Im Rahmen der Fachmesse IFA 2026 in Berlin hat Acer auf seiner Pressekonferenz next@Acer eine umfangreiche Erweiterung seines Hardware-Portfolios bekannt gegeben. Das Unternehmen setzt dabei Schwerpunkte auf künstliche Intelligenz und Nachhaltigkeit. Zu den zentralen Neuvorstellungen gehören der Vero 16 Copilot+-Laptop sowie das kompakte Desktop-Design Acer SFF RTX Spark, das speziell für lokale KI-Anwendungen konzipiert wurde.
Nachhaltigkeit und KI-Leistung im Vero 16
Mit dem Vero 16 (Modellbezeichnungen V16-I71 und V16-I71T) stellt Acer einen Copilot+ PC vor, der eine hohe Rechenleistung für KI-Prozesse mit einem ökologischen Fertigungsansatz verbinden soll.
Das Gerät ist mit einem Intel Core Ultra X9 388H Prozessor ausgestattet, der eine KI-Leistung von bis zu 180 TOPS erreicht. Zur weiteren Ausstattung gehören ein 16-Zoll-OLED-Display mit 3K-Auflösung, bis zu 32 GB LPDDR5X-Arbeitsspeicher sowie eine 512 GB SSD. Die Stromversorgung übernimmt ein 71-Wh-Akku.
Besonderes Augenmerk legte der Hersteller auf die Materialzusammensetzung und die Wartungsfreundlichkeit. Das Gehäuse des Laptops besteht zu gleichen Teilen aus PIR-Aluminium (Post-Industrial Recycled) und kohlenstoffarmem Aluminium. An der Unterseite kommen 60 % PCR-Kunststoff (Post-Consumer Recycled) zum Einsatz, während die Displayränder einen Anteil von 30 % PCR-Kunststoff aufweisen.
Das Design unterstützt zudem eine einfache Reparierbarkeit durch werkzeuglosen Zugang zu den internen Komponenten. Akku und SSD sind austauschbar konzipiert, zudem verfügt das Gerät über ein abnehmbares Scharnier. Trotz der modularen Bauweise erfüllt der Laptop die Anforderungen des Militärstandards MIL-STD-810H.
Das Vero 16 soll in der Region EMEA im ersten Quartal 2027 auf den Markt kommen. Angaben zum Verkaufspreis liegen derzeit noch nicht vor.
Kompakte Workstations für komplexe KI-Aufgaben
Für den Desktop-Bereich präsentierte das Unternehmen das SFF RTX Spark Design. Dieses System nutzt den NVIDIA RTX Spark Superchip und ist darauf ausgelegt, eine KI-Rechenleistung von bis zu 1 Petaflop zu erbringen.
Die Hardware umfasst eine Blackwell RTX GPU mit bis zu 6.144 Kernen sowie eine NVIDIA Grace CPU mit bis zu 20 Kernen. Das System verfügt über bis zu 128 GB Unified Memory. Details zur Preisgestaltung und zur Verfügbarkeit dieses Designs will Acer zu einem späteren Zeitpunkt veröffentlichen.
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Ergänzt wird das Segment der kompakten Workstations durch den Veriton RI110 AI. Diese Mini-Workstation basiert auf einem Intel Core Ultra X7 358H und einer Intel Arc B390 Grafikeinheit.
Laut Herstellerangaben ist das System in der Lage, KI-Modelle mit einer Größe von bis zu 120 Milliarden Parametern zu unterstützen. Während der Marktstart in Nordamerika für das vierte Quartal 2026 geplant ist, wird das Gerät in der EMEA-Region voraussichtlich ab dem ersten Quartal 2027 verfügbar sein.
Erweiterungen im Gaming- und Ultra-Portable-Sektor
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Neben Arbeitsstationen adressiert Acer auch den Gaming-Markt mit dem Predator Atlas 7. Der Handheld ist mit einem Intel Arc G3 Extreme Prozessor und Arc B390 Grafik ausgestattet. Das 7-Zoll-Display bietet eine Full-HD-Auflösung bei einer Bildwiederholrate von 120 Hz. Die Kapazität des integrierten Akkus wird mit 80 Wh angegeben.
Zudem wurden zwei neue Modelle der Swift-Serie angekündigt. Das Swift Blade 14 zeichnet sich durch ein Gewicht von 799 Gramm und eine Bauhöhe von 12,9 Millimetern aus. Das Swift Air 16 verfügt hingegen über ein 3K-OLED-Display und ein System mit vier Lautsprechern, womit Acer gezielt Nutzer anspricht, die Wert auf Multimedia-Eigenschaften legen.
Mehr zum Thema bei Engadget: „Acer’s Vero 16 Laptop Is Built To Be Easily Repaired“

