watchOS 27: Apple integriert Google Gemini, schließt ältere Uhren aus

Apple setzt bei der neuen Watch-Generation auf KI-Integration und ein dünneres Gehäuse für die Ultra 4, verzichtet aber auf Touch ID.

Die nächste Apple-Watch-Generation setzt auf KI und internes Upgrade statt neues Design.

Nach der Vorstellung von watchOS 27 auf der WWDC am 8. Juni 2026 sickern nun technische Details zu den kommenden Modellen durch. Apple setzt bei der Series 12 und Ultra 4 auf gezielte Verbesserungen – und schließt ältere Geräte von der neuen Software aus.

Series 12: Mehr Leistung, aber kein Durchbruch

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Die Apple Watch Series 12, die für September 2026 erwartet wird, bleibt ein evolutionäres Update. Im Kern arbeitet der neue S12-Chip in 3-Nanometer-Technologie, kombiniert mit einem überarbeiteten 8-Sensor-Array für präzisere Gesundheitsdaten. Das LTPO-Display soll heller und effizienter werden.

Doch wer auf spektakuläre Neuerungen hofft, wird enttäuscht. Touch ID und die nicht-invasive Blutzuckermessung – seit Jahren heiß diskutiert – fehlen auch in dieser Generation. Apple priorisiert offenbar den Platz im Gehäuse für größere Akkus und bestehende Sensoren. Die 24-Stunden-Akkulaufzeit bleibt das Ziel für das Standardmodell.

Ultra 4: Erstes echtes Redesign seit 2022

Anders die Apple Watch Ultra 4: Sie könnte ihr erstes signifikantes Design-Update erhalten. Branchenkreisen zufolge wird das Gehäuse rund 15 Prozent dünner als die Vorgängermodelle. Ob ein Fingerabdruckscanner Einzug hält, ist noch unklar – die benötigte Bauhöhe bereitet offenbar Probleme.

Die Akkulaufzeit soll auf 48 bis 72 Stunden steigen. Zudem arbeitet Apple an einer verbesserten Blutdruckmessung, die sich derzeit in der regulatorischen Prüfung befindet.

watchOS 27: KI um jeden Preis

Das am Montag vorgestellte watchOS 27 bringt mit „Siri AI“ eine tiefgreifende Neuerung – die Integration von Google Gemini soll den digitalen Assistenten deutlich leistungsfähiger machen. Der Preis dafür ist hoch: Die finale Version im Herbst 2026 läuft nur noch auf der Series 9 oder neuer, dem Ultra 2 oder 3 sowie der dritten SE-Generation.

Modelle mit dem S8-Chip – darunter die originale Ultra von 2022, die Series 8 und die zweite SE – bleiben außen vor. Der Grund: Ihnen fehlt die spezifische Neural-Engine für die KI-Funktionen.

Zu den Software-Neuheiten gehören ein dynamisches App-Raster, neue Gestensteuerungen und erweiterte Gesundheitsfunktionen für die Wechseljahre. Überraschend: Die seit Jahren bekannte Walkie-Talkie-Funktion wurde in der ersten Entwickler-Beta entfernt – eine Neuinstallation ist derzeit nicht möglich.

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Preise und Verfügbarkeit

Die offizielle Vorstellung der neuen Modelle wird für September 2026 erwartet, der Verkaufsstart zwischen dem 18. und 25. September. Die Series 12 soll bei rund 429 Euro starten, die Ultra 4 zwischen 799 und 899 Euro kosten.

Wer mit dem Kauf der aktuellen Ultra 3 liebäugelt, sollte warten: Bereits im August 2026 könnten die Preise fallen. Ein wirklich radikales Redesign mit magnetischem Band-System wird frühestens 2028 erwartet.