Ultra Wideband 2.0: Apple rüstet iPhone 18 Pro und Watch Series 12 aus

Apple führt UWB der zweiten Generation für mehrere Geräte auf, nennt aber weiterhin keine Werte zu Reichweite, Präzision oder Effizienz.

Apple hat in den Spezifikationsblättern mehrerer neuer Geräte eine „Ultra Wideband der zweiten Generation“ aufgeführt – konkrete technische Angaben zu Reichweite, Genauigkeit, Frequenzband oder Leistung fehlen jedoch weiterhin. Das geht aus einer Auswertung der offiziellen Datenblätter hervor.

Wo die neue UWB-Technik verbaut ist

Die zweite UWB-Generation taucht demnach in den Spezifikationen von iPhone 18 Pro, iPhone 18 Pro Max, iPhone Duo, Apple Watch Series 12 sowie Apple Watch Ultra 4 auf. Auch im direkten Vergleich der Watch-Modelle weisen Series 12, Ultra 4, Series 11, Ultra 3 und SE 3 übereinstimmend die zweite UWB-Generation aus.

Bei den AirPods fällt die Verteilung unterschiedlich aus: Die AirPods 5 (129 bzw. 149 US-Dollar) werden ohne UWB gelistet, während die AirPods Pro 3 (249 US-Dollar) über UWB im Ladecase verfügen.

Weitere Ausstattung der neuen Watch-Modelle

Die Apple Watch Ultra 4 bringt laut Datenblatt ein 1,98 Zoll großes LTPO3-OLED-Display mit einer Auflösung von 422 mal 514 Pixeln und einer Spitzenhelligkeit von bis zu 3.000 Nits mit, dazu 64 GB Speicher, 5G/LTE, Wi-Fi 4, Bluetooth 5.3 sowie den S11-Chip.

Bei Series 12 und Ultra 4 bleiben Wi-Fi- und Bluetooth-Standards gegenüber den Vorgängern unverändert: Beide setzen auf Wi-Fi 4 nach 802.11n (2,4/5 GHz) sowie Bluetooth 5.3 – identisch zu Series 11, Ultra 3 und SE 3. Beim iPhone 18 Pro hingegen kommt Wi-Fi 7 nach 802.11be mit 2×2-MIMO zum Einsatz, ergänzt um Bluetooth 6, den N1-Chip und Thread-Unterstützung. Die Ultra 4 verfügt zusätzlich über 5G/LTE sowie Satellitenfunktionen für Notruf-SOS, Nachrichten und Find My.

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Laut Xcode 27 verfügen Apple Watch Series 12 und Ultra 4 nun über 4 GB Arbeitsspeicher – doppelt so viel wie die Vorgängermodelle Series 11 und Ultra 3 mit jeweils 2 GB.

Die Startpreise bleiben dabei unverändert bei 399 US-Dollar für die Series 12 und 799 US-Dollar für die Ultra 4, in Europa entsprechend 449 bzw. 899 Euro.

Gesundheitsfunktionen und Akkulaufzeit

Ultra 4 und Series 12 teilen sich laut den Datenblättern dasselbe Health-Sensing-System, den S11-Chip sowie identische Gesundheitsfunktionen: Herzfrequenzmessung alle fünf Sekunden, HRV-Erfassung alle fünf Minuten, einen Readiness-Score von 0 bis 10, einen Schlaf-Score sowie Benachrichtigungen zu Schlafapnoe und Bluthochdruck, dazu EKG-Funktion. Die Ultra 4 setzt dabei auf eine ringförmige Anordnung aus Photodioden anstelle fester LED-Cluster.

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Bei der Akkulaufzeit gibt Apple für die Ultra 4 bis zu 50 Stunden im Alltagsbetrieb an, im Stromsparmodus bis zu 84 Stunden, bei ausgedehntem Workout-Modus 25 Stunden und im maximalen Extended-Modus 45 Stunden. Ein 15-minütiger Ladevorgang soll für 18 Stunden Nutzung reichen.

Im Vergleich zur Ultra 3 bedeutet dies eine Steigerung von 42 auf 50 Stunden im Alltagsbetrieb sowie von 72 auf 84 Stunden im Stromsparmodus. Die Series 12 kommt laut Datenblatt auf 24 Stunden im Alltagsbetrieb und 10 Stunden im Outdoor-Workout-Modus, ein Plus von 25 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell; ein 15-minütiger Ladevorgang soll hier für 12 Stunden reichen, ein Plus von 50 Prozent.

Markteinführung

Apple Watch Series 12 und Ultra 4 starten am 18. September zu den genannten Preisen. Die Ultra 4 ist in Indien ab 1,09,900 Rupien erhältlich, die Vorbestellung läuft bereits. iOS 27 erscheint am 14. September, das iPhone 18 Pro kann ab dem 12. September, 5 Uhr PT, vorbestellt werden, mit Verkaufsstart am 18. September. Für das iPhone Duo startet die Vorbestellung am 16. Oktober.

Solange Apple keine technischen Detailangaben zur zweiten UWB-Generation nachreicht, bleibt offen, welche konkreten Verbesserungen bei Reichweite, Ortungsgenauigkeit oder Energieeffizienz die neue Technik gegenüber dem Vorgänger tatsächlich bietet.