Upscrolled: Neuer Social-Media-Hype fordert TikTok heraus

Die neue Plattform Upscrolled wächst durch Transparenzversprechen und chronologische Feeds rasant. Sie reagiert auf Nutzerunmut über etablierte soziale Netzwerke und deren Moderation.

Die neue Plattform Upscrolled stürmt mit einer Anti-Zensur-Strategie die App-Charts und zieht Millionen Nutzer an. Der rasante Aufstieg des Newcomers spiegelt eine wachsende Unzufriedenheit mit etablierten Netzwerken und deren undurchsichtigen Algorithmen wider. Nutzer suchen gezielt nach mehr Transparenz und Kontrolle.

Explosives Wachstum durch Server-Crash

Der Aufstieg war atemberaubend: Innerhalb weniger Wochen schnellte die Nutzerzahl von rund 150.000 Mitte Januar auf über 2,5 Millionen Anfang Februar 2026. Auf dem Höhepunkt registrierten sich mehr als 500.000 neue Nutzer binnen 72 Stunden. Dieses organische Wachstum überforderte die Infrastruktur. Die Server brachen zusammen, das Team musste die Kapazitäten innerhalb eines Tages um 400 Prozent erhöhen, um den Ansturm zu bewältigen.

Was treibt die Massen zu der im Juni 2025 gestarteten App? Die Antwort liegt in der Unzufriedenheit mit der Konkurrenz. Der unmittelbare Auslöser für den Exodus waren Besitzverhältnisse und mutmaßliche Zensurvorwürfe bei TikTok. Nach dem Eigentümerwechsel in den USA verbreiteten sich unter Nutzern Vorwürfe, die Plattform unterdrücke regierungskritische Inhalte und pro-palästinensische Standpunkte. Die Folge war eine regelrechte Fluchtwelle.

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Chronologischer Feed als Gegenmodell

Upscrolled positioniert sich bewusst als Gegenentwurf zu den etablierten Giganten. Das Versprechen: „Keine Zensur, keine Shadowbans“. Die Mission lautet, Fairness ins Zentrum der sozialen Medien zu stellen. Kern des Angebots ist ein einfacher, chronologischer Feed, der jedem Nutzer die gleiche Reichweite garantieren soll – ohne algorithmische Manipulation oder „Bezahl-damit-du-gesehen-wirst“-Prinzip.

Damit spricht die App eine wachsende Nutzergruppe an, die die undurchsichtigen Regeln der großen Plattformen leid ist. Nutzer wollen verstehen, warum Inhalte angezeigt oder unterdrückt werden. Upscrolled setzt auf Transparenz und eine bewusste Entscheidung für einen digitalen Raum, der den eigenen Werten entspricht. Die Strategie ging auf: In den USA, Großbritannien und Australien kletterte die App auf Platz eins oder zwei der App-Charts und überholte dabei Threads, WhatsApp und zeitweise sogar TikTok.

Gründer mit persönlicher Mission

Hinter der Plattform steht Issam Hijazi, ein palästinensisch-jordanisch-australischer Technologe mit Stationen bei IBM und Oracle. Seine Motivation ist persönlich: Er beobachtete, wie bedeutende Geschichten, insbesondere über die Erfahrungen seiner Familie in Gaza, aus sozialen Feeds verschwanden, während Fehlinformationen blühten. Dies trieb ihn an, eine Plattform frei von „voreingenommener Moderation und selektiver Zensur“ der Tech-Giganten zu schaffen.

Unterstützt wird das Projekt vom Inkubator Tech for Palestine, der palästinensische Tech-Initiativen fördert. Um kommerziellen Druck zu vermeiden, will Upscrolled kein Venture-Capital annehmen, das an Nutzerzahlen oder Engagement-Kennzahlen geknüpft ist. Das Ziel ist eine „Infrastruktur für digitale Souveränität“, in der Communities unabhängig gedeihen können.

Kann der Hype nachhaltig sein?

Der Erfolg von Upscrolled ist Teil eines größeren Trendes. Ähnlich wie einst Bluesky profitiert die App von der Enttäuschung über Richtlinienänderungen bei den Platzhirschen. Die große Frage ist nun: Kann aus dem viralen Moment ein nachhaltiges Geschäftsmodell werden?

Die größte Herausforderung ist die technische Skalierung. Die Stabilität für Millionen Nutzer muss gewährleistet bleiben. Zwar liegt der aktuelle Reiz in der Einfachheit, doch das Unternehmen arbeitet bereits an opt-in-Features, die auch KI für Empfehlungen nutzen könnten. Jedes solche Tool soll jedoch fair und transparent umgesetzt werden. Die kommenden Monate werden zeigen, ob Upscrolled mehr als nur eine Protestplattform sein kann – und ob es gelingt, eine echte Alternative im Social-Media-Markt zu etablieren.

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