Mozilla hat mit Thunderbird 147.0 ein umfangreiches Update für seinen beliebten Open-Source-E-Mail-Client veröffentlicht. Die Neufassung setzt auf gezielte Verbesserungen bei der Navigation, der Ordnerverwaltung und der allgemeinen Stabilität – eine wichtige Weichenstellung für professionelle Nutzer mit komplexen Postfächern.
Klare Sicht: Vollständige Pfade für tief verschachtelte Ordner
Ein zentrales neues Feature adressiert ein klassisches Ärgernis: die unübersichtliche Ordnerstruktur. Nutzer, die ihre Mails in vielen Unterordnern ablegen, sahen bisher oft nur abgeschnittene Namen. Die neue Option „Vollständigen Pfad anzeigen“ im Ordnerbereich schafft Abhilfe. Sie offenbart die komplette Hierarchie und macht die Navigation deutlich effizienter.
Zugleich gibt es mehr Kontrolle über die Lokalisierung. Eine neue Einstellung (mail.useLocalizedFolderNames) erlaubt es, festzulegen, ob spezielle Ordnernamen wie „Posteingang“ oder „Gesendet“ übersetzt werden. Mozilla hat zudem die Namensgebung für diese Systemordner vereinheitlicht. Das sorgt für ein konsistenteres Erlebnis in allen Sprachversionen. Mehrere Fehler in der Ordnerverwaltung, etwa beim Komprimieren mehrerer Ordner gleichzeitig, wurden ebenfalls behoben.
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Mehr Stabilität und ein schnellerer Start
Die Zuverlässigkeit des Programms stand bei diesem Update im Fokus. Thunderbird 147.0 beseitigt mehrere Absturz-Szenarien, die den Arbeitsfluss unterbrechen konnten. Betroffen waren unter anderem die Einrichtung von Microsoft Exchange-Konten, das Markieren aller Nachrichten in einem Ordner als gelesen und das Leeren des Papierkorbs für Exchange Web Services (EWS)-Konten.
Nutzer profitieren zudem von einer spürbar verbesserten Startgeschwindigkeit. Diese Optimierung kommt vor allem jenen zugute, die eine große Anzahl von Ordnern verwalten, aber keine Abonnements für Ordner nutzen. Die Summe dieser Maßnahmen macht die Anwendung robuster und reaktionsschneller – ein entscheidender Faktor für alle, die täglich auf Thunderbird angewiesen sind.
Präzisere Suche und wichtige Detailkorrekturen
Auch die Suchfunktion wurde verfeinert. Ein behobener Fehler verhinderte zuvor, dass Suchen abgebrochen wurden, sobald der Client auf nicht lesbare lokale Ordner stieß. Jetzt liefert die Suche zuverlässigere Ergebnisse. Zudem zeigen die Such-Widgets nun korrekt den ausgewählten Status und die Priorität von Nachrichten an.
Das Update behebt eine breite Palette weiterer Probleme. Dazu zählen die korrekte Handhabung von OpenPGP-signierten Nachrichten, blockierte RSS-Feed-Updates durch defekte Icons und falsche Kalender-Warnungen bei Verbindungsproblemen. Für die integrierte Kalender- und Aufgabenverwaltung wurde ein Bug behoben, der die Erstellung von Tasks mit bestimmten Start- oder Fälligkeitsdaten verhinderte. Für japanische Nutzer ist zudem die Filter-Erstellung wieder möglich.
Modernisierungskurs setzt sich fort
Das Release setzt den Modernisierungskurs fort, den Mozilla 2025 mit nativer Exchange-Unterstützung und einem schnelleren monatlichen Release-Rhythmus eingeschlagen hat. Die inkrementellen, aber wichtigen Verbesserungen in Version 147.0 passen zu den Zielen für 2026: die Erweiterung der Protokollunterstützung und die Überarbeitung von Kernkomponenten wie der Kalender-Oberfläche.
Die Betonung auf Stabilität und die Handhabung komplexer Postfächer unterstreicht das Bekenntnis zur Kernzielgruppe: Power-User und Berufstätige, die große E-Mail-Aufkommen verwalten. Als kostenlose und quelloffene Alternative zu webbasierten oder proprietären Diensten bleibt Thunderbird damit ein relevanter Player im Markt für digitale Produktivität. Weitere schrittweise Verbesserungen sind in den kommenden Monaten zu erwarten.
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