WhatsApp-Designkonzept zeigt Apple Watch mit Sprachanrufen

Ein neues Designkonzept zeigt, wie WhatsApp die Apple Watch mit direkter Telefoniefunktion zum eigenständigen Kommunikationsgerät aufwerten könnte. Die Umsetzung wäre technisch anspruchsvoll.

WhatsApp könnte die Apple Watch mit eigenen Sprachanrufen zum vollwertigen Kommunikationsgerät machen. Ein neues Designkonzept zeigt, wie die heiß ersehnte Funktion auf dem Smartwatch-Display aussehen könnte.

Vom Begleiter zum eigenständigen Telefon

Die Zukunft der Kommunikation könnte direkt am Handgelenk stattfinden. Ein heute veröffentlichtes Designkonzept gibt einen konkreten Einblick, wie WhatsApp-Sprachanrufe nativ auf der Apple Watch funktionieren könnten. Die von der bekannten Plattform WABetaInfo veröffentlichten Entwürfe zeigen eine vollwertige Telefonie-Oberfläche – und adressieren damit eine der größten Lücken der erst seit November 2025 verfügbaren offiziellen WhatsApp-Uhr-App.

Bisher agiert die App vor allem als Begleiter für Textnachrichten. Bei eingehenden Anrufen fungiert die Uhr lediglich als Benachrichtigungs-Relais: Man sieht, wer anruft, muss aber zum iPhone greifen, um das Gespräch zu führen. Das neue Konzept würde diesen Zwischenschritt überflüssig machen.

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So könnten die Anrufe funktionieren

Die Entwürfe zeigen eine für das kompakte Display optimierte Oberfläche. Bei eingehenden Anrufen würde eine vollständige Benachrichtigung mit großen, leicht tappbaren „Annehmen“- und „Ablehnen“-Buttons erscheinen. Während des Gesprächs ließen sich Mikrofon stummschalten, Lautstärke regeln und auf gekoppelte Bluetooth-Kopfhörer umschalten.

Besonders praktisch: Das Konzept sieht Schnellantworten für abgelehnte Anrufe vor. Wer nicht rangehen kann, könnte mit einem Tipp vorgefertigte Nachrichten wie „In einer Besprechung“ oder „Kann jetzt nicht sprechen“ direkt über WhatsApp verschicken – ohne zum Telefon greifen zu müssen.

Auch das Initiieren von Anrufen würde einfacher. Neben einem „Anruf“-Symbol im Kontaktprofil ist ein eigener Tab für letzte Anrufe vorgesehen, ähnlich wie in der Mobil-App. So ließen sich Kontakte mit einem Tapp zurückrufen.

Technische Hürden und Markttrends

Die Umsetzung wäre technisch anspruchsvoll. Damit die Audio-Übertragung direkt auf der Uhr funktioniert – ähnlich wie bei FaceTime Audio –, müsste WhatsApp die Sprachdaten lokal verarbeiten. Das stellt hohe Anforderungen an Prozessorleistung und Akkulaufzeit, die bisher viele Drittanbieter von VoIP-Lösungen auf Wearables abgehalten haben.

Doch der Trend geht klar in Richtung eigenständiger Smartwatches. Immer mehr Modelle verfügen über eSIM und Mobilfunk, was sie unabhängig vom Smartphone macht. Für WhatsApp-Nutzer, die besonders für internationale Gespräche auf internetbasierte Telefonie setzen, wäre eine native Uhr-App ein großer Mehrwert. Sie könnten ihr Telefon beim Sport oder kurzen Erledigungen liegen lassen und blieben dennoch erreichbar.

Wettbewerb mit Apple und Sicherheitsfragen

Eine Implementierung würde WhatsApp in direkte Konkurrenz zu Apples hauseigenem FaceTime Audio bringen. Gleichzeitig müsste der Meta-Konzern sicherstellen, dass die bewährte End-to-End-Verschlüsselung auch auf der Uhr gewahrt bleibt. Die lokale Ver- und Entschlüsselung auf dem Watch-Prozessor wäre hier entscheidend.

Die Veröffentlichung folgt auf eine Reihe von WhatsApp-Updates zum Jahreswechsel. Erst Ende Dezember testete der Dienst die Zusammenlegung von Status- und Kanal-Tabs auf Web-Plattformen. Die Einführung der Apple-Watch-App im November markierte den ersten großen Schritt zur plattformübergreifenden Feature-Parität. Native Anrufe wären der logische nächste.

Wann wird es konkret?

Zum jetzigen Zeitpunkt handelt es sich bei den gezeigten Interfaces lediglich um Designstudien. WABetaInfo betont, dass es sich nicht um geleakte Beta-Funktionen handelt. Die Plattform hat jedoch eine gute Trefferquote bei der Vorhersage künftiger Features, die sich an der Nutzernachfrage orientieren.

Beobachter rechnen damit, dass Meta die Wearable-Erfahrung 2026 kontinuierlich verbessern wird. Erste Schritte wie die Synchronisierung von Anruflisten oder verbesserte Benachrichtigungsaktionen könnten bereits in den kommenden Monaten in Beta-Updates erscheinen. Die positive Reaktion der Community auf die Konzepte sendet den Entwicklern ein klares Signal: WhatsApp auf der Apple Watch soll mehr sein als nur eine Fernbedienung für das Smartphone.

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