Upwind schließt Sicherheitslücke für Windows-Server in der Cloud

Upwind schließt Sicherheitslücke bei Windows-Workloads in Clouds. Neue Echtzeit-Überwachung für hybride Umgebungen vorgestellt.

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Die neuen Funktionen schließen eine hartnäckige Sicherheitslücke in hybriden Cloud-Umgebungen. Bislang konnten Sicherheitsteams Windows-Workloads auf Amazon Web Services, Google Cloud und Microsoft Azure nur eingeschränkt in Echtzeit überwachen. Das ändert sich jetzt: Der neue Windows-Sensor liefert tiefe Einblicke in Prozesse, Netzwerkverbindungen und DNS-Anfragen – und das live.

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Endlich Durchblick bei Windows-Workloads

Die Erweiterung gilt für Windows Server 2016 und neuere Versionen auf Amazon EC2, Google Cloud Compute und Azure-VMs. Über die Cloud-Native Application Protection Platform (CNAPP) von Upwind erhalten Sicherheitsteams eine einheitliche Sicht auf alle Cloud-Assets. Bisher mussten Windows-Systeme oft mit separaten Tools verwaltet werden.

Der Clou: Windows-VMs tauchen jetzt in der sogenannten Runtime Map auf. Diese visualisiert Assets und ihre Verbindungen über verschiedene Cloud-Umgebungen hinweg. Sicherheitsprofis können live beobachten, was ihre Systeme gerade tun – und nicht nur, was in Konfigurationsdateien steht.

Die Telemetrie-Daten fließen in Echtzeit in die Erkennungs-Workflows. Das hilft Teams dabei, verdächtiges Verhalten wie Seitwärtsbewegungen oder Kompromittierungen frühzeitig zu identifizieren. Dazu gehört auch die kontinuierliche Bewertung von Schwachstellen und Konfigurationsproblemen.

Warum das für Unternehmen wichtig ist

Windows Server bleibt das Rückgrat vieler Unternehmen – für Geschäftsanwendungen, Identitätsdienste und interne Datenbanken. „Bislang wussten Sicherheitsteams oft, welche Windows-Maschinen sie haben, aber nicht, was diese gerade tun“, erklären Branchenbeobachter. Diese Blindspots sind jetzt Geschichte.

Die Priorisierung von Schwachstellen erfolgt nicht mehr statisch, sondern basiert auf dem tatsächlichen Runtime-Kontext. Ein kritischer Fehler in einer ungenutzten Komponente? Weniger dringend. Ein mittelschweres Problem in einem aktiv genutzten Dienst? Sofort angehen.

Milliardenbewertung und rasanter Wachstumskurs

Das in San Francisco ansässige Unternehmen befindet sich auf einer beispiellosen Wachstumswelle. Anfang des Jahres sicherte sich Upwind eine Series-B-Finanzierung in Höhe von 250 Millionen Euro – bewertet wird die Firma nun mit rund 1,5 Milliarden Euro. Bessemer Venture Partners führte die Runde an, beteiligt waren auch Salesforce Ventures und Picture Capital.

Die Zahlen sprechen für sich: 4.000 Prozent Wachstum verzeichnete das Unternehmen 2024 im Jahresvergleich. Hunderte Enterprise-Kunden setzen auf die Plattform, darunter Siemens, Peloton, Agoda und Waste Management. Die Belegschaft ist auf fast 300 Mitarbeiter angewachsen, verteilt auf Standorte in San Francisco, Israel, Großbritannien und Island.

Der globale CNAPP-Markt soll laut Frost & Sullivan bis Ende des Jahrzehnts auf mehrere Milliarden Euro wachsen – mit jährlichen Steigerungsraten von rund 28 Prozent.

Partnerschaften und KI-Offensive

Upwind setzt massiv auf strategische Allianzen: Allein in den letzten sechs Monaten kamen mehr als 70 neue Partnerschaften hinzu. Besonders hervorzuheben ist die Zusammenarbeit mit NVIDIA sowie die enge technische Abstimmung mit Microsoft Azure und AWS. Im März formalisierten Microsoft und Upwind eine Partnerschaft für Runtime-Sicherheit speziell für Azure-Workloads.

Das „Open Source Security Model“, das das Unternehmen Ende letzten Jahres vorstellte, ist ein weiterer strategischer Hebel. Sicherheits- und DevOps-Teams können Risiken direkt in der Plattform bewerten, akzeptieren oder priorisieren. Statt statischer Snapshots gibt es Echtzeit-Nachweise.

Mit „Choppy AI“ hat Upwind zudem eine natürliche Sprachschnittstelle für Cloud-Sicherheit auf den Markt gebracht. Teams können Sicherheitsrisiken per einfacher Abfrage erkunden und untersuchen – ohne tiefgehende Sicherheitsexpertise.

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Ausblick: Einheitliche Sicherheit für heterogene Cloud-Welten

Die Ausweitung auf Windows-Server ist ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zu einer einheitlichen Plattform, die Cloud Detection and Response (CDR) und Cloud Workload Protection (CWPP) integriert. In einer Ära komplexer Datenökosysteme wird die Fähigkeit, Bedrohungen in Echtzeit zu erkennen – und zwar sowohl in Linux- als auch in Windows-Umgebungen – zum entscheidenden Wettbewerbsfaktor.

Upwind bleibt seiner Runtime-First-Philosophie treu. Statische Daten und Konfigurationen reichen nicht mehr aus, um dynamische Cloud-Umgebungen zu schützen. Mit der Schließung der Windows-Lücke adressiert das Unternehmen einen der größten Schmerzpunkte global agierender Unternehmen.