Apple, Samsung und Google gewähren teils satte Rabatte auf ihre aktuellen Flaggschiff-Modelle. Gleichzeitig erweitern neue Apps und Gesundheitsfunktionen das Angebot – doch ein hartnäckiger Akku-Bug trübt die Freude.
Apple, Samsung und Google: Wer bietet die besten Deals?
Der Preiskampf bei Wearables hat sich in dieser Woche deutlich verschärft. Die Google Pixel Watch 4 LTE war am 13. Juni auf Amazon mit einem Rabatt von 22 Prozent gelistet – der 41-Millimeter-Boliden mit Actua-360-Display und Gemini-KI näherte sich damit seinem historischen Tiefstpreis. Die Akkulaufzeit gibt der Hersteller mit 30 Stunden an.
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Noch tiefer in die Tasche griff Samsung. Die Galaxy Watch 6 Classic (47mm) kostete am selben Tag umgerechnet rund 260 Euro – ein Drittel weniger als zur Markteinführung. Für die neuere Galaxy Watch 8 Classic lockten in Großbritannien Kombi-Angebote aus Cashback und Rabattcodes, die den Bluetooth-Preis auf umgerechnet etwa 350 Euro drückten. In Mexiko gewährte Samsung sogar 41 Prozent Nachlass.
Auch Apple-Fans kommen auf ihre Kosten. Amazon senkte den Preis der 46mm Apple Watch Series 11 (GPS + Cellular) auf umgerechnet rund 365 Euro, die kleinere 42mm GPS-Version war für etwa 275 Euro zu haben. In Indien startete zudem Amazons „Smartchoice“-Programm mit Rabatten von bis zu 60 Prozent auf Wearables.
Telegram kehrt zurück – Samsung bringt Blutdruckmessung
Die Software-Seite der Smartwatches erlebt ebenfalls einen Schub. Telegram veröffentlichte am 12. Juni eine native App für Wear OS und die Apple Watch – die erste dedizierte Smartwatch-Anwendung des Messengers seit 2021. Nutzer können nun Chats lesen, Sprachnachrichten abspielen und Medieninhalte direkt vom Handgelenk abrufen.
Samsung erweiterte die Gesundheitsfunktionen seiner Galaxy-Watch-Reihe in den USA um die Blutdruckmessung. Der Konzern stuft die Funktion als Wellness-Feature ein – sie erfordert eine Kalibrierung mit einer herkömmlichen Blutdruckmanschette. Zeitgleich spielte Samsung am 12. Juni das Mai-Sicherheitsupdate für die Modelle Watch 7, Watch 8 und Watch Ultra aus.
Pünktlich zu den anstehenden internationalen Sportereignissen brachten Facer und Citizen am 12. Juni das Zifferblatt „Kick It“ für Wear OS 6 auf den Markt. Es liefert Live-Updates zu Spielständen und Gruppentabellen der Fußball-WM. Apple kündigte auf seiner Entwicklerkonferenz zudem Leistungsverbesserungen für watchOS 27 an – schnellere App-Starts und bessere Wassererkennung sollen im Herbst kommen.
Luxus und Sammlerstücke: G-Shock und TAG Heuer
Für Sammler und Liebhaber exklusiver Uhren gibt es ebenfalls Neues. Am 11. Juni startete in den USA eine limitierte Coca-Cola-G-Shock zum 140. Firmenjubiläum. Die Uhr besteht aus transluzentem grünem Bio-Harz und ist bis 200 Meter wasserdicht – sie war zuvor im Mai bei einer japanischen Verlosung innerhalb kürzester Zeit vergriffen.
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Im Luxussegment bringt TAG Heuer die Connected E5 x F1 Special Edition 2026. Der Preis liegt bei umgerechnet rund 3.500 Euro. Das Gehäuse besteht aus Titan, das Armband aus Carbon-Leder. Die Uhr läuft auf einer speziellen Version des TAG Heuer OS und bietet eine Echtzeit-Integration der Formel 1, inklusive eines eigenen Rennstrecken-Zifferblatts.
Akku-Problem trübt die Freude
Trotz der Fortschritte bei Hardware und Software kämpfen einige Nutzer mit technischen Problemen. Ein Fehler im Google Play Services sorgt Mitte Juni für massiven Akkuverbrauch auf mehreren Wear-OS-Geräten – betroffen sind die Galaxy Watch 6, 7 und 8 sowie die Pixel Watch 4. Branchenberichten zufolge kann der Dienst den Großteil der Akkuleistung fressen. Google arbeitet angeblich an einem Patch. Als vorübergehende Lösung empfehlen Experten die Neuinstallation von Sprachassistenten und die Einschränkung der GPS-Nutzung.

