WhatsApp: Adobe-PDF-Tools und KI-Automatisierung ab Juli

Meta stattet WhatsApp mit KI-Funktionen, Adobe-PDF-Integration und eigenständiger iPad-App aus. Neue Geschäftstools und Abo-Modelle im Test.

Der Messenger-Dienst bekommt ein umfassendes Update. Künstliche Intelligenz, bessere Dokumentenverwaltung und neue Geschäftsfunktionen stehen im Mittelpunkt.

Adobe-PDF-Tools direkt im Chat

Seit dem 25. Juli können Nutzer von WhatsApp Web und Windows PDF-Dokumente direkt in der Chat-Oberfläche öffnen und bearbeiten. Die Integration von Adobe Acrobat macht das lästige Herunterladen überflüssig. Möglich sind Markierungen, Durchstreichungen und Zeichnungen – wer jedoch PDFs umfassend bearbeiten oder KI-gestützte Zusammenfassungen nutzen will, braucht ein kostenpflichtiges Adobe-Abo.

Die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung bleibt erhalten, auch Passwort-geschützte Dokumente sind weiterhin sicher. Die Funktion richtet sich vor allem an Berufstätige, die regelmäßig mit PDFs arbeiten und dabei im Chat bleiben wollen.

KI-Assistent bekommt Superkräfte

Einen Tag später, am 26. Juli, startete Meta den Rollout neuer Automatisierungsfunktionen für seine KI. Das Modell Muse Spark 1.1 kann nun tägliche Briefings erstellen, Kalendereinträge zusammenfassen und wiederkehrende Aufgaben übernehmen – etwa wöchentliche Speisepläne oder Recherche-Updates.

Die Funktionen sind zunächst in der eigenständigen Meta-KI-App und im Webportal verfügbar. Die Integration in WhatsApp soll in den kommenden Wochen folgen. Ein besonderes Feature: Nutzer können komplexe Recherchen in Echtzeit steuern und mit einem Inkognito-Modus ihre Privatsphäre schützen.

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Während Meta neue KI-Funktionen in seine Messenger-Dienste integriert, rücken auch neue regulatorische Anforderungen für Unternehmen in den Fokus. Dieser kostenlose Umsetzungsleitfaden erklärt Ihnen die wichtigsten Fristen und Pflichten der neuen EU-KI-Verordnung auf einen Blick. EU AI Act in 5 Schritten verstehen: Jetzt kostenloses E-Book sichern

Geschäftskunden bekommen eigenen KI-Agenten

Für Unternehmen bringt WhatsApp den Meta Business Agent – einen KI-Assistenten, der Kundenanfragen automatisch beantwortet, Produkte empfiehlt und Termine bucht. Der Agent kann Leads qualifizieren und bei Bedarf nahtlos an einen menschlichen Mitarbeiter übergeben.

Parallel dazu wurde eine neue Unternehmensplattform vorgestellt, die großen Organisationen den Einsatz von KI-Agenten im großen Stil ermöglicht. Drittanbieter wie Unipile haben ihre Schnittstellen aktualisiert, sodass Unternehmen WhatsApp-Nachrichten mit E-Mail und LinkedIn synchronisieren können – ab etwa fünf Euro pro Account und Monat.

iPad endlich unabhängig vom Smartphone

Ein lang gehegter Wunsch vieler Nutzer wird wahr: WhatsApp auf dem iPad funktioniert jetzt eigenständig. Seit dem 22. Juli können Nutzer ihren Account auf dem Tablet per Einmalpasswort registrieren und verifizieren – ohne dass ein gekoppeltes Smartphone in der Nähe sein muss.

Weitere Neuerungen im Überblick:

  • Im Auto: Verbesserte Integration in Apple CarPlay und Android Auto für freihändiges Messaging und Sprachsteuerung
  • Social: Musik von Spotify oder Apple Music direkt im WhatsApp-Status teilen
  • Desktop: Neue Chat-Übertragung von Android auf Windows per Taskleisten-Benachrichtigung (seit 23. Juli)
  • Monetarisierung: WhatsApp testet Abo-Modelle – „WhatsApp Plus“ für 2,99 Euro monatlich, „Meta One“ zwischen 7,99 und 49,99 Euro in ausgewählten Märkten
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Die stetige Erweiterung von Messenger-Funktionen wie Passkeys und iPad-Verifizierung zeigt, wie wichtig ein moderner Schutz für Ihre Online-Konten geworden ist. Erfahren Sie in diesem kostenlosen Report, wie Sie sichere Alternativen zu herkömmlichen Passwörtern bei WhatsApp und Co. einrichten. Nie wieder Passwort-Stress: Kostenlosen Passkey-Ratgeber herunterladen

Auch ein Nutzername-System für Android und iOS wird getestet. Es erlaubt Kommunikation ohne Preisgabe der Telefonnummer – ein Plus für die Privatsphäre. Die meisten Funktionen werden schrittweise weltweit ausgerollt.