Vivo startet die globale Auslieferung seines neuen Betriebssystems OriginOS 6 – und beginnt mit dem Mittelklasse-Smartphone V40. Der 4,3 GB große Update-Sprung von Android 14 auf Android 16 markiert das Ende der alten Funtouch-OS-Ära.
Seit diesem Wochenende erhalten Nutzer des Vivo V40 in ausgewählten Regionen wie Indien über das Beta-Programm das große Update. Die Version PD2363BF_EX_A_16.2.6.15.W30 ist ein stabiler Vorläufer der öffentlichen Verteilung, die noch im Januar starten soll. Für die Installation wird ein Akkustand von mindestens 40 Prozent empfohlen. Der Rollout auf das V40 ist der Startschuss für den Fahrplan des ersten Halbjahrs 2026, der insgesamt 23 Geräte umfasst.
„Blue River Smooth Engine“ verspricht mehr Leistung
Im Kern des Updates steht die neue Systemarchitektur, die Vivo als „Blue River Smooth Engine“ vermarktet. Sie soll den Arbeitsspeicher um 15 Prozent effizienter nutzen und App-Starts um über 10 Prozent beschleunigen. Für V40-Nutzer verspricht das spürbar flüssigeres Multitasking.
Passend zum Thema OriginOS‑Update: Viele Android‑Nutzer übersehen grundlegende Schutzmaßnahmen nach System-Updates. Unser kostenloses Sicherheitspaket erklärt die 5 wichtigsten Schritte, damit WhatsApp, Online‑Banking und PayPal auf Ihrem Vivo V40 geschützt bleiben – ohne zusätzliche Apps. Die Praxis‑Tipps sind speziell für Mittelklasse‑Handys konzipiert und helfen, Datenklau sowie Schadsoftware zu verhindern. Jetzt kostenloses Android-Sicherheits-Paket anfordern
Die auffälligste Neuerung ist das „Origin Island“. Diese dynamische Interaktionsleiste am oberen Bildschirmrand zeigt Echtzeit-Informationen zu Musik, Timern oder Fahrdiensten an – ohne die aktuelle App zu unterbrechen. Dazu kommt ein komplett neu gestaltetes Kontrollzentrum, das Benachrichtigungen und Schnelleinstellungen trennt. Auch der Sperrbildschirm wurde überarbeitet und unterstützt nun „Licht-und-Schatten“-Effekte sowie individualisierte Uhr-Stile.
Strategische Wende: Ein Betriebssystem für alle Märkte
Mit diesem Update vollzieht Vivo einen strategischen Bruch. Bislang lief auf internationalen Modellen das Funtouch OS, während in China bereits OriginOS verwendet wurde. Diese Trennung wird nun aufgehoben. Die Konsolidierung auf ein einheitliches System soll die Entwicklung beschleunigen und globalen Nutzern endlich das gleiche Feature-Set wie auf dem Heimatmarkt bieten.
Kann Vivo damit ein lange kritisierte Problem des Android-Ökosystems lösen – die zersplitterte und langsame Update-Versorgung? Der ambitionierte Fahrplan sieht vor, nach dem V40 die Serie X90, das V30 Pro und ausgewählte iQOO-Modelle noch vor Juni upzudaten. Das würde eine schnellere Sicherheitsaktualisierung und Feature-Gleichheit über alle Regionen hinweg ermöglichen.
Ausblick: V40 bekommt auch Android 17
Für V40-Besitzer ist die Zukunft klar: Das Gerät ist für das Update auf Android 17 im kommenden Jahr vorgesehen. Zunächst steht nun der stabile öffentlichen Rollout von OriginOS 6 in den nächsten Wochen an. Gelingt die reibungslose Migration auf der Mittelklasse-Hardware, wäre das ein wichtiger Beweis für die Skalierbarkeit der neuen „Blue River“-Engine. Vivos Ziel ist es, die komplette aktive Geräteflotte bis Mitte 2026 auf das neue System zu bringen.





