USB4-Speichergehäuse: Qwiizlab erreicht im Test 3.840 Megabyte pro Sekunde

USB4- und Thunderbolt-5-Zubehör bietet hohe Datenraten; Festplatten und SSDs decken unterschiedliche Speicher- und Backup-Anforderungen ab.

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Nutzer von Mac- und iPad-Systemen greifen zunehmend zu externen Speichergehäusen mit bis zu 40 Gigabit pro Sekunde Übertragungsrate sowie zu grafischen Konfigurationswerkzeugen, um die Hardware-Grenzen ihrer Geräte zu umgehen und individuelle Systemkonfigurationen zu realisieren.

Diese Entwicklung zeigt sich in einer Vielzahl aktueller Produkttests und Marktübersichten, die unterschiedliche Anwendungsszenarien abdecken – vom mobilen Videodreh bis zur Datensicherung großer Fotobibliotheken.

M.2-SSD-Gehäuse im Vergleich

Ein Bericht von pwice.com verglich zwölf M.2-SSD-Gehäuse und sprach Empfehlungen für die Modelle SSK NVMe/SATA mit 10 Gbit/s, UGREEN NVMe mit 10 Gbit/s sowie SABRENT EC-SNVE mit 10 Gbit/s aus. Das UGREEN-Modell biete dabei eine werkzeuglose Montage und unterstütze NVMe-SSDs bis zu einer Kapazität von 8 Terabyte.

Bei den USB4-Varianten zeigte sich laut demselben Bericht ein deutlicher Geschwindigkeitsunterschied: Modelle von UGREEN, ACASIS und Qwiizlab mit USB4-Anschluss erreichten bis zu 40 Gbit/s, während ein getestetes 10-Gbit/s-Gehäuse im Praxistest nahe 1.000 Megabyte pro Sekunde erzielte.

Die tatsächlich erreichbare Geschwindigkeit hänge dabei maßgeblich vom verwendeten Host-Anschluss ab. Im direkten Leistungstest erreichte das Qwiizlab-Gehäuse 3.840 Megabyte pro Sekunde, ein lüfterloses UGREEN-Modell kam auf bis zu 3.600 Megabyte pro Sekunde.

Netzwerk-Adapter und Docking-Lösungen

Sonnet brachte mit dem Solo10G T5 ein Thunderbolt-5-Zubehör auf den Markt, das kompatible Macs sowie iPad-Pro-Modelle der M-Series um einen 10-GbE-RJ45-Port erweitert.

Das Gerät kostet laut Herstellerangaben 199,99 US-Dollar und unterstützt neben Thunderbolt 5 auch die Standards Thunderbolt 3/4 sowie Thunderbolt/USB4. Für den Betrieb an Mac-Systemen ist mindestens macOS 15 erforderlich, iPad-Pro-Geräte benötigen die jeweils aktuelle iPadOS-Version. Der Adapter arbeitet lüfterlos und benötigt eine Busleistung von 7,5 Watt.

Bei einer Übertragungsrate von 10 Gbit/s sind laut Hersteller Kabellängen von bis zu 55 Metern mit Cat-6-Verkabelung beziehungsweise bis zu 100 Metern mit Cat 6A möglich; bei niedrigeren Geschwindigkeiten von 5, 2,5 oder 1 Gbit/s reichen bereits Cat-5e-Kabel für Distanzen bis zu 100 Metern.

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Für mobile Videoproduktion wirbt der Hersteller ORICO für seine MagSafe-Dockingstation mit der Modellbezeichnung ORICO-MG7-G2-SV-BP. Das Produkt kombiniert ein M.2-2230-NVMe-Gehäuse mit einem USB-C-Hub, HDMI-Ausgang bis 4K bei 60 Hz, USB-Übertragung bis 10 Gbit/s, einem SD/TF-3.0-Kartenleser, 3,5-Millimeter-Audioausgang und Power-Delivery-Passthrough bis 100 Watt.

Laut Produktangaben unterstützt die Station SSDs im 2230-Format bis 2 Terabyte und ermöglicht die direkte Speicherung von 4K-ProRes-Videomaterial auf iPhone-Modellen der Serien 15, 16 und 17 Pro – Kompatibilität und genaue Spezifikationen sollten vor dem Kauf jedoch geprüft werden.

Portable Festplatten und SSDs für den Mac

Eine Marktübersicht von chemprofessor.com listet für 2026 eine breite Palette externer Speichersolutions auf: Das LaCie Rugged Thunderbolt-Modell mit 1 Terabyte erreicht bis zu 130 Megabyte pro Sekunde, während der SABRENT Rocket Nano XTRM mit 2 Terabyte über Thunderbolt 3 auf bis zu 2.700 Megabyte pro Sekunde kommt. Die LaCie d2 Professional mit 10 Terabyte schafft bis zu 240 Megabyte pro Sekunde.

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Deutlich schneller zeigt sich der SABRENT Rocket XTRM 5 mit 2 Terabyte über Thunderbolt 5, der bis zu 64 Gbit/s erreicht. Das WD My Passport Ultra for Mac mit 5 Terabyte bietet eine 256-Bit-AES-Verschlüsselung, und das SanDisk PRO-G40 mit 4 Terabyte erreicht laut Herstellerangabe bis zu 3.000 Megabyte pro Sekunde Lesegeschwindigkeit.

Weitere in derselben Übersicht genannte Modelle umfassen das WD Elements Portable mit 5 und 6 Terabyte, das LaCie Rugged USB-C mit 4 Terabyte sowie das SanDisk G-Drive ArmorATD mit 5 Terabyte und bis zu 130 Megabyte pro Sekunde.

Für preisbewusste Nutzer nennt die Mac-Auswahl desselben Berichts zusätzlich das Seagate Portable mit 2 und 1 Terabyte, das WD Elements in den Kapazitäten 2, 5 und 6 Terabyte sowie Einstiegsmodelle wie UnionSine mit 1 Terabyte und bis zu 125 Megabyte pro Sekunde, Kosbees mit 500 Gigabyte und angegebenen 110 bis 133 Megabyte pro Sekunde sowie Modelle von YOTUO und Aiolo Innovation mit jeweils 500 Gigabyte.

Hervorzuheben ist, dass es sich bei mehreren dieser Produkte um mechanische Festplatten und nicht um SSDs handelt; bei manchen Modellen kann zudem eine Formatierung für den Mac-Betrieb nötig sein.

Eine weitere Übersicht von mytechgrid.com empfiehlt für Time-Machine-Backups großer Foto- und Videobibliotheken die Glyph Blackbox Plus mit 4 Terabyte. Genannt werden dort außerdem die Glyph Blackbox Plus mit 1 Terabyte, das G-Technology G-DRIVE mobile mit 500 Gigabyte sowie das WD My Passport for Mac in den Kapazitäten 1 und 2 Terabyte.

Auch hier handelt es sich bei den WD- und G-Technology-Modellen um mechanische Festplatten statt SSDs; die 500-Gigabyte-Variante unterstützt sowohl USB 3.0 als auch FireWire.

Gesponserte Produktlinien und Gaming-Zubehör

Ein gesponserter Beitrag von stuff.tv stellt zusätzlich mehrere SanDisk-Produkte vor: das Extreme Fit USB-C mit bis zu 1 Terabyte und 400 Megabyte pro Sekunde Lesegeschwindigkeit, das USB-C/Lightning Phone Drive mit bis zu 256 Gigabyte und 90 Megabyte pro Sekunde sowie die Extreme Portable SSD mit bis zu 2.000 Megabyte pro Sekunde, einer IP65-Zertifizierung und Fallschutz bis 3 Meter.

Für Gaming-Anwendungen nennt der Beitrag eine microSD-Karte für den ROG Xbox Ally (X) mit bis zu 2 Terabyte und 200 Megabyte pro Sekunde sowie eine microSD-Express-Karte mit bis zu 512 Gigabyte und 880 Megabyte pro Sekunde.

Was die Vielfalt für Nutzer bedeutet

Die Fülle an Optionen zeigt, dass es im externen Speichermarkt für Apple-Geräte keine Einheitslösung gibt. Wer auf maximale Übertragungsgeschwindigkeit angewiesen ist, etwa für Videoschnitt oder große Datenmengen, findet in USB4- und Thunderbolt-5-Lösungen entsprechende Angebote.

Für Backup-Zwecke oder den mobilen Einsatz mit begrenztem Budget bleiben klassische Festplatten und günstigere SSD-Modelle relevant – vorausgesetzt, Nutzer prüfen vorab, ob es sich um eine mechanische Festplatte oder eine SSD handelt und ob eine Mac-Formatierung erforderlich ist.