Apple zieht einen Schlussstrich: watchOS 27 läuft nur noch mit dem S9-Chip oder neuer. Der neue Apple Watch SE 3 wird zur günstigsten Einstiegsmöglichkeit.
Seit dem 8. Juni testen Entwickler die erste Beta von watchOS 27. Das Update markiert den größten Kompatibilitätseinschnitt in der Geschichte der Apple Watch. Grund sind die neuen KI-Funktionen, die auf leistungsstärkere Hardware angewiesen sind.
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Welche Modelle fliegen raus?
Betroffen sind alle Uhren mit älteren Prozessoren. Konkret bedeutet das: Die Apple Watch Series 6, 7 und 8 fallen weg. Auch die zweite Generation des SE und die erste Apple Watch Ultra sind nicht mehr kompatibel. Branchenbeobachter wunderten sich kaum – die erste Ultra aus dem Jahr 2022 (damals rund 800 Euro) erhielt damit nur drei große Betriebssystem-Updates. Der Grund: der verbaute S8-Chip.
Zunächst gab es Verwirrung um die Series 9. Apple stellte klar: Ein anfänglicher Fehler auf der Website war schuld. Die Series 9 wird voll unterstützt.
Unterstützt werden:
– Apple Watch Series 9, 10 und 11
– Apple Watch Ultra 2 und 3
– Apple Watch SE 3
Zusätzlich benötigen Nutzer ein iPhone 11 oder neuer mit iOS 27.
Apple Watch SE 3: Günstig, aber leistungsfähig
Die dritte Generation des SE ist das einzige kompatible Modell unter 300 Euro. Die GPS-Variante startet bei 249 Euro, die Mobilfunkversion bei 299 Euro. Im Inneren arbeitet der S10-Chip, zudem ist 5G an Bord.
Das Display ist nun immer aktiv und erreicht eine Spitzenhelligkeit von 1.000 Nits. Hinzu kommen Gesundheitsfunktionen wie die Erkennung von Schlafapnoe. Wer die volle KI-Power nutzen will, braucht jedoch ein iPhone, das Apple Intelligence unterstützt.
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Siri AI und neues Design
Herzstück von watchOS 27 ist die generative Siri-KI. Sie versteht persönliche Zusammenhänge und kann Aufgaben über mehrere Apps hinweg ausführen. Berichten zufolge könnte Google Gemini im Hintergrund arbeiten.
Zwei neue Apps sind an Bord: Eine eigenständige Siri-App mit Gesprächsverlauf und eine vereinte „Wo ist?“-App, die Geräte, Gegenstände und Personen auf einer Karte bündelt.
Das Interface wurde überarbeitet. Das „Liquid Glass“-Design und ein dynamisches App-Raster zeigen fünf kontextabhängige Anwendungen an. Der Smart Stack reagiert auf Doppeltippen und blendet zeitkritische Infos wie Geburtstage oder Parkpositionen ein.
Neue Fitness-Funktionen:
– Workout Buddy: Motiviert ohne iPhone in der Nähe
– Präziseres Tracking: Verbesserte Genauigkeit beim Laufband und Schrittzählen
– Zyklus-Tracking: Neue Unterstützung für Perimenopause und Menopause
– Leistungsoptimierung: Schnelleres WLAN, verbesserte Wassererkennung
Wann kommt das Update?
Die Entwickler-Beta läuft – allerdings fehlen noch Siri AI und neue Zifferblätter. Erste Tester berichten von Stabilitätsproblemen beim Smart Stack und der Siri-Funktion.
Eine öffentliche Beta soll im Juli 2026 erscheinen. Die finale Version wird für Mitte September erwartet, Analysten tippen auf den 14. September. Ein Wermutstropfen: Die Siri-KI wird zum Start weder in der EU noch in China verfügbar sein.

