WhatsApp: Android 5.0 verliert ab 8. September Zugriff

WhatsApp setzt ab September Android 6.0 voraus und hebt im November die iOS-Mindestversion an. Ältere Smartphones verlieren den Dienstzugang.

Der Messenger-Dienst WhatsApp wird in Kürze den Support für ältere Betriebssysteme einstellen. Ab dem 8. September 2026 hebt das Unternehmen das Mindestbetriebssystem für Android-Endgeräte auf die Version 6.0 an.

Nutzer, die noch die Versionen Android 5.0 oder 5.1 verwenden, verlieren damit den Zugang zum Dienst. Diese Maßnahme ist Teil einer regelmäßigen Aktualisierung der Systemanforderungen, um die Sicherheit und Funktionsfähigkeit der Anwendung auf moderner Hardware zu gewährleisten.

Statistische Relevanz und Marktabdeckung

Obwohl die betroffenen Betriebssystemversionen bereits vor Jahren veröffentlicht wurden, zeigt die aktuelle Marktanalyse, dass noch immer eine relevante Anzahl an Geräten im Einsatz ist.

Daten des Analysedienstes StatCounter für den Monat August 2026 belegen, dass weltweit etwa 0,58 % der Seitenaufrufe über Android 5.0 oder 5.1 erfolgten. In Deutschland liegt dieser Wert mit 1,67 % sogar noch etwas höher, was auf eine vergleichsweise längere Nutzungsdauer älterer Hardware hindeutet.

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Betroffene Nutzer werden laut Berichten bereits im Vorfeld durch Benachrichtigungen innerhalb der App an die bevorstehende Änderung erinnert. Um einen Datenverlust zu vermeiden, wird Anwendern dringend empfohlen, ihre Chat-Verläufe vor der Umstellung zu sichern. Dies könne beispielsweise über einen Cloud-Speicherdienst wie Google Drive erfolgen, um die Nachrichten auf ein neueres Endgerät übertragen zu können.

Betroffene Android-Modelle und Hardware-Hürden

Die Anhebung der Systemvoraussetzungen auf Android 6.0 hat zur Folge, dass eine Vielzahl ehemals populärer Smartphones nicht mehr unterstützt wird. Für die meisten dieser Altgeräte stellen die Hersteller keine offiziellen Betriebssystem-Updates mehr bereit, was einen Neukauf unumgänglich macht, sofern WhatsApp weiterhin genutzt werden soll.

Zu den Modellen, die ab dem 8. September 2026 nicht mehr kompatibel sind, zählen unter anderem:
* Samsung: Galaxy S3, S4, S4 Mini, S5 mini sowie die Modelle Note 2, Note 3, Core, Core Prime, Trend Lite und Alpha.
* Motorola: Moto G, Moto E, Moto X und Razr HD.
* LG: Optimus G, L5, L7, F7, Lucid 2 sowie das Nexus 4, G2, G2 Mini und G Pro 2.
* Sony: Verschiedene Modelle der Xperia-Reihe wie Z, Z1, Z1 Compact, Z2, Z Ultra, ZL, SP und M2.
* Huawei: Ascend P6 und Ascend P7.
* HTC: One (M7), One Max und One X.
* Asus: Zenfone 5 (Modelljahr 2014).

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Zeitplan für iOS-Geräte

Neben den Änderungen für Android-Nutzer verschärft WhatsApp auch die Anforderungen für iPhones. Ab dem 30. November 2026 wird das Mindestbetriebssystem für iOS auf die Version 15.5 angehoben. Von dieser Änderung sind insbesondere ältere Apple-Smartphones wie das iPhone 5, 5c, 5s und das iPhone 6 betroffen.

Im Gegensatz zur Situation im Android-Ökosystem besteht für iPhone-Nutzer häufiger die Möglichkeit, den Dienst durch ein einfaches Software-Update weiter zu verwenden, sofern die Hardware die geforderte iOS-Version unterstützt.

Sollte ein Gerät jedoch kein Update auf iOS 15.5 oder höher mehr erhalten können, wird auch hier der Zugriff auf WhatsApp zum Stichtag Ende November eingestellt. Die schrittweise Anhebung der Anforderungen unterstreicht die Strategie des Unternehmens, technische Altlasten zu reduzieren und Ressourcen auf aktuellere Systemarchitekturen zu konzentrieren.