Euro für xAI sind eine kritische Anzahlung auf diese Vision.
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