UltraStudio Express 3G: Blackmagic bringt 160-Euro-Geräte für Video

Blackmagic Design erweitert sein Portfolio um günstige Monitor- und Rekorder-Modelle sowie eine neue Live-Produktionsserie.

Der australische Hersteller Blackmagic Design bringt zwei neue kompakte Geräte für professionelle Video-Workflows auf den Markt. Die UltraStudio Express 3G-Serie umfasst ein reines Monitor- und ein reines Recording-Modell – beide nutzen USB4 und Thunderbolt 4 für Datenübertragung und Stromversorgung.

Zwei Geräte, klare Aufgaben

Die neuen Modelle kosten jeweils umgerechnet rund 160 Euro und sind ab sofort verfügbar. Der UltraStudio Express Monitor 3G dient als reines Wiedergabegerät: Er gibt Videosignale vom Computer über 3G-SDI oder HDMI an professionelle Monitore aus. Der UltraStudio Express Recorder 3G übernimmt die gegenteilige Aufgabe – er nimmt Signale von SDI- oder HDMI-Quellen auf und speist sie in die Workstation ein.

Beide Geräte unterstützen 10-Bit 4:2:2-Video in SD- und HD-Auflösungen bis 1080p60. Sie laufen unter Mac, Windows und Linux und arbeiten nahtlos mit Branchenstandards wie DaVinci Resolve, Final Cut Pro, Adobe Premiere Pro und OBS zusammen. Für Entwickler stellt Blackmagic ein kostenloses SDK bereit.

Großes Update für Live-Produktion

Neben den portablen Einsteigermodellen präsentierte das Unternehmen auch Hardware für anspruchsvolle Live-Produktionen. Die neue ATEM Constellation IP-Serie setzt auf den IP-Studio-Standard SMPTE-2110. Die 4 M/E-Variante bietet 32 Eingänge und 24 Ausgänge, die 4 M/E Plus-Version sogar 64 Eingänge und 48 Ausgänge. Beide Modelle verfügen über redundante Netzteile und Precision Time Protocol (PTP).

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Die neuen UltraStudio Express 3G-Geräte von Blackmagic ermöglichen professionelle SDI/HDMI-Workflows für nur 160 Euro. Erfahren Sie in diesem Guide, wie Sie Monitor und Recorder in Ihre bestehende Workstation integrieren – inklusive Checkliste und Schritt-für-Schritt-Anleitung. Jetzt kostenlosen Praxis-Guide anfordern

Ergänzend kommt das ATEM Monitoring Rack Panel auf den Markt, das SMPTE-2110-Signale in HDMI und 12G-SDI umwandelt. Für datenintensive Umgebungen bringt Blackmagic den Cloud Store Ultra mit bis zu 48 Terabyte Speicher und doppelter 100G-Ethernet-Anbindung.

Software-Update und Drittanbieter-Tools

Bereits einen Tag vor der Hardware-Vorstellung veröffentlichte Blackmagic Version 3.3 der Blackmagic Camera App für iOS. Zeitgleich brachte der Drittanbieter First Rush die On-Set SDI Multicam ProRes-Recorder-Software auf den Markt. Die Anwendung benötigt macOS 14 oder neuer und zeichnet Multicam-Feeds direkt in Apple ProRes auf – wahlweise mit Blackmagic- oder AJA-Hardware. Die Software kostet rund 130 Euro pro Jahr und unterstützt automatische Szenen- und Take-Benennung sowie Echtzeit-Farbkorrektur.

Branchentrend: Mehr Flexibilität bei Video-Schnittstellen

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Wer mit USB4/Thunderbolt 4 und SDI-Hardware arbeitet, kennt das Problem inkompatibler Schnittstellen. Der neue UltraStudio Express 3G Recorder wandelt Signale nahtlos um – und dieser Guide zeigt Ihnen die fünf wichtigsten Tools für die Integration mit DaVinci Resolve. Guide mit 5 Tools jetzt sichern

Während Blackmagic auf SDI und HDMI setzt, bringen andere Hersteller Lösungen für NDI und klassische AV-Installationen. PureLink stellte mit den Modellen PT-C-CPDHD-18G und PT-C-CPDHU-18G Konverter vor, die USB-C in bestehende Systeme integrieren und 4K60 mit 4:4:4-Farbauflösung unterstützen. AVer kündigte den NC30 NDI Converter an, ein bidirektionales Tool für NDI- und HDMI-Signalwandlung.

Die Entwicklungen zeigen: Der Markt für professionelle Videotechnik bewegt sich zunehmend in Richtung flexibler, bandbreitenstarker Schnittstellen – ob für den Einsteiger am Laptop oder die große Live-Produktion.