WhatsApp-Beta 2.26.44.8: Meta AI erweitert Fotos auf das Hochformat 9:16

WhatsApp erprobt neue Bild- und Nachrichtenfunktionen; die Erkennung von Textdaten erfolgt lokal und ohne Serverübertragung.

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In den Entwicklungsversionen von WhatsApp zeichnet sich eine zunehmende Integration automatisierter Bild- und Textfunktionen ab. Laut Berichten vom 5. November 2026 testet der Messenger in der Beta-Version 2.26.44.8 für Android über den Google Play Store eine KI-gestützte Fotoerweiterung.

Das Werkzeug nutzt Meta AI, um Aufnahmen mit einer Berührung auf das Hochformat 9:16 anzupassen. Anstatt die bestehende Datei lediglich zu verzerren oder zu strecken, generiert das System an den Bildrändern eigenständig neue Inhalte.

Funktionsweise der generativen Bildergänzung

Die Erweiterungsoption steht im Bearbeitungsbereich des Zeicheneditors zur Verfügung. Die Funktion wird nur dann eingeblendet, wenn das Ausgangsfoto nicht ohnehin bereits im 9:16-Format vorliegt. Vorgesehen ist der Einsatz sowohl bei Medien für Direktchats als auch bei Veröffentlichungen im WhatsApp-Status.

Der entsprechende Knopf befindet sich in der Bearbeitungssektion des Zeicheneditors. Der Generierungsprozess nimmt wenige Sekunden in Anspruch; anschließend lässt sich das erzeugte Ergebnis entweder direkt bestätigen oder verwerfen und neu berechnen. Fachberichten zufolge hängt die Qualität des generierten Randbereichs maßgeblich vom visuellen Kontext an den Kanten des ursprünglichen Fotos ab.

Die Verteilung verläuft schrittweise und bleibt vorerst auf ausgewählte Beta-Tester beschränkt. Je nach vergebener Konfiguration steht die Funktion auf manchen Testgeräten ausschließlich in Chats, auf anderen wiederum nur im Status bereit. Bis zu einer breiteren Abdeckung weiterer Konten dürften noch mehrere Wochen vergehen. Für die allgemeine Veröffentlichung in der regulären Version der Applikation gibt es bislang kein Zieldatum.

Smarte Textaktionen im Nachrichtenverlauf

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Neben der Bildbearbeitung umfasst die Weiterentwicklung auch die direkte Verarbeitung von Textinhalten. Wie Berichte vom 3. November 2026 darlegen, verteilt WhatsApp für Android und iOS kontextbezogene Schnellaktionen.

Erkennt die Software E-Mail-Adressen, Telefonnummern, physische Straßenanschriften oder Besprechungszeiten in empfangenen oder abgesendeten Mitteilungen, schlägt sie passende Folgeaktionen vor. Dazu zählen das Versenden einer E-Mail, das Abspeichern eines Kontakts oder das Erstellen eines Kalendereintrags.

Die entsprechenden Textstellen hebt WhatsApp optisch durch eine gepunktete Unterstreichung hervor. Nutzer rufen das Kontextmenü per Antippen oder durch langes Drücken auf. Die Erkennung arbeitet sowohl in Einzel- als auch in Gruppenunterhaltungen.

Die bereitgestellten Optionen sind nach Inhaltstyp gestaffelt:
– Bei Telefonnummern stehen das Kopieren der Ziffern, das Speichern als Kontakt sowie der direkte Anruf zur Verfügung, teils ergänzt um vorhandene Unternehmensdaten.
– Bei Datums- und Zeitangaben können Termindaten kopiert, ein Kalender geöffnet oder ein WhatsApp-Ereignis angelegt werden.
– Bei Anschriften erlaubt das System das Kopieren sowie die direkte Übergabe an eine Kartenanwendung.
– Bei E-Mail-Adressen lässt sich der Text kopieren oder direkt das standardmäßige Mailprogramm öffnen.

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Lokale Daten verarbeitung ohne Serverübertragung

Bei den kontextuellen Nachrichtenaktionen betont WhatsApp den Schutz der Privatsphäre: Die Mustererkennung zur Identifizierung von Texttypen läuft vollständig lokal auf dem jeweiligen Endgerät ab. Es findet keine Übertragung dieser Textstellen an WhatsApp-Server statt, sodass die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung uneingeschränkt erhalten bleibt.

Zudem erfasst der Mechanismus ausschließlich Daten, die aktiv in einer Nachricht formuliert wurden, und deckt keine darüber hinausgehenden privaten Telefonnummern auf.

Der Rollout dieser Nachrichtenaktionen erfolgt stufenweise über aktuelle Versionen für Android und iOS. Da die Aktivierung serverseitig gesteuert wird, garantiert eine Aktualisierung der App nicht zwingend die sofortige Freischaltung. Ein konkreter Einführungstermin für die gesamte Nutzerschaft steht auch hier noch aus.