VisionOS 27: Apples Raumcomputer bekommt KI und Drittanbieter-Hardware

Spezialsoftware für Apples Raumcomputer ermöglicht 3D-Analyse von Gehirn- und Augenscans. VisionOS 27 erweitert zudem die Entwicklermöglichkeiten.

Das Information Physics Institute hat eine spezielle Software für Apples Raumcomputer entwickelt, die Gehirn- und Augenscans direkt im dreidimensionalen Raum analysiert. Die Anwendung befindet sich derzeit in der Testphase und soll Medizinern und Forschern völlig neue Einblicke ermöglichen.

VisionOS 27: Neue Maßstäbe für räumliches Rechnen

Die medizinische Software profitiert von der aktuellen VisionOS 27 Entwickler-Beta, die Apples Ökosystem für räumliche Computer grundlegend erweitert. Das neue Betriebssystem nutzt Apple Intelligence, um aus gewöhnlichen 2D-Panoramafotos dreidimensionale Tiefe zu berechnen und sie in immersive Umgebungen zu verwandeln.

Doch die Technik hat ihren Preis: Eine einzige 3D-Szene kann bis zu 500 Megabyte Arbeitsspeicher verschlingen. Das Interesse der Entwickler ist enorm: Seit der WWDC 2026 ist die Zahl der Anmeldungen für Tutorials zum räumlichen Rechnen um 300 Prozent gestiegen.

Drittanbieter-Zubehör für Profis

VisionOS 27 öffnet sich erstmals für Hardware von Drittanbietern. Das System unterstützt jetzt Motion-Controller und Tracked Devices mit Infrarot-LEDs und Trägheitssensoren. Apple bleibt jedoch vorsichtig: Die volle VisionOS-Oberfläche bleibt den eigenen Geräten vorbehalten. Fremdhardware ist gezielt für Unternehmensanwendungen wie Simulationen, Design und Training gedacht.

Apple baut KI-Belegschaft massiv aus

Der Konzern sucht weltweit nach Verstärkung. Mehr als 100 offene Stellen für maschinelles Lernen und Computer Vision sind aktuell ausgeschrieben – in Cupertino, Sunnyvale und Peking. Gesucht werden unter anderem Senior-Architekten für Computer Vision und Systemintegrationsingenieure.

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Während Apple die Grenzen des räumlichen Rechnens verschiebt, bleibt die Beherrschung der grundlegenden Apple-Terminologie für viele Nutzer eine Herausforderung. Dieses kostenlose Lexikon erklärt Ihnen die 53 wichtigsten Begriffe rund um die Apple-Welt einfach und verständlich. In 10 Minuten die Apple-Sprache verstehen

Erst Anfang der Woche brachte Apple zudem das Creator Studio-Abo an den Start. Das Paket bündelt Final Cut Pro, Logic Pro und Pixelmator Pro mit neuen KI-Funktionen: automatische Untertitel, Erkennung von Schnitten und KI-gestützte Bildgenerierung.

Durchbruch bei Gehirn-zu-Text-Übersetzung

Die Vision-Pro-Software ist Teil eines größeren Trends. Meta-FAIR-Forscher stellten Brain2Qwerty v2 vor – eine nicht-invasive KI, die Sätze aus Magnetoenzephalografie-Aufnahmen rekonstruiert. Die durchschnittliche Fehlerrate liegt bei 39 Prozent, Spitzenwerte erreichen 78 Prozent Genauigkeit.

KI-Diagnostik im klinischen Alltag

Mehrere neue Systeme treiben die Analyse von Nerven- und Augendaten voran:

  • MR-AIV: Ein Framework, das Gehirnflüssigkeitsbewegungen aus Standard-MRT-Scans kartiert – vielversprechend für die Alzheimer-Forschung
  • Columbia Engineering: Forscher entdeckten einen verborgenen Schaltkreis im visuellen Kortex, der flexibles Denken ermöglicht
  • Reti-Pioneer: Analysiert Netzhautfotos und erkennt binnen Sekunden sechs Krankheiten, darunter Diabetes und Bluthochdruck
  • Neurophet AQUA: Quantitative MRT-Analyse von Hirnabbau und weißer Substanz – jetzt im Einsatz am Raffles Medical in Singapur
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Kreative Apps für den Raumcomputer

Auch künstlerische Anwendungen kommen nicht zu kurz. Die App RHEO erlaubt es, mit Licht auf einer gekrümmten digitalen Leinwand zu malen. Mit 88 bis 90 Bildern pro Sekunde läuft sie flüssig auf der Vision Pro und nutzt Blick- und Gestensteuerung für ihre beiden Modi „Room“ und „Veil“.