TUXEDO Nano Pro Gen15: Mini-PC mit 16 Intel-Kernen und bis zu 128 GB RAM

Der kompakte Rechner kombiniert Intels 16-Kern-Prozessor mit bis zu 128 GB RAM; der Versand soll Mitte November 2026 beginnen.

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TUXEDO Computers hat den Nano Pro Gen15 vorgestellt, einen kompakten Linux-Mini-PC mit Intels aktuellem Core Ultra X7 358H aus der Panther-Lake-Generation.

Wie Berichte vom 29. Oktober 2026 hervorheben, markiert die Neuvorstellung für den Hersteller eine Rückkehr von AMD-Prozessoren zu Intel. Das System bietet bis zu 16 Rechenkerne sowie Unterstützung für bis zu 128 GB DDR5-Arbeitsspeicher und moderne PCIe-5.0-Speichermedien.

Panther-Lake-Architektur und Grafikleistung

Herzstück des Rechners ist der Intel Core Ultra X7 358H mit insgesamt 16 Kernen und 16 Threads. Der Aufbau unterteilt sich in vier Performance-Kerne mit Taktraten von bis zu 4,8 GHz, acht Effizienz-Kerne sowie vier Low-Power-Effizienz-Kerne.

Für die Grafikberechnung sorgt die integrierte Grafikeinheit Intel Arc B390 mit zwölf Xe3-Kernen. Diese Konfiguration soll spieletauglich für Titel wie Forza Horizon 6 in einer Auflösung von 1080p bei mittleren Detaileinstellungen sein und die parallele Ausgabe auf bis zu vier Monitoren ermöglichen.

Das VESA-montierbare Gehäuse des Mini-PCs weist Abmessungen von 110 × 117,5 × 49 Millimetern auf und bringt rund 1 Kilogramm auf die Waage.

Speicheroptionen und Anschlussvielfalt

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Beim Arbeitsspeicher lassen sich über zwei SO-DIMM-Steckplätze bis zu 128 GB DDR5-7200 konfigurieren. Der Massenspeicher umfasst zwei M.2-Steckplätze (PCIe 5.0 x4 sowie PCIe 4.0 x4) für bis zu 10 TB NVMe PCIe-5.0-SSD-Kapazität.

An Schnittstellen stehen Thunderbolt 4 über USB4 mit 40 Gbit/s, zwei HDMI-2.0b-Ports, drei USB-A-Anschlüsse sowie zwei LAN-Ports mit jeweils 2,5 Gbit/s bereit.

Drahtlos verbindet sich das Gerät über Wi-Fi 7 sowie Bluetooth 5.4 beziehungsweise 6.0. An bis zu vier 4K-Bildschirme kann das System Bildsignale über zwei USB-C- und zwei HDMI-Anschlüsse ausgeben. Unter Linux ist die Bildwiederholrate über HDMI 2.0b auf 4K bei 60 Hz begrenzt, während unter Windows 11 über HDMI 2.1 bis zu 4K bei 120 Hz erreicht werden.

Als Betriebssystem kommen ab Werk TUXEDO OS mit KDE Plasma – in Medienberichten teils als Ubuntu-basiert, teils als Debian-basiert beschrieben – sowie Ubuntu 26.04 oder Ubuntu 24.04 LTS zum Einsatz.

Preise und Marktkontext

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Vorbestellungen für den Mini-PC starten ab 1.470 Euro netto, wobei der reguläre Einstiegspreis für das Basismodell mit 16 GB Arbeitsspeicher und 500 GB SSD bei 1.469 Euro netto (zuzüglich Mehrwertsteuer und Import) beziehungsweise 1.749 Euro inklusive Mehrwertsteuer und kostenlosem Versand liegt. Andere Marktberichte nennen einen Einstiegspreis von 1.778 Euro (rund 1.978 US-Dollar). Der Versand soll ab Mitte November 2026 beginnen.

Zusätzliche Konfigurationsoptionen erhöhen die Kosten: Ein Upgrade auf 32 GB RAM kostet 192 Euro Aufpreis, eine 2-TB-SSD schlägt mit 200 Euro zu Buche, und der Wechsel auf Windows 11 anstelle von Linux erfordert 150 Euro. Für Bestellungen in die USA werden 99 US-Dollar Versandkosten fällig.

Die allgemeine DRAM-Krise verteuert den Nano Pro Gen15 im Vergleich zu seinem direkten Vorgänger deutlich. Zum Marktvergleich: Das Modell NUC BOX-325 von ASRock, das auf demselben ODM basiert, wird auf Amazon für 745 US-Dollar gelistet.