Lenovo hat auf der IFA 2026 in Berlin eine umfassende Reihe neuer Geräte vorgestellt. Das Portfolio umfasst Business-PCs, Monitore, Sicherheitslösungen, IdeaPad-Vibe-Laptops sowie IdeaCentre-AIO-i-Desktops und deckt damit sowohl den Unternehmens- als auch den Konsumentenbereich ab.
Neue Desktop-Systeme für Unternehmen
Im Zentrum der Business-Ankündigungen steht der ThinkCentre X Ultra, ausgestattet mit einem AMD Ryzen AI Max+ PRO 495 und bis zu 128 GB Unified Memory in einem 1,6-Liter-Gehäuse. Das System lässt sich zu einem Cluster aus bis zu vier Einheiten zusammenschließen und integriert das AMD Ryzen AI Developer Center.
In Europa startet der ThinkCentre X Ultra ab 3.100 Euro und soll im November verfügbar sein, in den USA liegt der Einstiegspreis bei 3.699 US-Dollar, ebenfalls mit Versand im November.
Daneben bringt Lenovo den ThinkCentre M75s Gen 6 mit AMD Ryzen AI PRO 400 und bis zu 50 TOPS Rechenleistung für KI-Anwendungen. In Europa startet dieses Modell ab 1.059 Euro mit Verfügbarkeit im Oktober, in den USA kommt eine Variante mit AMD Ryzen AI 7 PRO 450G und bis zu 64 GB RAM ab 1.379 US-Dollar bereits im September in den Handel.
Ergänzt wird die Reihe durch den kompakten ThinkCentre M75q Gen 6, der bis zu 64 GB RAM bietet und vier Displays gleichzeitig unterstützt. In Europa ist er ab 999 Euro im Oktober erhältlich, die US-Version mit AMD Ryzen AI 7 PRO 450GE und 50 TOPS startet ab 1.489 US-Dollar im Oktober.
Business-Notebooks und Monitore
Bei den Notebooks setzt Lenovo mit dem ThinkBook 14 Gen 9 auf einen Snapdragon X2 Plus mit 80 TOPS Leistung. Das 14-Zoll-Gerät im WUXGA-Format wiegt 1,3 Kilogramm und soll laut Hersteller bis zu 26 Stunden Videowiedergabe ermöglichen. In Europa ist es ab 1.099 Euro im Oktober verfügbar, in den USA ab 1.299 US-Dollar im selben Zeitraum.
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Das ThinkBook 14x Gen 2 mit Intel Core 7 misst nur 12,9 Millimeter in der Dicke und wiegt 990 Gramm; in Europa startet es ab 1.079 Euro bereits im September, während die US-Version mit Intel Core 7 Series 3 ab 999,99 US-Dollar erst im ersten Quartal 2027 ausgeliefert werden soll.
Im Monitorsegment stellte Lenovo mehrere ThinkVision-Modelle vor: den 34-Zoll-WQHD-Monitor P34WD-4v mit Thunderbolt 4 und 5-MP-Kamera (ab 1.099 Euro, Januar 2027), den 27-Zoll-4K-OLED-Monitor P27UL-40 mit 120 Hz (ab 1.099 Euro, Februar 2027), den T32UD-4v (ab 799 Euro, Februar 2027) sowie den T34WD-4v (ab 599 Euro, Verfügbarkeit im Dezember).
Sicherheit und Konzeptgeräte
Im Bereich Sicherheit kündigte Lenovo ThinkShield TraceLock in Zusammenarbeit mit Absolute Security an sowie Prompt Security gemeinsam mit SentinelOne. Zudem zeigte das Unternehmen zwei Konzeptgeräte: Project AeroBlade ist ein lüfterloser Laptop mit AirJet-Festkörperkühlung, der weniger als 10 Millimeter dick und unter 830 Gramm leicht sein soll; die Produktion soll in Kürze beginnen.
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Project Swan wiederum verfügt über ein aufrollbares Display, das sich von 14 auf 17 Zoll ausdehnen lässt und sich derzeit noch in der Testphase befindet.
Konsumentenprodukte
Für Privatkunden bringt Lenovo die IdeaPad-Vibe-Laptops in 14- und 15-Zoll-Formaten mit Snapdragon X (bis zu 24 GB RAM) oder AMD Ryzen AI 400 (bis zu 32 GB RAM) in sieben Pantone-Farben. In Europa starten sie ab 799 Euro im Oktober, in den USA ab 699,99 US-Dollar, wobei die AMD-Version im Oktober und die Qualcomm-Version im November folgen soll.
Die IdeaCentre-AIO-i-Desktops mit 23,8- und 27-Zoll-Displays und FHD-120-Hz-Panel sind in Europa ab 999 Euro im November erhältlich; in den USA starten die Preise bei 939,99 US-Dollar für die 24-Zoll-Variante und 1.149,99 US-Dollar für die 27-Zoll-Version, ebenfalls im November.
Ergänzt wird das Angebot durch die Yoga Pro 9n und das Yoga 9n 2-in-1 mit NVIDIA RTX Spark und bis zu 128 beziehungsweise 64 GB Unified Memory sowie PureSight-Pro-OLED-Display, außerdem durch die Tablets Yoga Tab Plus Gen 2 und Yoga Tab Gen 2 mit Android 17, sieben zugesagten OS-Upgrades und einem Stift mit 8192 Druckstufen.
Schließlich weitete Lenovo seinen KI-Assistenten Qira auf mehr als 80 PC-Konfigurationen sowie auf Motorola-Geräte aus – die moto watch ultra ist dabei das erste Wearable mit Qira-Unterstützung.

