Die texanische Grenzstadt Texarkana kämpft erneut gegen eine Welle raffinierter Phishing-Angriffe. Betrüger geben sich als Stadtverwaltung aus und fordern mit täuschend echten E-Mails Zahlungen für angebliche Gebühren.
Gefälschte „Planungs“-Mails zielen auf Geldbeutel
Die Stadt bestätigte am Dienstag und Mittwoch, dass die Angreifer eine täuschend echte E-Mail-Adresse nutzen: planning.texarkanatexas.gov@usa.com. Zwar imitiert der Vorsatz die echte Planungsabteilung, doch die Domain @usa.com entlarvt den Betrug. Offizielle Stadtkommunikation läuft ausschließlich über behördliche Domains.
Die Nachrichten wirken professionell – mit offiziell wirkenden Logos und Layout. Empfänger berichten von angeblichen Zahlungsaufforderungen für Genehmigungen, offene Rechnungen oder Verwaltungsgebühren. Oft wird künstliche Dringlichkeit erzeugt, um schnelle Überweisungen zu erzwingen.
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Bauunternehmer und Antragsteller im Visier
Die Angriffe sind gezielt: Die Betrüger fokussieren sich auf Personen und Firmen mit bestehenden Stadtkontakten. Besonders betroffen sind Bauunternehmer, Gewerbetreibende mit laufenden Projekten und Bürger mit kürzlichen Anträgen.
Diese gezielte Spear-Phishing-Taktik nutzt öffentlich zugängliche Informationen. Die Täter durchforsten wahrscheinlich öffentliche Register oder Projektakten, um potenzielle Opfer zu identifizieren, die aktuell Verwaltungsprozesse durchlaufen. Wer eine Kommunikation von der Stadt erwartet, fällt leichter auf die Fälschungen herein.
So schützen Sie sich: Offizielle Verifikationsschritte
Die Stadt Texarkana hat klare Richtlinien: Sie fordert niemals Zahlungen über Drittanbieter-E-Mail-Dienste oder inoffizielle Konten an. Unaufgeforderte Rechnungen per E-Mail gehören nicht zum Standardverfahren.
Bei verdächtigen Nachrichten gilt:
* Keine Links anklicken oder Anhänge öffnen (Malware-Gefahr!)
* Nicht auf die E-Mail antworten
* Anfragen immer direkt verifizieren unter der offiziellen Telefonnummer (903) 798-3900
Hintergrund: Anhaltende Bedrohung für Kommunen
Bereits Ende 2025 gab es ähnliche Vorfälle in Texarkana. Die erneute Welle zeigt: Die Täter sind hartnäckig und verfeinern ihre Methoden. Das Problem betrifft zunehmend US-Kommunen, wo öffentliche Transparenz – wie Online-Genehmigungsregister – von Kriminellen missbraucht wird.
Cybersicherheitsexperten sehen einen klaren Trend: Angriffe auf kommunale Behörden sind besonders erfolgreich, weil Bürger lokalen Regierungen grundsätzlich vertrauen. Diese Vertrauenslücke nutzen die aktuellen Betrüger gezielt aus.
Gemeinsame Verteidigung als beste Strategie
Stadt-IT und Strafverfolgungsbehörden arbeiten an der Quelle der Mails, doch internationale Routen erschweren die Fahndung. Der wirksamste Schutz bleibt öffentliche Aufklärung.
Die Stadt kündigte an, über offizielle Kanäle zu informieren, sollten die Betrüger ihre Taktik ändern. Für Unternehmen und Bürger gilt vorerst: Jede Zahlungsaufforderung – selbst von bekannten Kontakten – kritisch prüfen. Nur durch direkte Verifikation können diese Betrugsmaschen unwirtschaftlich gemacht werden.
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