Die US-Verbraucherschutzbehörde FTC und die Sozialversicherungsbehörde SSA schlagen Alarm: Betrüger, die sich als Regierungsbeamte ausgeben, erbeuteten 2024 fast 800 Millionen Euro. In einer gemeinsamen Online-Veranstaltung klären die Behörden heute über die immer raffinierteren Methoden auf.
Dramatischer Anstieg der Schadenssummen
Die Zahlen sind erschreckend. Insgesamt verloren US-Bürger im vergangenen Jahr rund 12 Milliarden Euro durch Betrug – ein Anstieg von 25 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Besonders perfide sind dabei die sogenannten Regierungs-Imposter-Betrügereien. Hier geben sich Kriminelle als Mitarbeiter von Behörden wie der Steuerbehörde IRS oder der Sozialversicherung aus. Allein diese Masche verursachte 2024 einen Schaden von 789 Millionen Euro.
Die Täter setzen auf Angst und Druck. Sie behaupten beispielsweise, die Sozialversicherungsnummer des Opfers sei gesperrt oder mit Drogenschmuggel verknüpft. Dann drohen sie mit Verhaftung oder Abschiebung, sollte nicht sofort gezahlt werden. Eine andere Masche lockt mit angeblichen Nachzahlungen oder Rentenerhöhungen, um an persönliche Daten zu gelangen.
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Senioren als Hauptzielgruppe mit hohen Verlusten
Eine besonders besorgniserregende Entwicklung zeigt sich bei älteren Menschen. Seit 2020 hat sich die Zahl der Betrugsfälle bei über 60-Jährigen, bei denen mehr als 10.000 Euro verloren gingen, mehr als vervierfacht. Die Gesamtschäden in Fällen mit über 100.000 Euro Verlust explodierten geradezu: von rund 55 Millionen Euro im Jahr 2020 auf satte 445 Millionen Euro 2024.
Während jüngere Menschen zwar häufiger betroffen sind, verlieren Senioren deutlich höhere Summen, wenn sie in die Falle tappen. Die Täter haben es gezielt auf die Ersparnisse dieser Altersgruppe abgesehen.
Immer dreistere Methoden der Betrüger
Die Kriminellen werden immer kreativer. Das Büro des Generalinspekteurs der SSA warnt aktuell vor gefälschten Briefen auf angeblichem Briefpapier des U.S. Supreme Court, inklusive unterschlagener Unterschriften von Höchstrichtern. Diese Briefe beschuldigen den Empfänger, in einen Straffall verwickelt zu sein, und fordern Geld oder Daten, um den Namen „rein zu waschen“.
Die Betrüger nutzen Technologien, um ihre Telefonnummern zu verschleiern, sodass auf der Anrufer-Anzeige tatsächlich eine echte Behördennummer erscheint. Sie fordern Zahlungen über schwer nachverfolgbare Kanäle wie Geschenkkarten, Überweisungen, Zahlungs-Apps oder Kryptowährungen.
So können Sie sich schützen
Die zentrale Botschaft der Behörden ist eindeutig: Eine echte US-Behörde wird Sie niemals unaufgefordert kontaktieren, um sofortige Zahlungen oder persönliche Daten zu verlangen. Sie wird nicht mit rechtlichen Schritten drohen, Sie auffordern, Geld zu „schützen“, oder Sie zum Abheben von Bargeld oder Kauf von Gold anweisen.
Der beste Schutz ist Skepsis. Beenden Sie verdächtige Anrufe sofort. Klicken Sie nie auf Links in unerwarteten Nachrichten. Geben Sie niemals persönliche Informationen wie Ihre Sozialversicherungsnummer preis. Wenn Sie unsicher sind, suchen Sie die offizielle Telefonnummer der Behörde auf deren Website und rufen Sie dort direkt an.
Die heutige gemeinsame Veranstaltung von FTC, SSA und der Börsenaufsicht SEC ist Teil einer verstärkten Aufklärungsoffensive. Verdächtige Vorfälle können unter ReportFraud.ftc.gov gemeldet werden.
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