UKS Pulse: Neue Klinik-App bündelt Nachrichten, Jobs und interne Anträge

Die UKS-App bietet Nachrichten, Stellenangebote und geschützte Mitarbeiterfunktionen; Pflegekassen können Herdwächter unter Voraussetzungen bezuschussen.

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Das Universitätsklinikum des Saarlandes (UKS) hat mit der Einführung der neuen Applikation „UKS Pulse“ einen weiteren Schritt in seiner digitalen Kommunikationsstrategie vollzogen. Die Anwendung steht für die Betriebssysteme iOS und Android zum kostenlosen Download bereit und richtet sich sowohl an die breite Öffentlichkeit als auch an die Belegschaft des Klinikums.

In der öffentlichen Ansicht bündelt das Programm verschiedene Informationsangebote. Dazu zählen aktuelle Nachrichten aus dem Klinikbetrieb, ein Veranstaltungskalender sowie Informationen zu freien Stellen.

Ein funktionales Merkmal ist laut einem Bericht vom 29. September 2026 die Möglichkeit, Bewerbungen in mehreren Sprachen direkt über die Plattform einzureichen. Damit ergänzt die Anwendung die digitalen Präsenzen des UKS, deren Webseiten bereits vor gut zwei Jahren grundlegend überarbeitet worden waren.

Digitale Funktionen für Patienten und Beschäftigte

Für die rund 6.300 Beschäftigten des Universitätsklinikums bietet die Applikation einen geschützten internen Bereich. In diesem können Mitarbeiter administrative Prozesse wie das Einreichen von Anträgen abwickeln oder Informationen zu betrieblichen Zusatzleistungen abrufen.

Zudem verfügt die Anwendung über eine sogenannte Social Wall, die den internen Austausch unterstützen soll. Ein wesentlicher Sicherheitsaspekt der neuen digitalen Infrastruktur ist die Integration von Push-Warnungen. Diese sind dafür vorgesehen, die Nutzer im Falle von kritischen Ereignissen unmittelbar zu alarmieren.

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Die zunehmende Digitalisierung im Gesundheitswesen erstreckt sich über die klinische Kommunikation hinaus auch auf technische Assistenzsysteme im häuslichen Umfeld. In diesem Zusammenhang informierte die Initiative Stop Herdbrand anlässlich des Weltseniorentages am 1. Oktober über die Finanzierungsmöglichkeiten für sicherheitstechnische Lösungen im Bereich der Pflege.

Technische Assistenzsysteme und präventive Sicherheit im Fokus

Demnach können Pflegekassen die Installation von sogenannten Herdwächtern als technische Pflegehilfsmittel finanziell unterstützen. Voraussetzung hierfür ist mindestens das Vorliegen von Pflegegrad 1. Eine Übernahme der Kosten kommt laut einem Bericht vom 29. September 2026 insbesondere dann in Betracht, wenn Herdgefahren nicht mehr rechtzeitig erkannt werden, die betroffene Person allein lebt und unbeaufsichtigt kocht.

Statistische Daten unterstreichen die Relevanz solcher Schutzmaßnahmen für ältere Menschen. Laut Angaben der Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes (vfdb) entsteht fast jeder zweite Wohnungsbrand in der Küche. Wie aus einer Mitteilung der Initiative hervorgeht, sind zudem 61 % der Brandtoten in Deutschland über 60 Jahre alt.

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Für die bewilligung durch die Pflegekasse ist ein geregeltes Verfahren einzuhalten. Der Antrag muss vor dem Kauf oder der Installation des Geräts eingereicht werden. Erforderlich sind eine Begründung der Notwendigkeit sowie ein Kostenvoranschlag eines Elektrobetriebs. Dabei muss es sich um ein im Verzeichnis der gesetzlichen Krankenversicherungen (GKV) gelistetes Gerät handeln, das unter der Pflegehilfsmittelnummer 52.40.03.3001 geführt wird.