watchOS 27: Apple stellt Support für vier Watch-Generationen ein

Apple streicht ab September 2026 Updates für fünf ältere Watch-Modelle, während Series 9 unterstützt wird und neue Hardware bevorsteht.

Apple hat mit watchOS 27 die Unterstützung für mehrere ältere Apple-Watch-Generationen eingestellt. Betroffen sind die Apple Watch Series 6, 7 und 8, die Apple Watch SE (2. Generation) sowie die Apple Watch Ultra der ersten Generation. Ab September 2026 erhalten diese Geräte keine watchOS-Updates mehr.

Leistungsprioritäten als Begründung

Als Grund für den Support-Stopp nannte Apple-Vertreterin Cait Dooley Leistungsprioritäten, die für neue Funktionen wie die Siri-KI und neue Tap-Gesten erforderlich seien.

Die genannten Modelle verfügten demnach nicht über ausreichende Hardware-Ressourcen, um die neuen KI-gestützten Funktionen zuverlässig auszuführen. Immerhin bleibt betroffenen Nutzern die Kopplung mit iPhones auf neueren iOS-Versionen weiterhin möglich, zudem sollen die Uhren weiterhin Sicherheitsupdates erhalten.

Kritiker stellten die Entscheidung infrage und warfen Apple geplante Obsoleszenz vor.

Kurzzeitige Verwirrung um Series 9

Für zusätzliche Unruhe sorgte die Apple Watch Series 9: Sie war zunächst ebenfalls von der Liste der unterstützten Geräte ausgeschlossen worden, wurde jedoch revidiert wieder aufgenommen.

Die aktuelle Beta läuft inzwischen auf der Series 9. Kurz darauf veröffentlichte Apple watchOS 27 Beta 2 mit der Build-Nummer 24R5305g – einen Tag später als andere Betas des Herstellers. Dabei blieb die Apple Watch Ultra 3 von dieser Beta ausgeschlossen.

Anzeige

Wer sich mit dem Apple-Ökosystem und den neuesten System-Updates befasst, sollte auch die Sicherheit seines iPhones nicht vernachlässigen. Dieser kostenlose Ratgeber zeigt Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie Aktualisierungen stressfrei installieren und Ihre Daten wirksam schützen. So installieren Sie iOS-Updates sicher und ohne Datenverlust

Neue Funktionen als Kompensation

Wer mit einem unterstützten Gerät auf watchOS 27 aktualisiert, erhält unter anderem eine dedizierte Siri-App mit geräteübergreifendem Verlauf sowie eine vereinheitlichte Find-My-App, die bislang getrennte Dienste wie Find Devices, Items und People zusammenführt.

Vergleich mit der Konkurrenz

Der Support-Stopp fällt in eine Zeit, in der Konkurrent Samsung mit einer anderen Update-Strategie wirbt: Die Galaxy Watch 9 und die Ultra 2 sollen fünf Betriebssystem-Upgrades sowie fünf Jahre Sicherheitspatches erhalten – eine Zusage, die laut Ankündigung bis 2031 reicht. Der Kontrast zur watchOS-27-Entscheidung wird in der Branche entsprechend diskutiert.

Anzeige

Ein regelmäßiger Blick auf die Einstellungen ist für eine reibungslose Gerätenutzung unerlässlich, besonders wenn technische Neuerungen anstehen. Ein Apple-Experte verrät in diesem Gratis-Guide, welche kritischen Punkte Sie nach jedem Software-Update sofort überprüfen sollten. Kostenlosen Ratgeber für sichere Updates jetzt herunterladen

Neue Hardware am Horizont

Der Support-Stopp für ältere Modelle fällt zeitlich mit der Ankündigung neuer Hardware zusammen. Für den 9. September 2026 hat Apple ein Event angekündigt, bei dem die Apple Watch Series 12 und die Ultra 4 vorgestellt werden sollen.

Berichten zufolge sollen beide Modelle mit einem neuen Chip der T8320-Reihe (S11/S12) ausgestattet werden, eine kontinuierliche Herzfrequenzmessung bieten und bei der Ultra 4 Hypertonie-Warnungen ermöglichen.

Auch eine Rückkehr von Keramikgehäuse-Optionen wird erwartet. Ein SE-4-Modell soll in diesem Jahr hingegen nicht erscheinen. Größere Designänderungen an Series 12 und Ultra 4 gelten als unwahrscheinlich.

Zusätzlich kursieren Gerüchte über eine überarbeitete Health-App mit einem KI-gestützten Gesundheitscoach, intern als „Project Mulberry“ bekannt. Diese Funktion, die unter anderem Blutzucker-Tracking und kamerabasiertes Workout-Monitoring umfassen soll, war ursprünglich für ein früheres iOS-Update vorgesehen, wurde jedoch verschoben und könnte nun im Rahmen des September-Events debütieren. Bloomberg-Journalist Mark Gurman brachte zudem ein mögliches Always-on-Herzfrequenz-Tracking sowie eine neue Fitness-App ins Spiel.

Für Besitzer der nun ausgeschlossenen Modelle bedeutet dies: Wer künftige Softwarefunktionen nutzen möchte, wird auf einen Wechsel zu neuerer Hardware angewiesen sein – ein Umstand, der die Diskussion um Apples Update-Politik im Vorfeld des September-Events zusätzlich befeuert.