VBA für PowerPoint: Verborgene Folien prüfen, ohne Einstellungen zu ändern

Screenreader-Titel und VBA-Prüfungen helfen, Präsentationen auf fehlende Überschriften, verborgene Folien und überstehende Objekte zu untersuchen.

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Fachbeiträge beschreiben Verfahren, mit denen sich Folientitel für Sprachausgaben außerhalb des sichtbaren Bereichs anlegen und Präsentationen per Makro ohne Eingriff in bestehende Einstellungen prüfen lassen. Ziel dieser Ansätze ist es, die Barrierefreiheit digitaler Präsentationen zu verbessern und umfangreiche Folienbestände systematisch auf verborgene Inhalte, Layoutabweichungen und Strukturfehler zu untersuchen.

Barrierefreie Folientitel außerhalb des sichtbaren Bereichs

In PowerPoint unter Microsoft 365 für Windows und Mac lässt sich die Navigation für Bildschirmleseprogramme gezielt anpassen. Über den Pfad zur Barrierefreiheitsprüfung steht die Funktion bereit, ausgeblendete Folientitel hinzuzufügen. Dabei wird der Titel abseits der sichtbaren Folienfläche positioniert, anstatt ihn zu entfernen.

Dieser sogenannte Off-Canvas-Titel dient dazu, den Folieninhalt für Screenreader eindeutig zu beschreiben, beispielsweise bei technischen Vergleichen von Einbaupositionen. Auf interne Bezeichnungen oder vertrauliche Notizen sollte dabei verzichtet werden, da außerhalb der Folie abgelegte Elemente weiterhin in der Datei gespeichert sind und bei einer Weitergabe eingesehen werden können.

Große Textfelder interpretiert das Programm nicht automatisch als Folientitel. Ob ein Titel formal erfasst ist, erfordert daher eine Kontrolle über die Gliederungsansicht oder das Prüfwerkzeug für Barrierefreiheit. Zudem unterscheiden sich die verfügbaren Menüoptionen je nach Webanwendung oder Dauerlizenz.

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Bestandsaufnahme versteckter Folien und Titelstrukturen per VBA

Für die Prüfung von Präsentationsdateien auf Desktop-Systemen unter Windows – darunter Microsoft 365 sowie die Editionen 2024 und 2021 – bieten Visual-Basic-for-Applications-Skripte (VBA) eine automatisierte Diagnose. Die Web-Version von PowerPoint unterstützt VBA hingegen nicht.

Über die Eigenschaft SlideShowTransition.Hidden lässt sich der Status von Folien rein lesend erfassen. Ein Skript kann Folienindex und Folien-ID auflisten sowie die Gesamtzahl verborgener Folien ausgeben, ohne Präsentationsparameter zu verändern. Verborgene Folien verbleiben vollständig in der Datei; sie stellen keinen Schutz für vertrauliche Daten dar und werden durch Prüfläufe nicht automatisch bereinigt.

Ergänzend ermöglicht die Abfrage Shapes.HasTitle eine strukturelle Bestandsaufnahme der Folienüberschriften. VBA unterscheidet dabei, ob ein formaler Titelplatzhalter existiert, dessen Textfeld leer ist, oder ob überhaupt kein Titelrahmen hinterlegt wurde.

Da manuell eingefügte Textboxen programmseitig nicht als Folientitel gewertet werden, bleibt die Vergabe eindeutiger Überschriften eine redaktionelle Aufgabe. Prüfskripte sollten grundsätzlich auf Dateikopien ausgeführt werden.

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Analyse von Master-Hintergründen und überstehenden Objekten

Ein weiterer Anwendungsbereich von VBA-Routinen ist die optische Konsistenz. Die Eigenschaft Slide.FollowMasterBackground zeigt an, ob eine Folie den Hintergrund des Folienmasters übernimmt oder eine abweichende Gestaltung nutzt.

Eine abweichende Optik resultiert jedoch nicht zwingend aus den Hintergrundeinstellungen selbst: Auch vollflächige Bilder, Formelemente auf vorderen Ebenen oder zugewiesene Alternativ-Master können das Erscheinungsbild verändern.

Über den Vergleich von Positions- und Größenangaben (Left, Top, Width und Height) mit den Abmessungen der Folie (SlideWidth und SlideHeight) lassen sich zudem Objekte identifizieren, die über die Folienränder hinausreichen. Da Skripte Drehungen, Konturen oder Schattenwürfe von Elementen nicht vollständig abbilden, empfiehlt sich vor Korrekturen die manuelle Kontrolle von Projektionen und PDF-Exporten auf separaten Sicherungskopien.