Tesla treibt die Fertigung seines menschenähnlichen Roboters Optimus voran und peilt die Serienproduktion für Ende 2026 an. Das Unternehmen setzt damit seinen strategischen Schwerpunkt auf Künstliche Intelligenz und Robotik – und stößt in einen hart umkämpften Zukunftsmarkt vor.
Ambitionierter Zeitplan für die Serienfertigung
Neuen Berichten zufolge hat Tesla den Fahrplan für seinen Optimus Gen 3 konkretisiert. Während Pilotproduktionslinien bereits laufen, soll die Hochvolumenfertigung im vierten Quartal 2026 anlaufen. Das Ziel ist ehrgeizig: Eine jährliche Produktionskapazität von einer Million Einheiten, sobald die Anlagen voll ausgelastet sind.
Intern gilt 2026 als Jahr der „kommerziellen Versprechenseinlösung“. Der Fokus liegt auf dem Übergang vom Prototypen zur skalierbaren Serienfertigung. Ein zentraler Hebel sind die Kosten: Tesla will den Stückpreis auf 20.000 bis 30.000 US-Dollar drücken – ein Niveau, das den Arbeitsmarkt grundlegend verändern könnte.
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„Von Menschen kaum zu unterscheiden“ – Die Fähigkeiten der dritten Generation
Der Optimus Gen 3 stellt einen Quantensprung gegenüber seinen Vorgängern dar. Der Roboter ist 1,73 Meter groß, wiegt etwa 57 Kilogramz und besticht vor allem durch seine Geschicklichkeit. Die neuen Hände verfügen über 22 Freiheitsgrade, zusätzlich kommen drei im Handgelenk und Unterarm hinzu.
Diese Feinmotorik ermöglicht menschenähnliche Fähigkeiten: Der Roboter kann Wäsche falten, zerbrechliche Objekte handhaben und Standard-Werkzeuge bedienen. Die Batterieeffizienz soll um 40 Prozent gesteigert sein, was einen kompletten Arbeitstag mit einer Ladung ermöglicht. Tesla-Manager beschreiben die Bewegungen als so flüssig, dass der Roboter in einem Anzug für einen Menschen gehalten werden könnte.
Angetrieben wird diese „Bio-Mimikry“ von den gleichen end-to-end neuronalen Netzen, die auch Teslas Full Self-Driving (FSD)-Technologie nutzen.
Wettlauf um die Vorherrschaft auf dem Robotermarkt
Die Bekanntgabe des Zeitplans hat eine breite Debatte über die Folgen humanoider Roboter ausgelöst. Elon Musk bezeichnete 2026 auf X gar als Wendepunkt der technologischen Konvergenz – das Jahr der „Singularität“.
Doch der Druck auf Tesla wächst auch aus der Konkurrenz. Auf der CES 2026 in Las Vegas zeigte sich ein zunehmend überfülltes Feld. Hyundais Tochter Boston Dynamics integriert bereits ihre Atlas-Roboter in Fertigungsstraßen in den USA und plant den Vollbetrieb für 2028. Chinesische Firmen wie Unitree präsentierten agilen Roboter, die Teslas Angebot Konkurrenz machen.
Teslas Zeitplan für Ende 2026 ist daher nicht nur ein internes Ziel, sondern eine strategische Notwendigkeit, um den First-Mover-Vorteil im Markt für Allzweck-Roboter zu wahren.
Der Praxistest steht bevor
Für die zweite Hälfte 2026 rückt der Fokus auf den Nutzennachweis. Investoren und potenzielle Kunden warten auf Belege, dass der Optimus Gen 3 menschliche Arbeitskraft in repetitiven oder gefährlichen Aufgaben zuverlässig ersetzen kann.
Hält Tesla den Zeitplan ein, könnten noch dieses Jahr die ersten Serienroboter neben Mitarbeitern in Giga Texas und Fremont arbeiten. Die Visionen gehen noch weiter: Der Zeitplan synchronisiert sich mit der Entwicklung von SpaceXs Starship, was auf künftige Einsätze des Optimus in extraterrestrischen Umgebungen hindeutet.
Die Botschaft ist klar: 2026 soll das Jahr sein, in dem der humanoide Roboter den Sprung von der Science-Fiction auf den Fabrikboden schafft. Der Wettlauf, Prototypen in marktfähige Produkte zu verwandeln, ist in vollem Gange.
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