vivo X Fold6: 7000-mAh-Akku und KI für Büroaufgaben

vivo präsentiert das X Fold6 mit KI-Bürofunktionen, 7000-mAh-Akku und 200-Megapixel-Kamera. Der Falt-Phone-Markt bleibt hart umkämpft.

Der Technologiekonzern vivo hat mit dem vivo X Fold6 sein neuestes faltbares Smartphone präsentiert. Das Gerät zeichnet sich durch eine gezielte Ausrichtung auf Produktivität und Büroanwendungen aus. Im Zentrum der Neuvorstellung stehen erweiterte Multitasking-Fähigkeiten sowie tief integrierte Funktionen auf Basis künstlicher Intelligenz, die den Workflow im professionellen Bereich optimieren sollen.

Hardware und Software für den Arbeitseinsatz

Das vivo X Fold6 setzt bei der Software auf ein System, das bis zu vier Fenster gleichzeitig im Multitasking-Modus verwalten kann. Ergänzt wird dies durch einen speziellen KI-Dateimanager und einen KI-Meeting-Assistenten, die die Organisation von Dokumenten und die Nachbereitung von Besprechungen unterstützen. Zudem ist das Gerät mit der sogenannten „Atomic Workbench“ (原子工作台) ausgestattet, einer Arbeitsumgebung für komplexere Aufgaben.

In puncto Hardware verfügt das Smartphone über einen Akku mit einer Kapazität von 7000 mAh. Trotz der Akkugröße beläuft sich das Gewicht des Geräts auf etwa 228 Gramm.

Für die Energieversorgung unterstützt das Modell kabelgebundenes Laden mit 80 Watt sowie kabelloses Laden mit 40 Watt. Die Robustheit wird durch Zertifizierungen nach den Standards IPX8, IPX9 und IP5X unterstrichen.

Die Kamerasysteme wurden in Kooperation mit ZEISS entwickelt. Die Hauptkamera löst mit 200 Millionen Pixeln auf, während für Teleaufnahmen ein 50-Megapixel-APO-Objektiv zur Verfügung steht. Preislich liegt das vivo X Fold6 nach Abzug von Subventionen bei 7.999 Yuan.

Intensiver Wettbewerb im Premium-Segment

Die Vorstellung erfolgt in einem Marktumfeld, das von einer hohen Dichte an Neuvorstellungen im Foldable-Sektor geprägt ist. Samsung hat im Juli in London die Galaxy Z Fold8-Serie eingeführt. Das Basismodell Z Fold8 setzt auf ein kürzeres und breiteres „Passport-Format“ mit einem 7,6-Zoll-Display im 4:3-Verhältnis und wiegt 201 Gramm.

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In Korea verzeichnete Samsung für die Z8-Serie bereits Rekordzahlen bei den Vorbestellungen mit 1,44 Millionen Einheiten, was einer Steigerung von 39 Prozent gegenüber dem Vorgängermodell entspricht.

Global stieg das Interesse laut Unternehmensangaben um 30 Prozent. Die Preise für die Samsung-Modelle beginnen bei 1.899,99 US-Dollar für das Fold8 und reichen bis zu 2.099,99 US-Dollar für die Ultra-Variante.

Auch Google und OPPO sind mit aktuellen Modellen präsent. Das Google Pixel 11 Pro Fold wird mit einem Tensor G6-Prozessor und einem Preis von 1.899 US-Dollar positioniert, wobei der Hersteller sieben Jahre Software-Updates garantiert.

Das Gerät verfügt über ein 8-Zoll-Innendisplay und erreicht eine Spitzenhelligkeit von 3.600 Nits. OPPO bietet mit dem Find N6 ein Modell an, das mit dem Snapdragon 8 Elite Gen 5 und einer 200-Megapixel-Hasselblad-Triple-Kamera ausgestattet ist, jedoch mit 3.299 US-Dollar deutlich höher eingepreist wird.

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Marktanteile und technologische Belastbarkeit

Der Wettbewerber HONOR adressiert mit dem Magic V6 vor allem die physische Widerstandsfähigkeit. Das 219 Gramm schwere Gerät bestand Tests, bei denen es unter anderem eine Last von etwa einer Tonne zog. Die Top-Variante des Magic V6 bietet einen 7150-mAh-Akku und wird nach Subventionen für 8.499 Yuan angeboten.

Marktdaten von IDC für das erste Quartal 2026 verdeutlichen die aktuelle Situation auf dem chinesischen Markt für faltbare Smartphones: Huawei hält dort einen Marktanteil von 60 Prozent, gefolgt von Honor mit 21 Prozent. Mit dem Fokus auf KI-gestützte Bürofunktionen versucht vivo nun, in diesem wachstumsstarken Segment Marktanteile von den etablierten Marktführern zu gewinnen.