webOS 26: LG startet Rollout für 2025er-OLED-Fernseher

LG verteilt webOS 26 an 2025er-OLED-Fernseher. Das Update bringt neue Features, verhindert jedoch ein Downgrade und schränkt Kalibrierungstools ein.

LG hat mit der Verteilung von webOS 26 für seine OLED-Fernseher aus dem Modelljahr 2025 begonnen. Das Update trägt die Firmware-Version 43.21.71 und umfasst eine Downloadgröße von 1,9 GB. Betroffene Geräte erhalten die neue Softwaregeneration schrittweise per Over-the-Air-Update.

Keine Rückkehr zu webOS 25

Wer das Update installiert, sollte sich der Konsequenz bewusst sein: Ein Downgrade auf die vorherige Version webOS 25 ist nach der Installation nicht mehr möglich. Nutzer legacy-fähiger OLED-Modelle sollten die Entscheidung zur Aktualisierung daher bewusst treffen, insbesondere wenn sie auf bestimmte, mit der alten Version kompatible Funktionen angewiesen sind.

Neue Funktionen und bekannte Probleme

webOS 26 bringt mehrere neue Funktionen mit sich, darunter einen sogenannten AI Concierge, einen Kindermodus sowie eine Home-Hub-Funktion zur Steuerung vernetzter Geräte. Gleichzeitig sind nach der Installation bereits einige Probleme dokumentiert worden: Nutzer berichten von Aussetzern bei der eARC-Audioübertragung.

Zudem sind gängige Kalibrierungstools wie ColourSpace, bscpylgtv und die LG White Balance GUI nach dem Update nicht mehr kompatibel – ein Umstand, der insbesondere für Anwender relevant ist, die ihre Bildeinstellungen professionell justieren.

Dolby Atmos FlexConnect kommt per OTA-Update

Neben den webOS-26-Neuerungen erweitert LG das Funktionsspektrum seiner 2025er-OLED-Fernseher der Serien G5, C5 und CS5 per Over-the-Air-Update um Dolby Atmos FlexConnect.

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Bevor Sie webOS 26 installieren, sollten Sie wissen: Ein Downgrade ist nicht möglich, und einige Tools funktionieren danach nicht mehr. Dieser kostenlose Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie das Update sicher durchführen und typische Probleme wie eARC-Aussetzer vermeiden. Jetzt kostenlosen Update-Leitfaden anfordern

Die Technologie ermöglicht die drahtlose Kopplung mit Lautsprechern der Sound Suite – konkret den Modellen M5, M7 sowie dem W7-Subwoofer – ohne dass dafür eine H7-Soundbar erforderlich ist. Zur Kalibrierung des Klangs nutzt das System die im Fernseher verbauten Mikrofone.

Ohne H7-Soundbar unterstützt Dolby Atmos FlexConnect laut LG bis zu 22 verschiedene Lautsprecherkonfigurationen, mit einer H7-Soundbar erhöht sich diese Zahl auf bis zu 50 Konfigurationen.

Bereits im Februar 2026 hatte LG ein Software-Update mit denselben FlexConnect-Funktionen für die genannten 2025er-OLED-Serien bereitgestellt, das ebenfalls die Nutzung der Sound-Suite-Lautsprecher ohne Soundbar sowie die mikrofongestützte Audiokalibrierung ermöglichte.

Die Funktion soll künftig auch auf aktuelle 2026er-Modelle ausgeweitet werden. Dazu zählen laut LG die OLED-Serien W9, G6, C6, C6H, B6 und B6E sowie die Modelle MRGB95, MRGB9M, MRGB85, QNED91 und QNED84.

Update auch für Drittanbieter-TVs

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Nach dem webOS-26-Update funktionieren gängige Kalibrierungstools wie ColourSpace nicht mehr. Wer seine Bildeinstellungen professionell justieren möchte, findet in diesem Leitfaden alternative Methoden und eine Anleitung zur Fehlerbehebung. Alternative Kalibrierungsmethoden jetzt sichern

Parallel zum webOS-26-Rollout für eigene OLED-Geräte kündigte LG ein Update für über 200 Smart-TVs von Drittanbietern an, die auf der webOS-Hub-Plattform basieren. Betroffen sind Geräte der Marken Seiki, Eco, Konka, Aiwa und Hyundai. Das Update bringt Unterstützung für Apple TV, Apple Music, AirPlay sowie HomeKit auf diese Fernseher. Die Verfügbarkeit variiert dabei je nach Modell und Region.

Mit diesem Schritt erweitert LG sein webOS-Ökosystem über die eigene TV-Sparte hinaus und stärkt zugleich die Integration von Apple-Diensten in Fernsehgeräte unterschiedlicher Hersteller. Für Besitzer betroffener Geräte lohnt sich angesichts der bekannten Kompatibilitätsprobleme ein Blick in die Update-Hinweise, bevor sie die Installation von webOS 26 anstoßen.