Eine neue Online-Plattform namens „Watermark Investments“ lockt Anleger mit geklonten Identitäten seriöser Firmen in die Falle. Betroffene berichten von verweigerten Auszahlungen und hohen Verlusten. Die Finanzaufsichtsbehörden in Deutschland, Österreich und der Schweiz warnen eindringlich vor der betrügerischen Website watermarkinvestments.com.
Die perfide Masche des „Cloning“
Die Betreiber nutzen eine besonders hinterhältige Methode: das „Cloning“ oder Klonen. Dabei kopieren sie Namen, Logos und das Erscheinungsbild etablierter Finanzunternehmen täuschend echt. Das Ziel ist klar: Sie wollen Vertrauen erschleichen und ihre Opfer in falscher Sicherheit wiegen.
Potenzielle Opfer werden häufig über Social-Media-Werbung oder Suchmaschinen auf die gefälschten Seiten gelockt. Anschließend kontaktieren sie vermeintliche Berater, die mit überdurchschnittlichen Renditen werben. Das Geld landet jedoch direkt bei den Kriminellen – eine Rückholung ist danach fast unmöglich.
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Typisches Muster: Erst locken, dann blockieren
Die Geschichten der Geschädigten ähneln sich. Nach einer ersten, oft kleineren Einzahlung zeigen die Konten scheinbar hohe Gewinne an. Das soll zu weiteren Investitionen verleiten. Der Betrug fliegt auf, sobald die Auszahlung beantragt wird.
- Der Kontakt zu den „Beratern“ bricht ab oder wird extrem schwierig.
- Es werden plötzlich neue Gebühren, Steuern oder Prüfungen als Hürde genannt.
- Letztlich verweigert die Plattform jede Auszahlung – das Geld ist weg.
Behörden sehen wachsende Gefahr
Der Fall „Watermark Investments“ ist kein Einzelfall. Die BaFin in Deutschland, die FMA in Österreich und die FINMA in der Schweiz veröffentlichen regelmäßig Warnlisten vor solchen unseriösen Plattformen. Die Betrüger agieren international, was die Strafverfolgung enorm erschwert.
Die Aufsichtsbehörden raten zu äußerster Vorsicht. Seriöse Anbieter drängen nie zu schnellen Entscheidungen oder fordern Überweisungen auf private Konten. Jedes unerwartete Anlageangebot, besonders per Telefon oder Online-Werbung, sollte misstrauisch machen.
Wie können sich Anleger schützen?
Die Digitalisierung macht es Betrügern leicht, professionell wirkende Fallen zu stellen. Anleger müssen daher wachsam bleiben und einfache Schutzregeln befolgen:
- Immer die Lizenz prüfen: Nur bei bei offiziell registrierten und regulierten Unternehmen investieren. Die Register der Aufsichtsbehörden sind öffentlich.
- „Too good to be true“: Unrealistisch hohe Renditenversprechen sind immer ein Alarmzeichen.
- Kein Druck: Seriöse Berater setzen Kunden nie unter Zeitdruck für eine Entscheidung.
- Beweise sichern: Wer bereits betroffen ist, sollte den Kontakt abbrechen, alle Unterlagen sichern und Anzeige bei der Polizei erstatten.





