Valve Fremont: Neue Steam-Konsole mit 20.000 Einheiten ab 30. Juni

GMKtec, Framework und Minisforum präsentieren neue Kleinstcomputer mit Hochleistungs-Chips und modularer Bauweise für Profis.

Hersteller packen Hochleistungs-KI-Prozessoren und starke Grafik in immer kleinere Gehäuse – und zielen damit auf Profis und Enthusiasten.

Arbeitstationen im Taschenformat

Ein neuer Maßstab kommt von GMKtec. Der EVO-X3, der heute in den Early Access startet, setzt auf den AMD Ryzen AI Max+ 395 „Strix Halo“ mit 16 Zen-5-Kernen. Das Besondere: 128 Gigabyte gemeinsamer Arbeitsspeicher (LPDDR5X-8000), den sich CPU und integrierte Grafik teilen. Ein Dreifach-Lüfter-System kühlt die 140-Watt-Konfiguration. Für externe Grafikkarten steht ein OCuLink-Anschluss bereit.

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Die Preise beginnen bei umgerechnet rund 3.200 Euro für die 2-TB-Version, die 4-TB-Variante kostet etwa 3.430 Euro. Später im Jahr soll ein Modell mit 192 GB Speicher und dem Ryzen AI MAX+ 495 folgen.

Modularität als Trumpf

Framework geht mit seinem Desktop einen anderen Weg. Das 4,5-Liter-System nutzt ebenfalls AMD Ryzen AI Max-Prozessoren und unterstützt bis zu 96 GB Unified Memory. Wie bei den Laptops des Herstellers lassen sich I/O-Anschlüsse austauschen und das Innenleben modular anpassen. Benchmarks zeigen: Die integrierte Grafik erreicht in anspruchsvollen Spielen bei 1440p rund 73 Bilder pro Sekunde – vergleichbar mit mobilen Mittelklasse-Grafikkarten.

Neue Hardware für Netzwerker und Gamer

Minisforum präsentierte auf der Computex 2026 den MS-03. Der Nachfolger des MS-01 basiert auf Intels Core Ultra Series 3 (Panther Lake) und richtet sich an Netzwerk-Profis: Zwei 10GbE SFP+-Ports und zwei 2,5GbE RJ45-Anschlüsse sind verbaut. DDR5-7200 und Wi-Fi 7 sind an Bord. Der Versand startet Ende Juni.

Der Bosgame VTA439 setzt auf den AMD Ryzen AI HX 470 mit 12 Kernen. Im Einzelkern-Benchmark liegt er 6,7 Prozent vor dem Vorgänger. Die Radeon 890M iGPU und OCuLink sind ebenfalls dabei.

GPD bringt mit dem Box einen High-End-Mini-PC auf Intel-Basis: Core Ultra X7 358H und Arc B390 iGPU. Die Spitzenkonfiguration kostet mit G2-Dock rund 1.710 Euro.

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Valve plant Comeback der Steam Machine

Ein Leak sorgt für Aufsehen: Unter dem Codenamen „Fremont“ arbeitet Valve an einer neuen Konsole. Ein kundenspezifischer 6-Kern-AMD-Prozessor mit RDNA-3-Grafik soll zum Einsatz kommen. Importdaten und SteamOS-Updates deuten auf eine baldige Markteinführung hin. Die Reservierung soll am 30. Juni starten – zunächst auf 20.000 Einheiten limitiert.

Bastler und Nischenprojekte

Der Enthusiasten-Markt lebt von kreativen Eigenbauten. Am 20. Juni präsentierte NickZero ein minimalistisches Cyberdeck mit 30-Prozent-Tastatur und kleinem Display. Kommerziell geht der Flipper One an den Start: Rockchip RK3576, 5G und Wi-Fi 6E. Ein Kickstarter ist für Ende 2026 geplant, der Zielpreis liegt bei etwa 310 Euro.

Für industrielle Anwendungen bringt Olimex den LCD7-PANEL-LIME2. Der Linux-Rechner kombiniert ein 7-Zoll-Touchdisplay mit einem Allwinner A20-Dualcore-Prozessor – gedacht für Mensch-Maschine-Schnittstellen.

RISC-V und Tastatur-PCs

Der SpacemiT K3 zeigt, wie vielfältig der Markt ist. Das Pico-ITX-System basiert auf einem 16-Kern-RISC-V-SoC und läuft mit Bianbu OS. Es gehört zu den wenigen Mini-PCs mit vielen RISC-V-Kernen, die aktiv weiterentwickelt werden.

Im Segment der Tastatur-Computer hat HP den Eliteboard G1a im Angebot. Das Gerät integriert AMD Ryzen AI 300-Prozessoren und einen Akku für rund 3,5 Stunden Laufzeit – mobiles Arbeiten ohne externes Netzteil möglich.

Rabatte für High-End-Gaming

Wer fertige Systeme sucht, kann aktuell zugreifen. Der Cooler Master NR2 Pro ist seit dem 21. Juni mit einem Rabatt von umgerechnet rund 360 Euro erhältlich. Der flüssigkeitsgekühlte Mini-ITX-Rechner kommt mit NVIDIA RTX 5080 (16 GB GDDR7) und Intel Core Ultra 7 265F – für etwa 2.500 Euro ein Angebot für die Premium-Klasse.