Unicode enthüllt Kandidaten für neue Emojis 2026

Der Unicode-Konsortium hat neun Kandidaten für Emoji 18.0 vorgestellt, darunter ein skeptischer Smiley und ein Monarchfalter. Die finalen Symbole sollen frühestens Ende 2026 auf Smartphones erscheinen.

Die Zukunft der digitalen Kommunikation nimmt Gestalt an: Ein schräg-praktischer Mix aus Essiggurke, Meteor und skeptischem Blick könnte bald unsere Smartphones erobern. Der Unicode-Konsortium hat den Entwurf für die Emoji-Neuheiten 2026 veröffentlicht. Die neun Kandidaten spiegeln den Trend zu mehr Spezifität im digitalen Vokabular wider.

Von skeptischen Blicken bis zur Essiggurke: Das sind die Kandidaten

Insgesamt neun neue Emoji-Konzepte hat der Unicode-Konsortium in seinem Entwurf für Emoji 18.0 aufgelistet. Mit Berücksichtigung verschiedener Hauttöne sind es 19 provisorische Kandidaten. Die Bandbreite reicht von Ausdrücken und Gesten bis zu Natur und Objekten.

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Im Zentrum steht ein neues Smiley: das „zusammengekniffene Gesicht“. Es soll Skepsis, Unbehagen oder intensive Konzentration ausdrücken. Bei den Gesten stehen ein „Daumen nach links“ und ein „Daumen nach rechts“ zur Debatte.

In der Natur-Kategorie könnte ein spezifischer „Monarchfalter“ die bisherige, generische Schmetterlings-Version ergänzen. Ein großer neuer Eintrag im Bereich Essen ist die „Essiggurke“ – ausdrücklich als eigene Kategorie vom bestehenden Gurkensymbol abgegrenzt.

Abgerundet wird die Liste durch mehrere Objekte: ein „Leuchtturm“, ein „Meteor“, ein „Radiergummi“ und ein „Kescher mit Stiel“, wie er zum Insektenfang verwendet wird.

Der lange Weg aufs Smartphone: Von der Liste zur Tastatur

Die aktuelle Liste ist nur ein Entwurf und kann sich noch ändern. Der Unicode-Konsortium wird bis zur finalen Entscheidung mehrere Überprüfungsrunden durchführen. Die Geschichte zeigt: Nicht alle Vorschläge schaffen es ins Finale. So wurde etwa ein „Apfelgehäuse“-Emoji für Version 17.0 zurückgestellt und wird nun neu geprüft.

Die endgültige, genehmigte Liste für Emoji 18.0 wird für September 2026 erwartet. Danach übernehmen die großen Technologiekonzerne wie Apple, Google und Microsoft. Sie gestalten eigene, zum Corporate Design passende Versionen der neuen Symbole. Dieser Design- und Implementierungsprozess braucht Zeit.

Nutzer werden die neuen Zeichen also nicht unmittelbar nach der September-Ankündigung sehen. Historischen Veröffentlichungsplänen zufolge kommen die Emojis frühestens Ende 2026, wahrscheinlicher aber in der ersten Hälfte 2027 über Software-Updates auf die Geräte. Branchenbeobachter rechnen etwa mit einem Bundle in einem künftigen iOS-Update wie iOS 27.4 im Frühjahr 2027.

Immer spezifischer: So wächst das digitale Vokabular

Die jährliche Einführung neuer Emojis ist Teil der Bemühungen um ein nuancierteres und umfassenderes Set an Werkzeugen für die digitale Kommunikation. Jeder Zusatz wird auf seinen Nutzen, die Nachfrage und seine kulturübergreifende Funktion hin geprüft.

Die Auswahl eines spezifischen „Monarchfalters“ oder einer klar von der Gurke unterschiedenen „Essiggurke“ unterstreicht den Trend zu mehr Spezifität im Emoji-Lexikon. Der kleine, gemeinnützige Unicode-Konsortium standardisiert diesen Prozess. Er stellt sicher, dass ein Emoji unabhängig vom Plattform korrekt angezeigt wird.

Werden alle 19 vorgeschlagenen Kandidaten für Emoji 18.0 genehmigt, nähert sich die Gesamtzahl der offiziellen, von Unicode empfohlenen Emojis der Marke von 4.000. Diese stetig wachsende Bibliothek unterstreicht die zentrale Rolle, die die Symbole heute in der täglichen Interaktion spielen. Sie transportieren Tonlage und Emotion, wo reiner Text an seine Grenzen stößt.

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