Mit der neuen ThinkStation-Generation zielt Lenovo auf anspruchsvolle Rechenaufgaben in Industrie und Forschung.
Die ThinkStation P5 Gen 2 ist ab sofort in mehreren Regionen verfügbar – darunter die Europäische Union, Großbritannien, Hongkong und Australien. Das High-End-System setzt auf Intels neueste Xeon-600-Granite-Rapids-Prozessoren mit bis zu 48 Kernen. Besonders beeindruckend: Die Workstation unterstützt bis zu ein Terabyte DDR5-6400 RAM und die brandneue Nvidia RTX Pro 5000 Blackwell mit 72 Gigabyte GDDR7-Videospeicher.
Das hat seinen Preis: Während die Einstiegskonfiguration in den USA bei rund 5.999 Dollar startet, können voll ausgestattete Modelle für spezialisierte Industrieanwendungen auf umgerechnet knapp 300.000 Euro klettern.
Zwei Grafikkarten für KI und Rendering
Bereits am vergangenen Wochenende hatte Lenovo in China den ThinkCentre X Tower vorgestellt. Das Besondere: Zwei unabhängige GeForce RTX 5060 Ti arbeiten parallel – allerdings nicht im klassischen SLI-Verbund. Stattdessen zielt die Konfiguration mit zusammen 32 Gigabyte GDDR7-Speicher auf KI-Entwicklung, 3D-Rendering und Videobearbeitung. Angetrieben wird der Turm von einem Intel Core Ultra 7 270K Plus und 64 Gigabyte RAM.
ThinkPads mit neuer Prozessor-Generation
Auch bei den mobilen Profis tut sich etwas. Am 11. Juli präsentierte Lenovo die ersten ThinkPads mit Intel-Wildcat-Lake-Chips. Die Modelle ThinkPad E14 Gen 8 und E16 Gen 4 setzen auf eine Architektur aus zwei Performance-Kernen und vier stromsparenden Effizienz-Kernen. Mit bis zu 32 Gigabyte RAM und einem Terabyte Speicher sind sie für den Büroalltag gerüstet. Moderne Anschlüsse wie Wi-Fi 7 und Thunderbolt 4 gehören zur Serienausstattung.
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KI-Laptops und Leichtgewichte
Parallel dazu brachte Lenovo in China mehrere KI-fokussierte Consumer-Notebooks auf den Markt. Die Modelle YOGA Pro 15 und Legion R9000X 2026 setzen auf AMDs Ryzen AI Max+ 388 beziehungsweise 392. Beide nutzen die integrierte Radeon 8060S mit 40 Compute Units und 64 Gigabyte schnellem LPDDR5X-8000-Speicher.
Für Underwegs-Fans gibt es die neuen Lecoo Air 14 und Xiaoxin Air-Serien. Mit einem Gewicht von gerade einmal 990 Gramm zählen sie zu den leichtesten 14-Zoll-Geräten am Markt.
Gaming: Legion-Reihe mit frischer Hardware
Die Gaming-Sparte bekommt ebenfalls Zuwachs. Das aktualisierte Legion 7a kombiniert eine Nvidia GeForce RTX 5070 mit 12 Gigabyte VRAM mit einem AMD Ryzen AI 9 HX 470 und einem 240-Hertz-OLED-Display.
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Das Legion Pro 7i erhält ein Update auf den Intel Core Ultra 9 290HX Plus. Die Leistungssteigerung? Rund sieben Prozent im Vergleich zum Vorgänger. Die europäische Version des Legion Pro 7 kombiniert denselben Prozessor bereits seit dem 11. Juli mit einer RTX 5080 und einer PCIe-Gen-5-SSD.
Blick in die Zukunft: Eigener KI-Chip in der Pipeline
Spannend ist ein Blick hinter die Kulissen: Branchenkreisen zufolge testet Lenovo derzeit einen dedizierten KI-Beschleuniger namens GAIA. Der von Samsung in 4-Nanometer-Technologie gefertigte Chip ist speziell für generative KI auf dem eigenen Rechner konzipiert. Prototypen werden bereits evaluiert, mit einer Massenproduktion ist aber frühestens Ende 2027 oder Anfang 2028 zu rechnen.
Sondereditionen für die Gaming-Community
Auf der BilibiliWorld in Shanghai zeigte Lenovo am Wochenende außerdem thematische Sondermodelle. Gemeinsam mit AMD präsentierte das Unternehmen Valorant-Editionen des Legion R9000P und des Blade 7000P. Die Geräte kommen mit speziellem Design und individueller Verpackung – passend zur Vorstellung neuer Ryzen- und Radeon-Sammlereditionen.

