Vivo hat in Indien seine neuen True-Wireless-Ohrhörer namens Vivo Buds vorgestellt. Das Modell kostet inklusive Steuern 1.999 indische Rupien, umgerechnet rund 20 US-Dollar, und positioniert sich damit im preisgünstigen Einstiegssegment des Marktes für kabellose Kopfhörer. Der Verkauf erfolgt über den vivo e-store, die Handelsplattform Flipkart sowie im stationären Einzelhandel.
Ausstattung und technische Eckdaten
Die Vivo Buds setzen auf 10-mm-Treiber aus einer Kombination von PU und PEEK-Material, unterstützt von Vivos DeepX-4.0-Klangtechnologie und einem 10-Band-Equalizer. Nutzer können zwischen den EQ-Modi Mega Bass, Clear Voice und Clear High Pitch wählen.
Für die Verbindung kommt Bluetooth 6.1 mit einer Reichweite von bis zu 10 Metern zum Einsatz, inklusive Multipoint-Unterstützung für zwei Geräte gleichzeitig. Bei der Nutzung mit Vivo- oder iQOO-Smartphones sinkt die Latenz im Gaming-Modus auf 42 Millisekunden. Als unterstützte Audio-Codecs nennt Vivo AAC und SBC.
Für Anrufe verbaut das Unternehmen vier Mikrofone mit einer Dual-Mic-KI-Rauschunterdrückung. Eine räumliche Klangwiedergabe mit vier verschiedenen Modi ist ebenfalls an Bord, funktioniert allerdings ausschließlich in Verbindung mit Vivo- und iQOO-Geräten. Auf eine aktive Geräuschunterdrückung (ANC) verzichtet das Modell.
Akkulaufzeit und Bauform
50 Stunden Wiedergabe mit Ladecase, 12 Stunden pro Ohrhörer und eine Zehn-Minuten-Ladung für vier Stunden Musik — für rund 20 Dollar. Wer beim Kopfhörer-Kauf nicht auf Markenpreise hereinfallen will, findet in diesem kostenlosen Kaufcheck die wichtigsten Vergleichspunkte. Kostenlosen TWS-Kaufcheck anfordern
Bei der Akkulaufzeit gibt Vivo eine Gesamt-Wiedergabezeit von 50 Stunden inklusive Ladecase an, wobei ein einzelner Bud bei voller Ladung 12 Stunden Musikwiedergabe beziehungsweise 7 Stunden Gesprächszeit ermöglichen soll. Eine zehnminütige Schnellladung soll für vier Stunden Wiedergabe reichen. Technisch steckt in jedem Ohrhörer ein 53-mAh-Akku, das Ladecase selbst bringt es auf 525 mAh.
Mit einem Gewicht von 3,8 Gramm pro Ohrhörer zählen die Vivo Buds zu den leichteren Modellen ihrer Preisklasse. Die Schutzart IP54 gilt laut Herstellerangabe für die Ohrhörer selbst, nicht für das Ladecase. Erhältlich sind die Buds in den Farbvarianten Nilgiri Green und Basalt Black.
Einordnung im Vivo-Portfolio
Der Marktstart der Vivo Buds wird als Einstieg des Unternehmens ins breitere IoT-Geschäft eingeordnet, also den Bereich vernetzter Geräte jenseits des klassischen Smartphone-Geschäfts. Damit erweitert Vivo sein Zubehör-Ökosystem um ein Produkt, das gezielt auf Kompatibilität mit den eigenen Smartphones sowie jenen der Tochtermarke iQOO setzt – etwa bei der reduzierten Gaming-Latenz und dem räumlichen Klang.
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Ein Vergleich mit dem hauseigenen Konkurrenzprodukt zeigt dabei enge technische Parallelen: Die iQOO Buds kosten mit 1.899 Rupien sogar etwas weniger, bieten aber ebenfalls 10-mm-Treiber, laut Hersteller bis zu 50 Stunden Akkulaufzeit, Bluetooth 6.1 mit Multipoint, eine Latenz von 42 Millisekunden, räumlichen Klang für Vivo- und iQOO-Geräte, die Schutzart IP54 sowie ein Gewicht von 3,8 Gramm.
Die beiden Modelle des Konzerns positionieren sich damit nahezu deckungsgleich im selben Preissegment und dürften vor allem unterschiedliche Vertriebskanäle und Markenpräferenzen der Kundschaft ansprechen.

